Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:32 Hersteller: Astrazeneca wirkt gegen indische Variante +++

Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Astrazeneca gegen die indische Mutation des Coronavirus ist nur etwas geringer als gegen die erstmals im britischen Kent entdeckte Variante, sagt Konzernchef Pascal Soriot der "Financial Times".

+++ 22:27 OVG bestätigt Verbot der Demos gegen Corona-Politik in Berlin +++
Zwei geplante große Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik am Pfingstwochenende in Berlin bleiben verboten. Nach dem Verwaltungsgericht bestätigt auch das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg das Verbot. Die negativen Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit mit dem zu erwartenden Teilnehmerkreis aus der "Querdenker-Szene", rechtfertige die Annahme, dass gerade an den prominenten Orten der Stadt die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten würden, so das Oberverwaltungsgericht. Die Beschlüsse sind unanfechtbar. Die Demonstrationen waren für Samstag und Sonntag mit dem Titel "Für Frieden, Freiheit und Grundrechte" und jeweils 16.000 Teilnehmern angemeldet worden.

+++ 21:48 Bundesregierung stuft Großbritannien als Virusvariantengebiet ein +++
Wegen der Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Corona-Variante wird Großbritannien von der Bundesregierung ab Sonntag als Virusvariantengebiet eingestuft. Das gibt das Robert-Koch-Institut bekannt. Damit wird die Einreise aus Großbritannien nach Deutschland drastisch beschränkt.

+++ 21:38 Briten ziehen positive Bilanz nach Großveranstaltungen +++
Nach einer Reihe von Großveranstaltungen, die als Pilotprojekte für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen dienten, ziehen die britischen Behörden eine positive Bilanz. Nur 15 der rund 60.000 Teilnehmer seien anschließend positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilt das Gesundheitsministerium in London mit. Um im Sommer wieder Massenveranstaltungen zulassen zu können, hatte die Regierung im Mai neun Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen genehmigt, bei denen keine Masken getragen und auch kein Abstand eingehalten werden mussten. Einzige Bedingung war der Nachweis eines negativen Corona-Tests vor dem Eintritt. Zu den Pilotprojekten zählten drei Fußballspiele im Wembley-Stadion mit insgesamt 21.000 Fans, die Verleihung der Brit-Awards in der Londoner O2-Arena mit 4000 Gästen, die Snooker-Weltmeisterschaft sowie mehrere Veranstaltungen in Liverpool, darunter eine Rave-Party mit 3000 Teilnehmern.

+++ 21:09 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 8094 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.637.623 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 8094 neue Fälle hinzu. Das sind rund 1960 Fälle weniger als am Freitag der Vorwoche. Hier waren 10.054 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 214 auf 87.188. Als aktuell infiziert gelten rund 173.336 Personen.

+++ 20:52 GroKo will epidemische Lage über den Sommer fortsetzen +++
Politiker von SPD und Union haben sich für eine Verlängerung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite als Grundlage zahlreicher Grundrechtseinschränkungen in der Pandemie über den Juni hinaus ausgesprochen. "Es ist unstrittig, dass wir die epidemische Lage noch einmal verlängern", sagt SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese "Welt". "Viele Verordnungen seien daran geknüpft, darunter solche, die die Sicherung der Krankenhauskapazitäten betreffen." Die aktuelle gesetzliche Regelung, die Grundlage für eine Vielzahl von Corona-Eindämmungsmaßnahmen von Bund und Ländern ist, läuft am 30. Juni aus. CDU-Gesundheitspolitiker Rudolf Henke sagte dem Blatt: Bei aller Erleichterung über die Entwicklung der Lage ist es so, dass wir gerade mit viel Mühe aus der Bundesnotbremse herauskommen." Die Landesregierungen dürften jetzt nicht zu schnell ihre Schutzmaßnahmen lockern, sonst landen wir im nächsten "Jo-Jo-Effekt".

+++ 20:20 R-Wert leicht angestiegen +++
Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,85 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

+++ 19:51 Zwei Sommer-Urlaubsländer sollen bald von Risiko-Liste verschwinden +++
Frankreich soll von der Bundesregierung nicht mehr als Corona-Risikogebiet eingestuft werden. Das erfährt die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen. Grund ist die stark gesunkene Inzidenz. Auch Slowenien und Kroatien als eines der klassischen Sommer-Urlaubsländer würden nicht mehr als Risikogebiet eingestuft.

