Panorama

Berliner SechslingeFünf dürfen heim

05.01.2009, 15:01 Uhr

Fünf der Berliner Sechslinge sind rund zweieinhalb Monate nach ihrer Geburt aus der Berliner Charit entlassen worden.

Rund zweieinhalb Monate nach ihrer Geburt sind fünf der Berliner Sechslinge aus der Berliner Charit entlassen worden. Die Babys seien mit fünf Krankenwagen in ihre neue Wohnung in Berlin-Neukölln gefahren worden, sagte ein Sprecher der Familie. Ein kleiner Junge müsse aber wegen einer Grippe noch in der Klinik bleiben. Abgesehen davon gehe es den Sechslingen aber gut.

Am Vormittag hatten Charit-Ärzte die vier Mädchen und zwei Jungen noch einmal untersucht und dann fünf von ihnen nach Hause entlassen. "Aus Sicherheitsgründen haben wir uns dazu entschlossen, jedes der Babys einzeln zu transportieren", sagte der Geschäftsführer des beauftragten Krankentransportunternehmens, Boris Loschke, der "Bild"-Zeitung. Pro Wagen waren ein Fahrer und ein Sanitäter im Einsatz.

Umzug ohne die Kleinen

Die Eltern Roksana (24) und Hikmet (35) haben mit der vierjährigen Schwester der Sechslinge mittlerweile eine größere Wohnung bezogen, die genügend Platz für die Großfamilie bietet. Rana, Adem, Esma, Zeynep, Zehra und Ahmed seien für Frühchen sehr stabil, sagte der Berater der Familie. Alle Kinder könnten mittlerweile aus dem Fläschchen trinken. Dem Sprecher zufolge hätten die Babys bei einem normalen Verlauf der Schwangerschaft erst am 17. Januar das Licht der Welt erblickt.

Die Sechslinge wiegen inzwischen zwischen 2400 und 3300 Gramm. Sie waren Mitte Oktober in der 27. Schwangerschaftswoche mit einem Gewicht zwischen 800 und 900 Gramm per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Es ist die erste Sechslingsgeburt in Deutschland seit 20 Jahren.