Panorama

Polens einziger Monet geklaut Gemälde wiederentdeckt

Das einzige Monet-Gemälde in einem staatlichen polnischen Museum war im Frühjahr 2009 gestohlen worden. Jetzt kann die polnische Polizei es sicherstellen.

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Ausschnitt aus Monets "Strand von Pourville".

(Foto: picture-alliance / dpa)

Die polnische Polizei hat mehr als neun Jahre nach dem Diebstahl ein Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet wiederentdeckt. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden, teilte ein Polizeisprecher in Posen mit.

Wo das Werk mit dem Titel "Strand von Pourville" gefunden wurde, gab die Polizei nicht an. Der mutmaßliche Täter sei in Olkusz im Süden Polens festgenommen worden. Bei dem 41-jährigen Robert Z. soll es sich um den Mann handeln, der zwei Tage vor dem Verschwinden des Kunstwerks aus einem staatlichen Museum in Posen Skizzen von Gemälden angefertigt haben soll.

Das aus dem Jahr 1882 stammende Gemälde war das einzige Werk des berühmten Malers Monet, das in Polen öffentlich ausgestellt wurde. Nach Polizeiangaben ist es in einem guten Zustand, es habe keine sichtbaren Schäden. Der Täter hatte das Bild, das einen Strand im Norden Frankreichs zeigt, aus dem Rahmen getrennt und durch eine Kopie ersetzt. Der Diebstahl wurde am 19. September 2000 entdeckt. Kurz zuvor war der Wert des Bildes von Versicherern auf knapp 700.000 Euro geschätzt worden.

Quelle: n-tv.de, AFP

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