Panorama

Pantone legt sich festAn dieser Farbe soll 2025 kein Weg vorbeiführen

06.12.2024, 19:52 Uhr
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Mocha Mousse 17-1230 - ein nach Ansicht seines Erfinders vielseitiger Farbton. (Foto: picture alliance/dpa/Pantone)

Sie planen eine Umgestaltung Ihrer Wohnung? Die Anschaffung eines neuen Autos? Eine Auffrischung Ihrer Garderobe? Dann werden Sie nach dem Willen der US-Firma Pantone der "sinnlichen und tröstenden Wärme" jener Farbe nicht aus dem Weg gehen können. Und, liebe Männer, es ist kein Hellbraun.

Das nächste Jahr wird - zumindest wenn es nach einer US-Farbenfirma geht - "Mokka-Mousse"-farbig. Das Braun mit einer "sinnlichen und tröstlichen Wärme" sei als definierende Farbe des kommenden Jahres ausgewählt worden, teilte die Firma Pantone mit. Auf der deutschen Seite der Firma heißt es, die Farbe Mocha Mousse 17-1230 sei ein "satter brauner Farbton mit erdiger Raffinesse" sowie mit "einer besonderen Intensität, der an den Genuss von Kakao, Schokolade und Kaffee erinnert und unser Bedürfnis nach Behaglichkeit anspricht".

Das Unternehmen veröffentlicht seit einem Vierteljahrhundert jährlich eine - ihrer Einschätzung zufolge - definierende Farbe für das kommende Jahr. Sie soll dann unter anderen Designern beim Entwerfen von etwa Möbeln und Kleidungsstücken als Inspiration dienen.

Die diesjährige Wahl scheint dabei auf einen Alleskönner gefallen zu sein. Heißt es beim Unternehmen doch weiter: Mocha Mousse sei ein "vielseitiger Farbton, der für sich stehen oder als starkes farbliches Fundament dienen kann". Er füge sich umstandslos "in verschiedenste Paletten und Anwendungen ein – von minimalistisch modernen bis hin zu traditionellen, detailreichen Designs in allen Branchen, in denen Farbe eine bedeutende Rolle spielt".

Die Firma Pantone ist bekannt für ihr international verbreitetes Farbsystem, das oft als Referenz in der Kosmetik-, Mode- und Grafikindustrie verwendet wird. Für 2020 hatte sie "klassisches Blau" ausgerufen, für 2021 Grau und Gelb, 2022 Lila, 2023 Magenta und 2024 "Pfirsichflaum".

Quelle: ntv.de, jwu/dpa