+++ 19:24 Merkel rechnet nicht mit neuen Corona-Schließungen +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht derzeit nicht die Gefahr erneuter Corona-Schließungen. Die sinkenden Infektionszahlen seien eine gute Nachricht, sagt die Kanzlerin. Sie setze darauf, das die Hygiene- und Abstandsregeln auch weiter eingehalten würden, fügt sie mit Blick auf die Öffnungen der Länder hinzu. "Wir müssen aber aufpassen", sagt Merkel. Man müsse wegen der indischen Virus-Variante besorgt sein, die noch etwas aggressiver sein könne als bisherige Mutationen.

+++ 18:44 Merkel: Auffrisch-Impfungen starten wieder bei den Älteren +++
Kanzlerin Angela Merkel erwartet eine Welle von Nachimpfungen nicht vor Herbst. Wenn dies soweit sei, müssten dann zunächst wieder die Ältesten geimpft werden, sagt Merkel. Hintergrund ist, dass Impfstoffhersteller erwarten, dass nach einem halben bis zu einem Jahr die Impfungen aufgefrischt werden müssen, um weiter gegen das Corona-Virus geschützt zu sein.

+++ 18:25 US-Bundesstaaten locken mit eigener Lotterie für Geimpfte +++
In den USA versuchen weitere Bundesstaaten, ihre Bürger mit Lotteriegewinnen zu einer Corona-Impfung zu bewegen. Nach Ohio kündigen auch Maryland und New York solche Anreize an. Der Ostküstenstaat Maryland startete eine Lotterie mit einem Umfang von insgesamt zwei Millionen US-Dollar (rund 1,6 Millionen Euro). Aus diesem Geldtopf sollen 40 Tage lang täglich 40.000 Dollar verlost werden - unter allen erwachsenen Bewohnern des Staates, die mindestens eine Impfung erhalten haben. Zum Abschluss sollen einmalig 400.000 US-Dollar verlost werden. In New York wiederum sollen erwachsene Bürger bei einer Impfung kostenlos Lotterietickets bekommen, mit denen sie Aussicht auf Gewinne zwischen 20 Dollar und 5 Millionen Dollar haben.

+++ 18:02 Seehofer muss weiter in häuslicher Isolation bleiben +++
Nach seiner Infektion mit dem Coronavirus vor knapp zwei Wochen befindet sich Bundesinnenminister Horst Seehofer nach wie vor in häuslicher Isolation. Er führe bis zu seiner Genesung die Amtsgeschäfte von zu Hause aus, erklärt ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag. Nähere Auskünfte zum Gesundheitszustand Seehofers erteilt der Sprecher nicht. Es sei möglich, dass in der kommenden Woche ein neuer Stand verkündet werden könne, heißt es. Am 10. Mai war bekannt geworden, dass Seehofer positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Minister hatte bereits Mitte April seine erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Kurz nach der Diagnose hieß es, er zeige keine Krankheitssymptome.

+++ 17:44 Handelsverband gegen frühzeitige Abschaffung von Maskenpflicht +++
In der Diskussion um die Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel spricht sich der Handelsverband Deutschland (HDE) dafür aus, nicht zu früh zu viel zu wagen. "Die Maskenpflicht ist eine akzeptierte, unproblematische und gleichzeitig hochwirksame Maßnahme, die sich bewährt hat und längst im Alltag der Menschen angekommen ist", zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. "Jetzt über eine Abschaffung der Maskenpflicht zu diskutieren, ist verfrüht. Sie überstürzt aufzuheben, wäre nicht zielführend." Genth plädiert dem Bericht nach stattdessen für eine bundesweite Wiedereröffnung des Einzelhandels mit Abstand, Maske und Hygienevorschriften. Außerdem sollten die Länder die Testpflicht beim Einkaufen in Gebieten mit einer Inzidenz von unter 100 abschaffen.

+++ 17:28 Tinder & Co. unterstützen US-Impfkampagne +++
Bei der Corona-Impfkampagne in den USA bekommt Präsident Joe Biden jetzt Schützenhilfe von großen Dating-Apps wie Tinder und OkCupid. Wie das Weiße Haus mitteilt, wollen die Partner-Apps ihre Nutzer mit einer Reihe von Aktionen davon überzeugen, sich impfen zu lassen. So können geimpfte Nutzer in ihrem Profil ihren Impfstatus mit einem Siegel anzeigen und erhalten kostenlos Premium-Upgrades. Eine Corona-Impfung sei ein Plus bei der Partnersuche, beteuert das Weiße Haus. "Laut Forschung von OkCupid bekommen Menschen, die geimpft sind oder sich impfen lassen wollen, 14 Prozent mehr Matches als Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen." An der Aktion beteiligen sich die Dating-Apps Tinder, Hinge, Match, OkCupid, BLK, Chispa, Plenty of Fish, Bumble und Badoo.

