Panorama

Erdbeben in Venezuela im Liveticker+++ 21:05 Regierungskreise: Bisher keine Hinweise auf Deutsche unter den Opfern +++

25.06.2026, 07:28 Uhr

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela liegen den deutschen Behörden derzeit keine Hinweise auf deutsche Opfer vor. Allerdings sei "die Lage noch unübersichtlich", heißt es am Donnerstagabend aus Regierungskreisen in Berlin. "Wir prüfen noch die Lage." Es gebe in Venezuela eine "niedrige dreistellige Zahl" von Deutschen, die in die Krisenvorsorgeliste eingetragen seien. "Bisher gibt es keine Anfragen zu Konsularhilfe", heißt es weiter. Vom Personal der deutschen Botschaft in der venezolanischen Hauptstadt Caracas seien alle wohlauf.

+++ 20:32 Zwei Kinder aus Trümmern gerettet - deren Mutter wird vermisst +++

In Venezuela kämpfen die Rettungsteams gegen die Zeit, um nach den verheerenden Erdbeben Überlebende aus den Trümmern zu retten. Die Hoffnung wird nicht aufgegeben: Dutzende Menschen sind bereits lebend geborgen worden, darunter zwei verletzte Kleinkinder im Bundesstaat La Guaira, deren Mutter noch vermisst wird, wie lokale Fernsehsender berichten. 

+++ 19:45 Opferzahl steigt auf 188 - Guterres "tief betroffen" +++

Die offizielle Opferzahl steigt auf mindestens 188 - zahlreiche Menschen werden in den Trümmern weiter vermisst. UN-Generalsekretär António Guterres spricht den Betroffenen und Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus. "Der Generalsekretär ist tief betroffen über die Todesopfer und die weit verbreitete Zerstörungen", teilt UN-Sprecher Stéphane Dujarric in New York mit.

+++ 19:26 Nach Erdstößen Plünderungen in Lebensmittelgeschäften +++

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist es in der betroffenen Küstenregion zu Plünderungen von Geschäften gekommen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Donnerstag in Catia la Mar nördlich der Hauptstadt Caracas, wie eine Gruppe Menschen ein ausgebranntes Lebensmittelgeschäft mit Taschen voller Waren verließ.

+++ 18:38 Erdbebenskala erklärt - ab wann wird es gefährlich? +++

Die Erdbeben in Venezuela hatten Stärken von 7,2 und 7,5 - aber was genau steckt hinter diesen Zahlen? Und was macht die Beben in Venezuela besonders gefährlich? ntv-Reporterin Lena Feuser ordnet ein.

+++ 18:07 Erdbeben in Venezuela: Niederländische Royals in Gedanken bei Opfern +++

König Willem-Alexander und seine Ehefrau, Máxima der Niederlande, drücken nach schweren Erdbeben in Venezuela ihr Mitgefühl aus: "Unser Nachbarland Venezuela wurde von verheerenden Erdbeben heimgesucht. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und bei den Familien, die nun um ihre Angehörigen trauern oder um sie bangen", heißt es in einem kurzen Statement, das unter anderem bei Instagram veröffentlicht wurde.

In Nähe zu Venezuela liegen die zum Königreich der Niederlande gehörenden Inseln Aruba und Curaçao. Die dritte der ABC-Inseln, Bonaire, ist eine besondere Gemeinde der Niederlande. Die Inseln liegen nicht weit vor der Nordküste Venezuelas.

+++ 17:16 Kurz nach Erdbeben: Mann filmt Flucht durch Treppenhaus +++

Zwei Erdbeben erschüttern Venezuela, Behörden befürchten Tausende Tote. Das Video eines Mannes, der kurz nach der Katastrophe durch sein Treppenhaus flüchten will, lässt das Ausmaß der Zerstörung erahnen.

+++ 16:40 UN unterstützt venezolanische Rettungskräfte +++

Venezuelas amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez erteilt die Anordnung, alle städtischen Suchteams der Vereinten Nationen einzusetzen, um Rettungsteams logistische Unterstützung zu bieten. Demnach sollen sich die internationalen Teams auf La Guaira und Caracas als Schwerpunktgebiete konzentrieren, während alle anderen Gebiete Venezuelas von Zivilschutz- und lokalen Teams betreut werden.

