Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Hitzewelle 2.0 bringt Rekordtemperaturen

Nach Regen und Gewitter kommt im Laufe der Woche die Hitze zurück - und sie bleibt. Besonders heiß wird es am Donnerstag an Rhein, Mosel und Ruhr. Sogar der deutsche Allzeit-Temperaturrekord könnte hier wackeln.

Mit dem Ende der Gewitterlage erwartet uns in der neuen Wetterwoche die zweite Hitzewelle des Jahres. Und nachdem uns die teils extreme Hitze im Juni ungewöhnlich früh getroffen hatte, ist der vor uns liegende Hitzehammer jetzt ziemlich passend terminiert. Denn vom 23. Juli bis zum 23. August befinden wir uns in den sogenannten Hundstagen, also in der Zeit, die hierzulande normalerweise den Höhepunkt des Hochsommers bringt. 

Björn Alexander

Björn Alexander

Das Timing sieht hierbei wie folgt aus: Am Montag streifen den Norden und den Osten noch die Ausläufer eines Atlantiktiefs, bevor sich von Frankreich her die Saharahitze bei uns ausbreitet. Der Schwerpunkt liegt dementsprechend besonders im Westen und Südwesten. Das heißt, beispielsweise für die Spitzenwerte in Freiburg, dass es am Montag 32 Grad werden. Der Dienstag bringt bis 35 Grad, der Mittwoch bereits 38 und der Donnerstag dann 39 oder 40 Grad. Ähnlich sieht es auch in Frankfurt, Köln oder Düsseldorf aus.

Die bislang eher frischen Nordlichter sowie der Osten gehören schon bald ebenfalls zur Ü-30-Fraktion. Am Montag heißt es zwar in Hamburg oder Berlin bei lauen 24 oder 25 Grad noch gut durchlüften. Anschließend wird es aber auch dort immer heißer: Dienstag um 30, Mittwoch 32, Donnerstag bis 34 und am Freitag sogar bis 35 Grad. Damit dürften an etlichen Wetterstationen die Rekorde wackeln und selbst der deutschlandweite Allzeitrekord von 40,3 Grad kommt zumindest in Schlagdistanz.

Dabei handelt es sich vorerst um trocken-heiße Luft. Diese hat zwei Vorteile: Einerseits ist die enorme Hitze tagsüber etwas verträglicher. Andererseits kühlt es sich nachts noch besser ab, sodass die Nächte zunächst noch schlaffreundlicher sind. Das könnte sich allerdings ab Freitag ändern, wenn die Luft schwüler wird. Zumindest deuten einige Wettercomputer derzeit ein gewittriges Ende der extremen Hitze am Freitag oder Samstag an. Bis dahin gilt aber: Die Hitze kommt und bleibt. Hier die Details.

Nacht zum Montag

So frisch wie in dieser Nacht wird es erst einmal nicht mehr. Unter dem oft klaren Himmel kühlt es sich nämlich auf 15 bis 10 Grad ab.

Montag

Im Norden und Osten ziehen zeitweise dichte Wolken durch und speziell an der Ostsee fällt auch etwas Regen. Hier reicht es nur für 19 bis 24 Grad. Im Süden und Westen scheint schon häufiger die Sonne und es wird 26 bis 32 Grad warm.

Dienstag

Oft erwartet uns ein strahlend blauer Himmel. Lediglich im Osten gibt es noch Wolkenreste. An der See um 24, sonst 27 bis 33, an Rhein und Mosel 34 bis 36 Grad.

Mittwoch

Es ist strahlend sonnig und sehr heiß: an der Küste um 26 bis 31, sonst 31 bis 35, an Rhein, Mosel und Ruhr 36 bis 39 Grad. 

Donnerstag 

Nach jetzigem Stand wird Donnerstag der heißeste Tag der Wetterwoche. Meistens klettern die Quecksilbersäulen im Schatten auf 32 bis 37 Grad. An Rhein, Mosel und Ruhr werden es 38 bis 39, lokal eventuell bis 40 Grad. Ein neuer Allzeit-Temperaturrekord ist somit nicht auszuschließen. 

Freitag

Es ist nicht mehr ganz so heiß mit 31 bis 37 Grad. Die Luft von Frankreich und Benelux her dürfte jedoch schwüler werden und dementsprechend steigt im Süden und Westen später das Schauer- und Gewitterrisiko. Auch Unwetter sind angesichts dieser extrem energiegeladenen Luftmasse wahrscheinlich.  

Am Wochenende 

Wie eingangs bereits erwähnt: Die Wetterentwicklung ist noch sehr unsicher. Am wahrscheinlichsten ist derzeit die Rückkehr zu normalem Hochsommerwetter, das tendenziell leicht schwül und gewittrig sein dürfte.

Quelle: n-tv.de

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