+++ 16:50 IWF stellt 50-Milliarden-Dollar-Plan gegen die Pandemie vor +++
Der Internationale Währungsfonds veröffentlicht einen Plan zu der Beendigung der Pandemie, der rund 50 Milliarden Dollar umfasst und hauptsächlich von Industrienationen finanziert werden soll. Eine Impfung von 60 Prozent der Weltbevölkerung bis Mitte 2022 würde die weltwirtschaftlichen Aktivitäten bis 2025 um neun Billionen Dollar erhöhen, teilt der IWF mit.

+++ 16:18 Spahn zu gefälschten Impfpässen: "Am Ende betrügt man sich selbst" +++
Auf die Fälschung von Impfpässen beziehungsweise die Nutzung solcher gefälschter Dokumente stehen in Deutschland künftig empfindliche Strafen. Das vom Bundestag beschlossene neue Infektionsschutzgesetz sieht für die wissentlich falsche Dokumentation einer Impfung bis zu zwei Jahre Haft vor, für die Nutzung eines entsprechenden Ausweises bis zu einem Jahr Haft. Gesundheitsminister Jens Spahn verurteilt die Verwendung gefälschter Dokumente scharf: "Am Ende betrügt man sich selbst, weil man sich einen Impfschutz vorgaukelt, den man nicht hat."

+++ 15:57 Keine zweite Dosis Astrazeneca nach Blutgerinnseln +++
Menschen, die nach einer ersten Corona-Impfung mit Astrazeneca unter einem Blutgerinnsel und einem Mangel an Blutplättchen litten, dürfen der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zufolge keine zweite Dosis dieses Impfstoffs erhalten. Ärzte sollten zudem innerhalb von drei Wochen nach der Impfung nach Anzeichen von Blutgerinnsel suchen, wenn ein Mangel an Blutplättchen vorliegt und andersherum. Wegen eines erhöhten Thromboserisikos nach einer Astrazeneca-Impfung wird in vielen Ländern bereits für bestimmte Personengruppen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff wie von Biontech/Pfizer oder Moderna empfohlen. In Deutschland gilt dies für Menschen unter 60 Jahren. Die EMA wies erneut darauf hin, dass die Thrombosefälle nach einer Astrazeneca-Impfung sehr selten seien.

+++ 15:23 Lauterbach: "Brauchen Maskenpflicht bis in den Herbst" +++

+++ 14:52 Biontech mit hoher Wirksamkeit gegen indische Variante +++
Der von Biontech und Pfizer gemeinsam entwickelte Corona-Impfstoff schützt auch gegen die indische Variante des Virus. Biontech-CEO Ugur Sahin sagt bei einem Treffen mit dem türkischen Gesundheitsminister, dass die Wirksamkeit gegen die indische Variante in etwa so hoch sei wie bei der südafrikanischen Variante. Die hatte er mit 75 Prozent angegeben.

+++ 14:27 EU setzt bei künftigen Einkäufen auf mehrere Impfstoffe +++
Die EU wird nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn verschiedene Impfstoffe für die Jahre 2022 und 2023 einkaufen. Es habe bei den Beratungen der EU-Gesundheitsminister "sehr, sehr breite" Unterstützung für den deutschen Vorschlag gegeben, auf einen "Portfolio-Ansatz" zu setzen und nicht nur Impfstoff bei Biontech/Pfizer zu bestellen, sagt Spahn in Berlin. Auch die EU-Kommission sei dafür. Man wolle einen "2 plus 2" Ansatz, bei dem zwei der bestellten Impfstoffe auf der mRNA-Technologie und zwei andere auf anderen Technologien basieren sollten. Spahn forderte zudem eine bessere finanzielle Ausstattung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch die Mitgliedsstaaten. Es sei nicht gut, dass der Anteil der privaten Finanzierung bei einigen Programmen so hoch sei.