+++ 15:37 Lateinamerika-Expertin: Venezolaner vertrauen nicht auf Hilfe des Regimes +++

Nach den katastrophalen Erdbeben in Venezuela ist die Lage vor Ort "dramatisch", berichtet Lateinamerika-Expertin Diana Luna. Die Bevölkerung schreitet direkt selbst zur Tat, denn auf Hilfe durch die Regierung vertrauen nicht alle. "Die Venezolaner erwarten Unterstützung von den USA".

+++ 14:58 Venezuela hebt Sperre der Plattform X auf +++

Internetnutzer in Venezuela haben nach den beiden Erdbeben wieder Zugang zur Plattform X. Das berichtet der spanischsprachige Sender BBC News Mundo. Die Plattform war demnach im August 2024 durch eine staatliche Anordnung im Land zensiert worden. Zuvor hatte die UN-Untersuchungsmission in Venezuela gefordert, die Zensur von Medien und sozialen Netzwerken in dem Land aufzuheben. Es gehe dabei um Leben und Tod.

+++ 14:43 Zivilschutz sucht "mit Händen und Nägeln" nach Verschütteten +++

Die Lage in den vom Erdbeben betroffenen Regionen ist verheerend. Zumal Venezuela offenbar nicht vorbereitet ist für eine Katastrophe dieses Ausmaßes. "Viele Rettungskräfte des Zivilschutzes haben uns gesagt, dass sie mit den Händen, ja mit den Nägeln arbeiten. Nach und nach treffen Ausrüstungen und Werkzeuge ein, aber das ist nicht ausreichend", berichtet die Korrespondentin des spanischen TV-Senders RTVE, Carolina Alcalde, aus Caracas. Die Einsatzkräfte hätten die ganze Nacht gearbeitet und seien völlig erschöpft. Auf TV-Bildern ist zu sehen, wie Helfer auf den Trümmerbergen ohne jede Sicherheitsausrüstung und oft nur mit den Händen oder mit Schaufeln einzelne Steine und Gegenstände beiseite räumen, um Verschüttete zu finden.

+++ 14:05 Erste Rettungsteams sind auf dem Weg nach Venezuela +++

Nach den Worten von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez sind von den Vereinten Nationen koordinierte Rettungsteams auf dem Weg nach Venezuela. Die Retter "sind schon auf dem Weg in unser Land", um bei der Suche nach Verschütteten zu helfen, sagt sie in einer Fernsehansprache. So kündigt etwa die Schweizer Regierung die Entsendung eines 80-köpfigen Teams von Rettungshelfern und acht Spürhunden an. Zudem sollten 18 Tonnen Hilfsgüter in das Land geflogen werden. Da Venezuelas Luftraum derzeit für die meisten europäischen Fluggesellschaften gesperrt sei, werde derzeit nach einem Weg gesucht, die Retter und ihre Ausrüstung so schnell wie möglich in das Land zu bringen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärt, sein Land werde "sofort" ein Team von 85 auf Such- und Trümmerräumungseinsätze spezialisierten Helfern nach Venezuela entsenden. Auch die Niederlande kündigen an, ein Rettungsteam in das Land zu entsenden. Sie stellen rund zwei Millionen Euro bereit, um das Team mit Rettungskräften, Hunden und Ausrüstung zu entsenden. Das spanische Verteidigungsministerium teilt mit, 54 Rettungskräfte der Armee stünden bereit, um auf die Erdbeben in Venezuela zu reagieren.

+++ 13:58 Rubio: Trump hat sich "voll und ganz dazu verpflichtet, Venezuela zu unterstützen" +++

US-Außenminister Marco Rubio kündigt eine Hilfsmaßnahme der USA für Venezuela an, die die gesamte Regierung einbeziehen werde. "Wir werden eine regierungsweite Hilfsmaßnahme starten. Sie wird umfangreich, schnell und wirksam sein", sagt er während eines Besuchs in Bahrain. "Ich weiß, dass der Präsident (Donald Trump, Anm. d. Red.) sich voll und ganz dazu verpflichtet hat, Venezuela zu unterstützen."

