Der symbolische MauerfallDomino-Steine kommen ins Museum

Die Bilder der fallenenden Domino-Mauersteine gehen um die Welt. Nun sollen zwei der bemalten Steine im Bonner Haus der Geschichte ausgestellt werden.
Der symbolische Mauerfall am 20. Jahrestag der Berliner Grenzöffnung interessiert auch Museen. Zwei bemalte Steine aus der Dominokette, die am 9. November beim Fest der Freiheit am Brandenburger Tor umgestoßen wurde, sollen im Bonner Haus der Geschichte ausgestellt werden, sagte eine Sprecherin der Berliner Kulturprojekte GmbH. Rund 1000 Steine aus Kunststoff hatten den Mauerverlauf zwischen Reichstag und Potsdamer Platz nachgebildet. Bei der Feier zum 20. Jahrestag des Mauerfalls waren neben Bundespräsident Horst Köhler, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auch alle Staats- oder Regierungschef der Europäischen Union sowie Russlands Präsident Dmitri Medwedew und US-Außenministerin Hillary Clinton dabei.
Berlin feiert die FreiheitDie Steine waren von Schülern, Azubis, Künstlern und Prominenten gestaltet worden. Gerade Jüngere, die den Mauerfall nicht selbst erlebten, hatten sich auf diese Weise mit dem historischen Ereignis auseinandergesetzt. Ein Teil der übermannsgroßen Kunststoff-Elemente hatte auch in anderen Ländern ein Gesicht bekommen. So hatte etwa Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela aus Südafrika mit seiner Familie einen Stein geprägt.