+++ 14:02 Zahnarzt muss wegen falscher Masken-Atteste hohe Geldstrafe zahlen +++
Wegen Ausstellung falscher Atteste im Zusammenhang mit der Maskenpflicht ist ein Zahnarzt aus Baden-Württemberg per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von rund 21.000 Euro verurteilt worden. Das teilt die Staatsanwaltschaft Offenburg mit. Der von ihr beantragte Strafbefehl wurde vom zuständigen Richter demnach erlassen und ist bereits rechtskräftig. Laut Anklage geht es um "zahlreiche Fälle", in denen der Arzt falsche Atteste ausstellte. Die Bescheinigungen suggerierten, dass der Besitzer wegen eines medizinischen Grunds von der Maskenpflicht befreit sei. Bereits im September vergangenen Jahres hatten Ermittler die Praxis des Beschuldigten in Offenburg durchsucht. Dem Mediziner wurde nun das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse zur Last gelegt.

+++ 13:41 Europa-Park öffnet wieder für Besucher +++
Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park, ist nach monatelanger Corona-Zwangspause wieder geöffnet. Rund 3000 Besucher haben den Park in Baden-Württemberg zur Eröffnung heute für sich und wurden mit viel Pomp empfangen: Mitarbeiter stehen Spalier und begrüßen die Gäste, für die eigens ein roter Teppich ausgerollt wurde. Der Park ist nach Angaben des Verbands deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU) bundesweit der zweite klassische Freizeitpark mit konkretem Öffnungstermin. Noch früher konnte demnach nur der Heide-Park in Niedersachsen wieder aufmachen: am 1. Mai nach einer entsprechenden Gerichtsentscheidung.

+++ 13:12 Zurück in Uni und Büro: Dänemark lockert weiter +++
Im nördlichsten deutschen Nachbarland Dänemark genießen die Menschen ab Freitag weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Die nächste Phase der aufgehobenen Beschränkungen bedeutet unter anderem, dass viele Däninnen und Dänen aus dem Homeoffice ins Büro zurückkehren, die Studenten wieder in den Hörsaal dürfen und die Teilnehmergrenze von öffentlichen Versammlungen auf 50 in Innenräumen und 100 unter freiem Himmel angehoben wird.

+++ 12:54 Niedersachsen hält doch an Maskenpflicht fest - auch unter 35er Inzidenz +++
Niedersachsen hält nun doch an der Maskenpflicht im Einzelhandel auch unter einer Inzidenz von 35 fest. Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens twittert, man werde solchen Überlegungen nicht folgen. "Es wird keine Aufhebung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Niedersachsen geben. Mund-Nasen-Bedeckung rettet Leben." Zuvor hatte es Kritik an Überlegungen aus der Landesregierungen gegeben, die Maskenpflicht unterhalb eines Wertes von 35 aufzuheben.

+++ 12:24 Zahl der Neuinfektionen in Indien sinkt auf knapp 260.000 +++
In Indien geht die Zahl der Neuinfektionen nach Angaben des Gesundheitsministeriums zurück. Zuletzt gab es demnach binnen 24 Stunden 259.555 neue Fälle, nach 276.110 am Vortag. Vor knapp zwei Wochen hatte das Ministerium noch über 400.000 pro Tag gemeldet. Experten gehen aber davon aus, dass die tatsächliche Zahl um das fünf- bis zehnfache über den offiziellen Angaben liegt.

+++ 11:53 Wieler: "Die Impfbereitschaft ist sehr hoch" +++
RKI-Präsident Lothar Wieler wertet die wachsende Impfbereitschaft in der deutschen Bevölkerung positiv: Laut einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI) wollen sich 73 Prozent der erwachsenen Befragten auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen, weitere zehn Prozent wollen es eher, sagt Wieler beim Corona-Update in der Bundespressekonferenz. "Die Impfbereitschaft ist sehr hoch." Er bedankte sich bei den Menschen dafür. "Das ist sinnvoll, wirksam und verantwortungsvoll."

+++ 11:35 Kölns Oberbürgermeisterin will mehr Impfdosen für ärmere Stadtteile +++
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fordert, dass mehr Impfdosen für Stadtteile mit beengten Wohnverhältnissen und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen zur Verfügung gestellt werden. In Köln habe man gute Erfahrungen mit einem besonderen Impfangebot in solchen Gebieten gemacht, sagt sie. Deren Bewohner seien besonders gefährdet.

+++ 11:02 Spahn warnt vor Leichtsinn über Pfingsten +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Bürger vor Leichtsinn über die Pfingsttage gewarnt. Trotz Fortschritten bei Impfkampagne und Pandemiebekämpfung gelte es weiter, vorsichtig zu sein, sagt Spahn in Berlin auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei". Er appelliert daher an alle, sich auch über die bevorstehenden Feiertage weiter an die etablierten Schutz- und Vorsichtsregeln zu halten.