Rubio zufolge wird das US-Verteidigungsministerium eine "wichtige logistische Rolle" bei den Hilfsmaßnahmen spielen. Er erklärt zudem, die USA würden prüfen, was sie tun könnten, um Internet und Telekommunikation in Venezuela wiederherzustellen. Zuvor gab es Berichte über weiträumige Ausfälle der Kommunikation in dem Land.

+++ 13:49 "Schmerzhafte und schwierige Tage": Erdogan drückt Solidarität mit Venezuela aus +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bekundet nach den verheerenden beiden Erdbeben seine Solidarität mit Venezuela. "Ich teile aufrichtig die Trauer derjenigen, die bei den beiden Erdbeben in Venezuela ihr Leben verloren haben, und spreche dem befreundeten Volk und der Regierung Venezuelas mein Beileid aus sowie meine Wünsche für eine rasche Genesung. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle Heilung", schreibt er auf X. "Als Türkei stehen wir unseren venezolanischen Freunden in diesen schmerzhaften und schwierigen Tagen zur Seite", heißt es weiter.

Im Februar 2023 hatte es im türkisch-syrischen Grenzgebiet an einem Tag zwei starke Erdbeben gegeben. Mehr als 62.000 Tote wurden geborgen, 125.000 Menschen wurden verletzt.

+++ 13:18 Darum bebt die Erde in Venezuela immer wieder +++

Die Beben in Venezuela treten entlang einer Verwerfungszone auf, an der mehrere Erdplatten aneinanderstoßen. In der Region seien es insbesondere die karibische Platte und die südamerikanische Platte, die sich gegeneinander bewegten, sagt Torsten Dahm, der Leiter der Sektion Erdbeben- und Vulkanphysik am Potsdamer Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ) der Deutschen Presse-Agentur. Das führe immer wieder zu Erdbeben. In Fachkreisen wird laut Dahm diskutiert, ob es in Venezuela zwei starke Erdbeben in kurzer Folge gegeben habe oder ob es ein einziger Bruch gewesen sei. Nach Einschätzung des Potsdamer Instituts gab es zwei Erdstöße im Abstand von etwa 30 Sekunden. "Typischerweise hat man relativ viele Nachbeben", sagt Dahm weiter. Aus der Ferne sei in den ersten acht Stunden ein Nachbeben gemessen worden mit der Magnitude 4,6.

+++ 13:03 Bericht: Venezolanisches System nach "großflächigen" Schäden überlastet +++

Die Lage in Venezuela "ist sehr kompliziert", sagt ein Sprecher der Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung dem britischen Sender Sky News. Tommaso Della Longa fügt hinzu, dass Such- und Rettungsmaßnahmen derzeit entscheidend für die Rettung von Menschenleben seien. Der IFRC habe Informationen erhalten, dass das venezolanische System nach "großflächigen" Schäden im ganzen Land, die er als "sehr schlimm" bezeichnet, überlastet sei. Demnach wurde auch die Zentrale des Roten Kreuzes in Caracas beschädigt.

+++ 12:43 Außenamt ruft Deutsche zu weiteren Vorsichtsmaßnahmen auf +++

Das Auswärtige Amt ruft deutsche Staatsbürger in Venezuela nach den beiden schweren Erdbeben zu weiteren Vorsichtsmaßnahmen auf. In den Reise- und Sicherheitshinweisen des Außenministeriums in Berlin werden die Deutschen in dem Land unter anderem aufgerufen, sich mit den Verhaltenshinweisen des Deutschen Geoforschungszentrums für Erdbeben vertraut zu machen und sich in die Krisenvorsorgeliste Elefand des Auswärtigen Amts einzutragen. Informationen über mögliche deutsche Opfer in Venezuela gibt es bisher nicht.

+++ 12:32 Venezuela meldet mindestens 164 Tote und fast 1000 Verletzte +++

Bei den beiden Erdbeben sind nach Angaben der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodriguez mindestens 164 Menschen ums Leben gekommen und 971 verletzt worden. Bisher war von 32 Toten und 700 Verletzten die Rede. Darunter waren aber keine Opfer aus der besonders betroffenen Region La Guaira. Ob es von dort mittlerweile Meldungen über Opfer gibt, ist unklar. Die Beben ereigneten sich gegen 18 Uhr Ortszeit an einem Feiertag. Am 24. Juni erinnert Venezuela an die Schlacht von Carabobo 1821 gegen die spanische Kolonialmacht.

