Panorama

Fünf Tote auf der A46 bei Meschede Geisterfahrer begeht Selbstmord

Vier Menschen sitzen in dem Auto, das in der Nacht zum Sonntag im Sauerland mit dem Wagen eines Selbstmörders zusammenstößt. Die Insassen - drei Frauen und ein Mann - haben keine Chance. Der Polizei bietet sich am Unfallort ein Bild des Grauens.

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Das Fahrzeug des Unfallverursachers.

(Foto: dapd)

Ein Geisterfahrer hat auf einer Autobahn im Sauerland einen Unfall mit fünf Todesopfern verursacht. Er prallte am frühen Sonntagmorgen mit seinem Wagen auf der A 46 bei Meschede gegen ein entgegenkommendes Auto, in dem drei Frauen und ein Mann saßen. Das Fahrzeug des Unfallverursachers ging sofort in Flammen auf, der Fahrer verbrannte. Drei der vier Insassen des anderen Autos starben ebenfalls am Unfallort, eine Frau wenig später im Krankenhaus.

Die Polizei geht von einem Suizid des Geisterfahrers aus. Der endgültige Unfallhergang werde derzeit von einem Sachverständigen geklärt, teilte ein Sprecher mit. Bei dem Falschfahrer handelt es sich demnach einen 24-Jährigen aus Sundern im Sauerland. In dem anderen Auto saßen ein Ehepaar und zwei Frauen aus dem Kreis Meschede.

Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot ausgerückt. Die Bergung der Toten gestaltete sich jedoch schwierig. Die Situation am Unfallort war so unübersichtlich, dass die Polizei erst relativ spät die Identität der Opfer klären konnte. Mehrere widersprüchliche Meldungen hatten die Runde gemacht.

Die Bergung der Opfer hatte bis zum Mittag gedauert. Die A 46 in Richtung Hagen wurde komplett gesperrt.

Erst am vergangenen Montag waren ein Vater und seine beiden kleinen Kinder bei einem Zusammenstoß mit einer Geisterfahrerin auf der A1 in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen.

Quelle: ntv.de, dpa

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