+++ 10:51 WHO: Corona-bedingte Übersterblichkeit bis zu dreimal höher als gemeldete Todesfälle +++
Die durch das Coronavirus verursachte Übersterblichkeit in der Welt liegt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO zwei bis dreimal höher als die Zahl der offiziell registrierten Covid-19-Todesfälle. "Die Zahl der Gesamttodesfälle liegt mindestens zwei bis drei Mal höher als offiziell gemeldet", erklärt WHO-Vertreterin Samira Asma in Genf. Sie äußerte sich aus Anlass der Vorlage des WHO-Jahresberichtes 2020, demzufolge die direkt oder indirekt durch das Coronavirus verursachte Übersterblichkeit im vergangenen Jahr bei mindestens drei Millionen Todesfällen lag.

+++ 10:26 Mehr als 70 Prozent der über 60-Jährigen mindestens einmal geimpft +++
Nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn sind mittlerweile mehr als 70 Prozent aller über 60-jährigen Personen mindestens einmal geimpft worden. 10,9 Millionen hätten Stand bis heute einen vollständigen Corona-Impfschutz, sagt der CDU-Politiker. 39,2 Prozent hätten zumindest eine Impfung bekommen. Dies seien Zweidrittel aller Menschen in Deutschland, die derzeit impfwillig und impffähig seien, sagt er mit Hinweis auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die derzeit noch nicht geimpft werden können.

+++ 10:00 Jetzt live bei ntv und ntv.de: Spahn, Wieler und Reker informieren zur aktuellen Corona-Lage +++

+++ 09:51 "Bundes-Notbremse" greift nur noch in wenigen Regionen +++
Die Zahl der deutschen Regionen, in denen weiterhin die "Bundes-Notbremse" mit verschärften Pandemieregeln greift, nimmt weiter stetig ab: Von den 412 Regionen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) ausweist, überschreiten 132 (Vortag: 153, Mittwoch: 201) mindestens drei Tage lang die für die "Bundes-Notbremse" ausschlaggebende 100er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das entspricht einem Anteil von 32 Prozent, also noch knapp einem Drittel Deutschlands.

+++ 09:15 Linke will junge Menschen für Entbehrungen entschädigen +++
Die Linkspartei möchte junge Menschen mit Freifahrkarten für die Bahn und verbilligten Konzerttickets für die Entbehrungen in der Corona-Pandemie entschädigen lassen. "Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich zurückgenommen, und sie tun es noch immer", schreibt Linken-Parlamentsgeschäftsführer Jan Korte in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, aus dem die Funke-Zeitungen zitieren. "Ich meine, dass diese gelebte Solidarität Dank und Anerkennung finden sollte." Als Zeichen der Anerkennung und zum Ausgleich für verpasste Erlebnisse müsse der Bund ein Bonus-Programm für Freizeitaktivitäten für junge Menschen auflegen, schlägt Korte vor. Ohne die Pandemie hätten viele junge Menschen in den letzten Jahren Freunde besucht, Abschlüsse gefeiert und wären auf Konzerte und Festivals gegangen. "Sie hätten die Zeit ihres Lebens gehabt", heißt es in dem Brief.

+++ 08:42 Gastro klagt über zu kurzfristige Öffnungen: "Teils nicht machbar" +++
Eine zu kurzfristige Öffnung der Gastronomie nach sieben Monaten Lockdown ist aus Sicht der Branche oft nicht umsetzbar. Zwar könne man schon davon ausgehen, dass die Gastronomie innerhalb von zehn Tagen und die Hotellerie binnen zwei Wochen wieder hochgefahren werden könnten, sagt der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Guido Zöllick, im ZDF. Aktuell agierten die Bundesländer jedoch deutlich kurzfristiger. Wenn teils nur wenige Tage blieben, sei das nicht machbar. "Denn den Betrieb wieder anzufahren, ist das eine. Aber die Gäste dafür zu gewinnen, ist das andere."

+++ 08:10 Kinos planen Neustart für Juli +++
Nach monatelanger Pause bereiten sich die deutschen Kinos auf eine Wiedereröffnung vor. Zum 1. Juli soll es nach dem Willen mehrerer Verbände an vielen Orten wieder Filmvorführungen geben. Angesichts "des Impffortschritts und der sinkenden Infektionszahlen" stehe die gesamte Kinobranche bereit, heißt es in einer Erklärung unter anderem von HDF Kino und AG Kino. Bundesweit sind die Filmtheater wegen der Pandemie seit mehr als einem halben Jahr geschlossen. In Berlin öffnen nun die ersten Freiluftkinos unter Auflagen. Die Betreiber hoffen, bald auch drinnen wieder Filme zeigen zu können. Das hängt auch von den Infektionszahlen und den Regelungen der Bundesländer ab.