+++ 12:25 Deutsche Hilfsdienste sagen Nothilfen zu +++

Unicef Deutschland kündigt an, 250.000 Euro als Nothilfe für von den Erdbeben betroffene Kinder zur Verfügung zu stellen. "Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Kindern und ihren Familien", erklärt Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider. "Sie brauchen jetzt dringend Schutz und psychosoziale Hilfe." Mit dem Geld sollten zunächst die wichtigsten Hilfsgüter wie Trinkwasser, Hygieneartikel und Medikamente, aber auch Angebote zur psychosozialen Hilfe finanziert werden. Internationale Unicef-Teams seien vor Ort, um Bedarfe zu erfassen.

Auch der deutsche Malteser Hilfsdienst sagt Hilfe zu: Für die betroffenen Gebiete wird Malteser International sofort eine Nothilfe in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung stellen, um schnelle Hilfe zu leisten. Caritas international teilt mit, erste Direkthilfemaßnahmen seien bereits angelaufen. 100.000 Euro würden für die Soforthilfe bereitestellt.

+++ 12:12 Kanzler Merz sagt Venezuela deutsche Hilfe zu +++

Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela sagt die Bundesregierung Hilfe zu. "Die Nachrichten vom fürchterlichen Erdbeben in Venezuela machen tief betroffen. Deutschland steht an der Seite Venezuelas und wird helfen", schreibt Bundeskanzler Friedrich Merz auf X. "Unsere Gedanken gelten den Opfern und jenen, die ihr Hab und Gut verloren haben. Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung."

+++ 12:02 "Frage von Leben und Tod": UN fordern Aufhebung der Medienzensur in Venezuela +++

Die UNO fordert die venezolanischen Behörden auf, alle Beschränkungen des Zugangs zu Medien und sozialen Netzwerken dringend aufzuheben. Die Möglichkeit, Informationen zu erhalten, werde bald zu einer "Frage von Leben und Tod", heißt es. "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ein uneingeschränktes Bekenntnis zu den Menschenrechten alle Aspekte der nationalen und internationalen Reaktion auf diese immense Tragödie leitet", schreibt die UN-Untersuchungsmission in Venezuela in einer Erklärung. Die venezolanische Telekommunikationsaufsichtsbehörde CONATEL solle als ersten Schritt den "Zugang zu sozialen Medien und allen Medien" vollständig freigeben.

+++ 11:50 Behörde: Zweites Erdbeben war das schwerste in Venezuela seit 126 Jahren +++

Laut US-Erdbebenwarte war das zweite Beben mit einer Stärke von 7,5 der schwerste Erdstoß in Venezuela seit mehr als 120 Jahren: Im Oktober 1900 hatte ein Erdstoß der Stärke 7,7 das Land erschüttert und schwere Schäden ausgelöst.

Der besonders betroffene Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des Landes liegen, erlebte bereits im Dezember 1999 eine schwere Naturkatastrophe. Innerhalb von zwei bis drei Tagen fiel am Flughafen so viel Regen wie sonst im gesamten Jahr in der Region. Die dadurch ausgelösten Schlamm- und Schuttlawinen töteten nach Schätzungen der US-Geologiebehörde USGS bis zu 30.000 Menschen.

+++ 11:35 Friedensnobelpreisträgerin Machado: "Jede Stunde zählt" +++

María Corina Machado, die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin, sagt nach den verheerenden Erdbeben: "Jede Stunde zählt." Zudem richtet sie sich direkt an die Betroffenen: "An die Tausenden Venezolaner, die sich in dieser Stunde auf den Straßen von Caracas, Vargas, Aragua, Carabobo, Yaracuy, Lara und weiteren Bundesstaaten unseres Landes befinden und aufgrund des Einsturzes oder der baulichen Schäden ihrer Häuser gezwungen sind, alles zurückzulassen: Wir senden euch all unsere Kraft, unseren Glauben und unsere Gebete", schreibt sie auf X.

