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Gefährliche Schönheit: Der Agung könnte sich jederzeit in einen Feuer und Lava speienden Berg verwandeln.
Gefährliche Schönheit: Der Agung könnte sich jederzeit in einen Feuer und Lava speienden Berg verwandeln.(Foto: imago/Xinhua)
Mittwoch, 27. September 2017

Vulkanausbruch jederzeit möglich: Bali bereitet sich auf das Schlimmste vor

Vor dem drohenden Vulkanausbruch auf der Ferieninsel Bali werden Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht. Allein für Touristen stehen 100 Busse bereit. Offenbar steht die Eruption des Agung unmittelbar bevor.

Auf Bali haben die Behörden 100 Busse angemietet, um Urlauber bei einem Ausbruch des Vulkans Mount Agung von der indonesischen Ferieninsel zu bringen. Die Touristen sollen dann über die Nachbarinseln Java und Lombok nach Hause fliegen können. Die Behörden des Landes befürchten, dass der mehr als 3000 Meter hohe Vulkan jederzeit ausbrechen kann.

Inzwischen haben mehr als 80.000 Menschen rund um den Berg ihre Unterkünfte verlassen. Trotz der Gefahr läuft der Flugbetrieb auf Balis Internationalem Flughafen nahe der Inselhauptstadt Denpasar normal. Nach Angaben des Verkehrsministeriums könnten aber zehn Flughäfen als Ausweichstationen genutzt werden, falls bei einer Eruption Aschewolken Starts und Landungen verhindern. Der Vulkan befindet sich etwa 75 Kilometer vom Bali Airport Denpasar entfernt. Dort in der Nähe sind auch die meisten Urlauberorte. Pro Jahr kommen mehr als fünf Millionen Touristen auf die Insel.

Das Auswärtige Amt warnte derweil ebenfalls davor, dass es bei einem Ausbruch des Vulkans "zu Behinderungen des Flugverkehrs und der Schließung des Flughafens Denpasar kommen" könnte. Urlauber sollten deshalb "engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter bzw. ihrer Fluggesellschaft halten, die lokalen Medien verfolgen und den Anweisungen lokaler Behörden unbedingt Folge leisten".

Der letzte Ausbruch des Mount Agung liegt bereits mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Die Eruption 1963/64 dauerte länger als ein Jahr. Mehr als 1100 Menschen kamen damals ums Leben. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. In dem Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

Quelle: n-tv.de