+++ 07:37 Patientenschützer: Impf-Andrang benachteiligt Patienten mit anderen wichtigen Anliegen +++
Angesichts des großen Andrangs auf Corona-Impfungen in vielen Arztpraxen warnen Patientenschützer vor Problemen bei anderen wichtigen Anliegen. "Es darf nicht sein, dass Patienten mit Arthrose, Diabetes, Asthma oder Herzinsuffizienz Abstriche bei ihrer Therapie hinnehmen müssen", sagt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Viele Praxen hätten mittlerweile die telefonische Erreichbarkeit eingestellt. "Oft gibt es lediglich einen Hinweis, dass der Kontakt nur per E-Mail erfolgen kann. So werden ganze Patientengruppen ausgeschlossen. Das ist unzumutbar." Die Kassenärztlichen Vereinigungen seien verpflichtet, für ein qualitativ angemessenes, örtliches und jederzeit bedarfsdeckendes Angebot zu sorgen, so Brysch.

+++ 07:04 Studie: Lebenszufriedenheit von Schulkindern ist stark gesunken +++
Weniger Treffen mit Freunden, kein regulärer Schulunterricht: Die Corona-Pandemie belastet einer Studie zufolge viele Kinder und Jugendliche in Deutschland. Mehr als die Hälfte aller Mädchen und Jungen ist im vergangenen Jahr unglücklicher geworden, heißt es im Präventionsradar 2021 der DAK-Gesundheit. Die Lebenszufriedenheit sei im Schnitt aller befragten Kinder um rund 20 Prozent im Vergleich zu der Situation vor der Corona-Krise gesunken. Jedes dritte Kind fühle sich zudem in der Schule nicht ausreichend vor dem Virus geschützt. 56 Prozent hielten die Corona-Regeln dort dagegen für angemessen. Gleichzeitig hätten die emotionalen Probleme stark zugenommen - vor allem bei Mädchen, wie die Krankenkasse mitteilte. In der aktuellen Befragung zeigen 23 Prozent Symptome depressiver Störungen wie Traurigkeit, geringes Selbstwertgefühl, Interessensverlust und sozialen Rückzug. Im Vorjahr waren es lediglich 18 Prozent.

+++ 06:27 Kinderärzte-Verband warnt vor Impfstoffmangel für Jüngere +++
Im Zuge der bevorstehenden Impfstoffzulassung für Kinder ab zwölf Jahren warnt der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) vor zu knappen Impfstoff-Lieferungen für Kinderarztpraxen. BVKJ-Präsident Thomas Fischbach sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe zufolge, dass Ärzte und Ärztinnen nicht wüssten, wann Impfstoff oder ob Impfstoff komme: "Das sorgt für großen Frust und Wut bei den Betroffenen. Und es führt dazu, dass die Impfakzeptanz sinkt, bei Ärzten und bei Patienten." Teilweise müssten Kinderärzte chronisch kranke Patienten wieder ausladen, weil die Lieferungen geringer ausfielen als versprochen.

+++ 05:54 Japan will mehr Impfstoffe zulassen +++
Nachdem die Gesundheitsbehörden bereits grünes Licht gegeben haben, will Japan nun auch die Impfstoffe von Moderna und Astrazeneca zulassen. Das Land begann seine Impfkampagne Mitte Februar mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer., hat aber bisher nur 3,9 Prozent seiner Bevölkerung geimpft. Medienberichten zufolge will die japanische Regierung, trotz der erwarteten Zulassung der beiden zusätzlichen Impfstoffe, mit der Verwendung von Astrazeneca warten.

+++ 05:19 RKI registriert knapp 8800 neue Infektionen - Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8769 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.336 Ansteckungen gelegen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 67,3 an (Vortag: 68,0; Vorwoche: 96,5). Bei den Sterbezahlen gibt es dagegen weiter keine Entspannung: Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 226 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 190 Tote gewesen.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:53 Vitamin-D-Präparate schützen nicht vor Infektion +++
Ein niedriger Vitamin-D-Status ist einer neuen US-Studie zufolge kein Risikofaktor für eine Infektion mit dem Coronavirus. Zwar scheine es eine solche Verbindung zu geben, wenn man die Daten allein betrachte, erläutern die Forscher im Fachmagazin "Jama Open Network". Beziehe man aber Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Ethnizität, Body-Mass-Index, Blutdruck, Raucherstatus und Wohnort mit ein, gebe es keinerlei Zusammenhang. Menschen mit vergleichsweise niedrigem Vitamin-D-Spiegel haben demnach also kein höheres Risiko, sich mit Sars-CoV-2 anzustecken, als optimal mit dem Vitamin versorgte Menschen.