+++ 11:27 Erdbeben auch in Bogotá in Kolumbien zu spüren +++

Die Erdstöße des Bebens in Venezuela waren auch in der mehr als 1000 Kilometer entfernten kolumbianischen Hauptstadt Bogotá zu spüren. Dort schrillten Sirenen, Bewohner liefen sicherheitshalber ins Freie. Die nationale Erdbebenwarte des Landes erhielt nach eigenen Angaben mehr als 200 Meldungen aus der Bevölkerung.

+++ 11:15 Fischer filmen riesige Staubwolken bei Doppelbeben +++

Das doppelte Erdbeben in Venezuela trifft den venezolanischen Bundesstaat La Guaira am stärksten. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt. Augenzeugen haben die riesige Staubwolke gefilmt, die sich über die Stadt gelegt hat.

+++ 11:05 Bundeswehr stellt bis zu sechs A400M-Transporter bereit +++

Verteidigungsminister Boris Pistorius bietet nach dem Erdbeben in Venezuela deutsche Hilfe an. "Die Bundeswehr steht bereit und kann kurzfristig bis zu sechs Transportflugzeuge A400M zur Verfügung stellen, sobald Unterstützung von uns angefordert wird", sagte er. Die Maschinen können Personal und Material des Technischen Hilfswerks (THW) oder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nach Venezuela bringen. Der SPD-Politiker dankte "allen Soldatinnen und Soldaten, die sich jetzt bereits auf diesen Einsatz vorbereiten".

+++ 10:38 EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen äußert Solidarität +++

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht den Opfern des Erdbebens ihre Solidarität aus. "Ich denke besonders an die Opfer und ihre Familien. Wir stehen an eurer Seite", schreibt die deutsche Politikerin auf X.

+++ 10:10 Spanien sichert Venezuela Unterstützung zu +++

Spanien sichert Venezuela Unterstützung zu. "Spanien und ich persönlich bieten der venezolanischen Bevölkerung nach den verheerenden Erdbeben von heute Nacht unsere volle Unterstützung an", schreibt der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez auf der Plattform X. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien." Außenminister Jose Manuel Albares ergänzt, das Land sei bereit, jede erforderliche Nothilfe zu leisten. 

+++ 09:55 Präsidentin: Dutzende Gebäude in Venezuela eingestürzt +++

Bei den zwei schweren Erdbeben in Venezuela mit mindestens 32 Toten und 700 Verletzten sind nach Angaben der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez zahlreiche Häuser eingestürzt. Am stärksten betroffen sei der Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas und ein wichtiger Seehafen liegen. "Dort sind Dutzende Gebäude kollabiert, und es sind intensive Rettungsarbeiten zugange, um die Leben zu retten, die Gott uns retten lässt", sagt sie in der Nacht zum Donnerstag. 

+++ 09:21 USA kündigen "sofortige" Entsendung von Rettungskräften an +++

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela kündigen die USA die sofortige Entsendung von Rettungskräften an. "Amerika steht in dieser schwierigen Zeit an der Seite des venezolanischen Volkes", erklärt Außenminister Marco Rubio im Onlinedienst X. Auf Anweisung von Präsident Donald Trump würden unverzüglich Such- und Rettungsmannschaften, medizinische Ressourcen und humanitäre Hilfe in das südamerikanische Land gesandt.

+++ 08:50 USGS: Chance auf starkes Nachbeben bei 43 Prozent +++

Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Erdbebens der Stärke 7,0 oder höher im Anschluss an die beiden Beben vom Mittwoch liegt laut dem Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten (USGS) bei 6 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit für ein Erdbeben der Stärke 6,0 in diesem Gebiet, das nach wie vor erhebliche Auswirkungen haben und deutlich spürbar sein wird, liegt bei 43 Prozent.

+++ 08:05 Experte: Doppelbeben einmal in 1000 Jahren +++

Ein Doppelbeben wie in Venezuela ist äußerst selten, sagt Meteorologe Noah Bergren auf X. Zwei Beben ähnlicher Stärke genau an derselben Stelle würden nur einmal in 1000 bis 1200 Jahren vorkommen.

