Ski- und Rodellifte in BetriebEndlich geht es los
Die deutschen Wintersportgebiete bereiten sich auf einen Besucher-Ansturm vor. Nach dem Sauerland und Skiorten in Nordbayern haben auch der Südschwarzwald und der Harz die ersten Skilifte in Betrieb genommen.
Die deutschen Wintersportgebiete bereiten sich auf einen Besucher-Ansturm vor. Nach dem Sauerland und Skiorten in Nordbayern haben auch der Südschwarzwald und der Harz die ersten Skilifte in Betrieb genommen.
Rund um Baden-Württembergs höchsten Gipfel, den 1.493 Meter hohen Feldberg, gebe es für den Wintersport gute Bedingungen, teilte der Liftverbund am Donnerstag mit. Es liege eine 30 Zentimeter hohe, geschlossene Schneedecke. An manchen Pisten sei zusätzlich Kunstschnee produziert worden. Am Wochenende sollen weitere Lifte in Betrieb gehen.
"Die ersten Ski- und Rodellifte sind geöffnet", sagte auch Miriam Götze vom Harzer Verkehrsverband. In den höheren Lagen liegen bis zu 15 Zentimeter Schnee. Noch lassen die meisten Pisten zwar zu wünschen übrig, räumen Tourismusexperten ein. Auch Langlauf ist noch nicht möglich. Doch alle sind optimistisch, dass die Bedingungen bis zum Wochenende besser werden.
Im Harz warten 30 Skiabfahrten mit insgesamt 17 Pistenkilometern und darüber hinaus 40 Rodelbahnen auf Wintersportler. 500 Kilometer lang sind die Loipen für Skilangläufer. Doch es kann dauern, bis sie geöffnet sind. "Neben dem fehlenden Schnee bereiten uns die Sturmschäden durch den Orkan Probleme", sagte Götze.
Auch in den sächsischen Wintersportgebieten im Erzgebirge, Vogtland und der Oberlausitz sind die Tourismus-Experten optimistisch. "Am Wochenende geht es richtig los", sagte Heidrun Fischer von der Gästeinformation der Stadt Oberwiesenthal. Die Ski-Lifte sollen von diesem Freitag an laufen. Überall werden wie in Schöneck im Vogtland oder in Waltersdorf im Zittauer Gebirge die Hänge präpariert. Auch hier sind die Loipen nur teilweise gespurt. In Schöneck ist der Wald für Ski-Läufer wegen der Sturmschäden noch gesperrt.
Im nordrhein-westfälischen Sauerland sorgen Schneekanonen bereits für gute Wintersportbedingungen. In Nordbayern sollte zumindest die Nordabfahrt des 1.024 Meter hohen Ochsenkopfes von diesem Freitag an befahrbar sein. Im Alpenraum wurden auch für das Wochenende ergiebige Schneefälle erwartet.