+++ 04:13 "Erfolgreiche Geschichte": Tourismusverband setzt beim Neustart auf Erfahrung +++
Die hessischen Tourismusanbieter setzen bei einer Wiedereröffnung nach dem Lockdown auf ihre Erfahrungen aus der ersten Urlaubssaison unter Corona-Bedingungen. "Wir haben aus 2020 gelernt, wo wir ja in einer ähnlichen Situation waren", sagte Hartmut Reiße, der Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes. "Ich glaube, die Branche ist auch gut vorbereitet, was die Hygienemaßnahmen angeht." Gastronomen, Hoteliers und andere Anbieter seien sehr bedacht darauf, "alles korrekt zu machen, damit nicht durch einen Fehler das Geschäft wieder geschlossen werden muss". Der Neustart des Tourismus könne "eine erfolgreiche Geschichte" werden.

Mittlerweile gibt es in Hessen mehrere Kreise und Städte, in denen angesichts gesunkener Infektionszahlen Lockerungen greifen. Dort gilt: Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherbergen oder auf Campingplätzen sind unter Auflagen wie Corona-Tests erlaubt.

+++ 03:35 Großbritannien und WHO wollen Pandemie-Überwachungssystem entwickeln +++
Großbritannien will mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammenarbeiten, um ein "Pandemie-Radar"-System zu entwickeln. Mit dem System sollen neue Coronavirus-Varianten schneller identifiziert und aufkommende Krankheiten global besser verfolgt werden können. "Die Welt darf nie wieder von einem Virus überrascht werden, das sich unkontrolliert unter uns ausbreitet. Wir müssen ein System der Krankheitsüberwachung aufbauen, das für das 21. Jahrhundert geeignet ist", sagte Premierminister Boris Johnson. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, er freue sich über die Zusammenarbeit, denn Großbritannien gelte als starkes Beispiel für die Überwachung und Sequenzierung von Krankheitserregern.

+++ 02:45 Argentinien geht in harten Lockdown +++
Angesichts der zweiten Welle der Corona-Pandemie hat die argentinische Regierung harte Ausgangsbeschränkungen angeordnet. In den besonders betroffenen Gebieten des südamerikanischen Landes gelte bis Ende des Monats eine Ausgangssperre zwischen 18 Uhr und 6 Uhr, kündigte Präsident Alberto Fernández in einer Videobotschaft an. Auch tagsüber dürfen sich die Argentinier nur in der Nähe ihres Wohnortes bewegen. Lediglich essenzielle Geschäfte können öffnen. Soziale, religiöse und sportliche Aktivitäten sind untersagt. Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen.

+++ 02:24 Künstlersozialkasse erhält Millionenzuschuss vom Bund +++
Wegen der coronabedingten Einnahmeausfälle erhält die Künstlersozialkasse (KSK) einen Bundeszuschuss von 84,5 Millionen Euro. Auf Honorare von Schauspielern oder Musikern zahlen Kultureinrichtungen normalerweise eine prozentuale Abgabe an die Sozialkasse. Da Konzerte, Theateraufführungen und ähnliche Events jedoch seit Monaten ausfallen, brechen auch die Einnahmen der KSK weg.

Gleichzeitig reagiert der Bundestag auf die schwierige Lage der Künstler, die wegen der Pandemie oftmals nicht in ihrem üblichen Beruf arbeiten können. Normalerweise verlieren sie ihren Krankenversicherungsschutz bei der KSK, wenn sie monatlich mehr als 450 Euro aus nicht-künstlerischer Arbeit einnehmen. Diese Verdienstgrenze wird bis Ende des Jahres auf 1300 Euro angehoben.

+++ 01:52 New York ködert Impfwillige mit Lotterielosen +++
Der US-Staat New York will die Impfbereitschaft auf originelle Art ankurbeln: Mit Rubbellosen mit einem potenziellen Millionengewinn. Wer sich in der kommenden Woche an einer von zehn ausgewählten Stätten impfen lässt, erhält ein Los. Gouverneur Andrew Coumo erklärte, die Gewinne reichten von 20 bis fünf Millionen US-Dollar: "Es ist eine Situation, in der jeder gewinnt."

