Literaturnobelpreisträger gestorbenGabriel García Márquez ist tot

Der kolumbianische Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez ist tot. Der Schriftsteller starb im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Mexiko-Stadt. An der Seite des Autors von "Hundert Jahre Einsamkeit" waren seine Frau und seine beiden Söhne.
Der vor einer Woche aus dem Krankenhaus in Mexiko-Stadt entlassene Literatur-Nobelpreisträger Gabriel García Márquez ist tot. Zuletzt war er gesundheitlich schwer angeschlagen. Der Kolumbianer wurde 87 Jahre alt. Nach Angaben mexikanischer Medien litt der Schriftsteller erneut an Lymphdrüsenkrebs. Die Familie hatte die Medien gebeten, die Privatsphäre von García Márquez zu respektieren.
Der weltberühmte Schriftsteller war acht Tage lang wegen einer Lungenentzündung behandelt worden. Der Autor der Werke "Hundert Jahre Einsamkeit" und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" ist der meistgelesene Schriftsteller Lateinamerikas. In den vergangenen Jahren hatte sich García Márquez aus gesundheitlichen Gründen mehr und mehr zurückgezogen. 1999 war bei ihm erstmals Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden. Zuletzt trat er am 6. März öffentlich in Erscheinung, als er anlässlich seines Geburtstags vor seinem Haus Journalisten empfing. Sein bislang letztes Buch "Erinnerung an meine traurigen Huren" erschien 2004.
García Márquez wurde am 6. März 1927 in Kolumbien geboren, lebt aber seit drei Jahrzehnten in der mexikanischen Hauptstadt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.