+++ 07:46 Augenzeuge: "Ich hatte noch nie so viel Angst" +++

Zwei schwere Erdbeben haben die Menschen in Venezuela in Angst und Schrecken versetzt. Bewohner der Hauptstadt Caracas berichten von schweren Schäden und schildern ihre Eindrücke. "Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Angst gehabt, es war fürchterlich", berichtet eine 57-Jährige der Deutschen Presse-Agentur aus dem Osten der Millionenmetropole, die knapp 200 Kilometer von dem Epizentrum der Beben entfernt ist. "Bei uns in der Nähe sind zwei Hochhäuser eingestürzt, am Nachbargebäude fehlen Wände", ergänzt sie. Ihr Hochhaus sei aber weitgehend verschont geblieben. In ihrer Wohnung seien Möbel umgestürzt und Bilder von den Wänden gefallen, alles sei voller Scherben. Die Erschütterungen seien so stark gewesen, dass sie und ihr Mann zunächst gar nicht aus dem Zimmer gekommen seien. Zusammen mit Nachbarn seien sie dann schließlich auf die Straße gerannt. Zwei Anwohner hätten aus dem Aufzug befreit werden müssen. Nach den Beben sei stundenlang der Strom ausgefallen, auch das Mobilfunknetz habe nicht funktioniert.

+++ 07:23 Trump: Werden für unsere großartigen Freunde da sein +++

US-Präsident Donald Trump sichert Venezuela schnelle Hilfe zu. Er habe alle US-Behörden angewiesen, sich darauf vorzubereiten, schnell zu helfen, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die beiden Erdbeben seien von "massivem Ausmaß" gewesen und hätten zu einer "verheerenden Zahl Toter" geführt, schreibt Trump. Er macht dabei keine Angaben dazu, auf welche Informationen sich seine Aussage zur Opferzahl stützte. Die Behörden in Venezuela machten dazu zunächst keine Angaben. "Wir werden für unsere neuen und großartigen Freunde da sein", schreibt er - wohl mit Blick auf die Übergangsregierung in Caracas. Weiter erklärt er in Bezug auf das wahrscheinliche Ausmaß der Folgen: "Die ersten Berichte sind nicht gut!!!"

+++ 07:10 Regierung meldet mindestens 32 Tote und mehr als 700 Verletzte +++

Bei den schweren Erdbeben in Venezuela sind nach Angaben der Regierung mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 700 Menschen seien verletzt worden, teilt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez mit. "Zur Stunde liegen uns Meldungen über 32 Todesopfer" und "mehr als 700 Verletzte" vor, sagt Rodríguez in einer Fernsehansprache.

+++ 06:20 Caracas abgeriegelt - viele Menschen verschüttet +++

Nach zwei sehr starken Erdbeben in Venezuela suchen die Rettungskräfte unter den Trümmern nach zahlreichen Verschütteten. Fotos und Videos zeigen an mehreren Orten eingestürzte Gebäude. Der Zugverkehr im Land wurde eingestellt, der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas wurde wegen Schäden geschlossen. Eine Modellrechnung der US-Erdbebenwarte legt nahe, dass eine sehr hohe Opferzahl zu befürchten war.

+++ 05:30 Schwere Schäden und Panik auf den Straßen +++

Die zwei schweren Beben haben Häuser zum Einstürzen gebracht und vielerorts Panik ausgelöst. Nach Angaben von Innenminister Diosdado Cabello bleibt zunächst unklar, ob Menschen verletzt oder getötet wurden. Es seien aber schwere Schäden gemeldet worden. Häuser seien eingestürzt und Dächer eingebrochen.

+++ 05:00 Zwei sehr starke Erdbeben erschüttern Venezuela  +++

Innerhalb von weniger als einer Minute erschüttern zwei sehr starke Erdbeben Venezuela. Die US-Erdbebenwarte USGS gibt die Stärke der Erschütterungen mit 7,2 und 7,5 an. Demnach zählen die Erdbeben zu den weltweit stärksten des laufenden Jahres. Das zweite und stärkere Beben ereignete sich demnach in einer Tiefe von nur 10 Kilometern, weswegen mit großen Schäden und möglicherweise auch Opfern zu rechnen war.