Panorama

Polizei gibt EntwarnungErpresser löst Bombenalarm in Köln aus

02.12.2014, 21:05 Uhr
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Erleichterung in Köln: Die Beamten finden nichts. Jetzt konzentriert sich die Suche auf den Erpresser. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Anruf kommt am frühen Nachmittag: Ein Erpresser droht mit einer Bombe in der Kölner Altstadt. Die Polizei rückt aus, sperrt weite Teile der Innenstadt ab. Einen Sprengsatz finden die Beamten nicht. Die Suche nach dem Anrufer läuft.

Ein Erpresser hat in Köln mit einer Bombe gedroht und in der Innenstadt einen Großeinsatz der Polizei verursacht. Wie die Polizei mitteilte, verlangte der Täter, bei dem es sich der Stimme nach um einen Mann handelte, telefonisch eine größere Geldsumme.

Die Polizei stellte die Suche nach dem angeblichen Sprengsatz in der Kölner Innenstadt ein, nachdem Spezialisten, ein Roboter und Hunde nichts Verdächtiges entdeckt hatten. Der Anrufer hatte in mehreren Telefongesprächen behauptet, die Bombe in einem roten Kleinlaster deponiert zu haben. Für die Fahndung nach dem Erpresser werden die aufgezeichneten Anrufe nun ausgewertet.

Weite Teile der Kölner Innenstadt waren am Nachmittag und frühen Abend gesperrt. Das historische Veranstaltungszentrum Gürzenich war vorsichtshalber vorübergehend geräumt worden, ebenso Teile eines nahe gelegenen Hotels. Dadurch war auch der öffentliche Nahverkehr betroffen, außerdem kam es zu Staus auf den benachbarten Straßen und einer Rheinbrücke.

"Die Polizei Köln konnte die Ernsthaftigkeit der Drohung zunächst nicht ausschließen und hat umfangreiche Maßnahmen eingeleitet", erläuterten die Ermittler nach ihrem Einsatz. "Mit einem großen Kräfteaufgebot war die Polizei vor Ort. Spezialeinheiten und Entschärfer wurden verständigt. Beamte des Landeskriminalamtes begleiteten den Einsatz."

Quelle: ntv.de, fma/dpa

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