New York folgt damit dem Beispiel anderer US-Staaten. In New York sind bereits etwa 43 Prozent der 20 Millionen Einwohner voll geimpft. Doch Cuomo bekümmert das zuletzt verlangsamte Impftempo.

+++ 00:58 Hotspot Nepal bittet um Impfstoffspenden +++
Angesichts schnell steigender Corona-Zahlen hat Nepal die Weltgemeinschaft um Impfstoffspenden und andere Hilfe zur Bewältigung der Pandemie gebeten. Die Regierung sei mit ausländischen Botschaften im Gespräch, sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem versuche das arme Land im Himalaya selbst Impfstoff zu kaufen. Nach einem Tweet der zuständigen EU-Botschafterin haben EU-Länder, darunter Deutschland, Nepal unter anderem 77 Beatmungsgeräte, 50 Sauerstoffflaschen und 2,4 Millionen Masken zur Verfügung gestellt.

Nepal erlebt gerade wie sein Nachbarland Indien eine schlimme Corona-Welle, die Krankenhäuser überfordert. Betten und medizinischer Sauerstoff gehen aus.

+++ 00:15 Hausarztpraxen überholen Impfzentren bei verabreichten Dosen +++
Die deutschen Hausarztpraxen haben nach Angaben der Bundesregierung die Impfzentren bei der Verabreichung von Corona-Impfungen überholt. "Derzeit stehen wöchentlich rund drei Millionen Impfdosen von Biontech und Astrazeneca für die Impfungen in Arztpraxen zur Verfügung", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums den Zeitungen Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Impfzentren bekämen aktuell lediglich noch 2,25 Millionen Dosen pro Woche.

Ab Juni werde sich die an die Praxen gelieferte Menge voraussichtlich noch "erheblich steigern", sagte der Ministeriumssprecher. In der letzten Woche im Mai würden zudem 540.000 Dosen des Vakzins des Herstellers Johnson & Johnson an Betriebs- und Hausärzte gehen.

+++ 23:47 Virusvariante aus Indien breitet sich in Großbritannien immer schneller aus +++
Die zuerst in Indien nachgewiesene Variante des Virus breitet sich in Großbritannien schneller aus. Die Gesundheitsbehörde Public Health England gibt 3424 nachgewiesene neue Fälle mit der Mutation B.1.617.2 bekannt, eine Zunahme von 2111 zur Vorwoche. Am Mittwoch sprach Gesundheitsminister Matt noch von 2967 weiteren Fällen, bei denen die Variante gefunden worden sei.

+++ 23:11 Bundestag senkt wegen Pandemie die Hürden für die Wahl +++
Der Bundestag hat kleineren Parteien die Zulassung zur Wahl im September deutlich erleichtert. Sie müssen dafür nur noch ein Viertel der bisher vorgeschriebenen Unterstützer-Unterschriften vorlegen. Eine entsprechende Änderung des Bundeswahlgesetzes, die CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne gemeinsam vorgelegt hatten, wurde ohne Aussprache beschlossen. Der Bundestag trägt damit der Umstand Rechnung, dass es kleineren Parteien in der Corona-Pandemie schwerer als üblich fällt, Unterschriften etwa an Infoständen in Fußgängerzonen zu sammeln. Die Regelung gilt für Parteien, die im Bundes- oder in einem Landtag seit der letzten Wahl nicht ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind.

+++ 22:35 Mallorcas Gastronomen dürfen wieder ihre Innenbereiche öffnen +++
Auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca und auch auf den anderen Balearen darf die Innengastronomie ab Sonntag im Zuge der guten Corona-Lage erstmals seit März wieder öffnen. Restaurants, Bars und Cafés werden ihre Gäste allerdings zumindest bis zum 5. Juni nur bis 18 Uhr in den Innenbereichen bewirten dürfen, wie die Regionalregierung in Palma mitteilte. Die Außenbereiche dürfen unterdessen auf den Balearen bis 23 Uhr offen bleiben. Es gelten aber strenge Auflagen: Die Gastronomiebetriebe, die über Terrassen verfügen, dürfen in ihren Innenbereichen zunächst nur maximal 30 Prozent der üblichen Gästezahl bewirten. Für Lokale ohne Außenbereich gilt unterdessen eine Maximalauslastung von 50 Prozent - solange es nicht mehr als 150 Gäste sind.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, mba/ara/dpa/AFP/rts

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