Panorama

Deutscher Bus in Frankreich verunglücktFirmenchef von Todesnachricht erschüttert

17.08.2013, 12:31 Uhr

Eine Jugendgruppe vom Niederrhein verunglückt in Frankreich, ihr Bus prallt gegen einen Laster. Beide Fahrer sterben, fünf Insassen verletzen sich. Noch ist unklar, ob ein Defekt, ein Fahrfehler oder ein ganz anderer Grund zu dem Unfall führten. Der Busunternehmer weist die Schuld von sich.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der tödliche Busunfall in Frankreich erschüttert den betroffenen Reiseanbieter aus Rheinland-Pfalz. "Wir können uns den Unfall nicht erklären", teilte das Unternehmen Bischoff Touristik aus Fiersbach mit. Zwei Fahrer waren in der Nacht zum Samstag ums Leben gekommen. Der Bus mit einer Gruppe Jugendlicher aus Nordrhein-Westfalen an Bord war auf der Autobahn A6 bei Fleurville gegen einen Lastwagen geprallt. Fünf weitere Insassen wurden verletzt, unter ihnen zwei Betreuer.

In dem Bus saßen Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren. Sie kommen aus Alpen am Niederrhein und waren auf dem Weg zur Costa Brava in Spanien. Trotz des schweren Unfalls wollen die Organisatoren des Katholischen Ferienhilfswerks St. Ulrich die Fahrt fortsetzen.

Chef trauert um Busfahrer

Nach Angaben der Behörden fuhr der Bus aus noch ungeklärter Ursache nachts auf der A6 bei Fleurville in Zentralfrankreich auf einen Lastwagen auf. Unternehmer Uwe Bischoff verteidigte Mensch und Material: Der Bus sei erst drei Jahre alt gewesen, entspreche dem neuen Stand der Technik und habe im Juli eine letzte Sicherheitsprüfung durchlaufen.

Außerdem sei der Bus vorschriftsmäßig mit zwei Fahrern besetzt gewesen, teilte die Firma mit. Die beiden Männer im Alter von 48 und 57 Jahren seien als äußerst gewissenhaft bekannt gewesen. "Einer der Fahrer ist schon über 20 Jahre in unserem Unternehmen", hieß es.

Quelle: ntv.de, jtw/dpa/AFP