Bergungsschlepper hilft"Grömitz" wieder frei
Das am Mittwoch vor der norwegischen Küste auf Grund gelaufene Minenjagdboot der Deutschen Marine ist wieder frei.
Das am Mittwoch vor der norwegischen Küste auf Grund gelaufene Minenjagdboot der Deutschen Marine ist wieder frei. Die "Grömitz" sei am Nachmittag mit Hilfe eines norwegischen Bergungsschleppers freigeschleppt worden, teilte das Flottenkommando am Donnerstagnachmittag in Glücksburg mit. Das Boot laufe aus eigener Kraft den norwegischen Marinehafen Hakonsvaern an. Dort soll der Rumpf des Schiffes näher untersucht werden.
Zu dem Unfall in der Nacht zum Mittwoch war es möglicherweise wegen einer Fehlnavigation gekommen. Starkes Schneetreiben hatte nach Angaben der Marine die Sicht eingeschränkt. Die 42 Soldaten an Bord seien aber nicht in Gefahr gewesen. Die in Kiel stationierte "Grömitz" gehört derzeit zum ständigen Minenabwehrverband der NATO und war an einer Marineübung vor der Küste bei Flor beteiligt.