Panorama

"Die Scherbe" Höchstes Haus Westeuropas steht in London

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In der "Scherbe" sind luxuriöse Büroräume, ein Fünfsternehotel mit mehr als 200 Zimmern und Suiten sowie Restaurants auf drei Etagen geplant.

(Foto: AP)

Mit fast 310 Metern ist "The Shard" an der Londoner Themse das höchste Haus Westeuropas. Zur Feier des Wolkenkratzers kommen Prinz Andrew und der Premierminister des Emirats Katar. Allerdings wird der noch nicht fertige Mercury City Tower in Moskau bald mit 332 Metern noch ein Stückchen höher werden.

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London ist nun um eine Attraktion reicher.

(Foto: dpa)

Die Außenfassade des höchsten Hauses Westeuropas an der Londoner Themse ist fertig - und das Bauwerk ist mit hohem Besuch gefeiert worden. Der Sohn der britischen Königin, Prinz Andrew, und der Premierminister des Emirats Katar, Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani, lobten bei dem Fest die Zusammenarbeit beider Länder. Er und viele andere würden sich freuen, wenn diese in anderen britischen Städten fortgesetzt werden könne, sagte Andrew. Katar ist der Hauptinvestor des Wolkenkratzers.

Von innen ist das Haus noch nicht fertig. Drei Wochen vor Start der Olympischen Spiele in London sollte aber die Fertigstellung der Fassade groß gefeiert werden. Das wegen seines gezackten Äußeren "The Shard", "Die Scherbe", genannte Bauwerk ist fast 310 Meter hoch. Entworfen wurde es von Architekt Renzo Piano, der unter anderem bei der Neugestaltung des Potsdamer Platzes in Berlin mitarbeitete.

Geld kommt aus Katar

"The Shard" ist Teil eines Projektes zur Stadtteilerneuerung der Umgebung, die Gesamtkosten lagen nach Angaben des Bauträgers bei rund 1,5 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro). Das Geld kommt hauptsächlich aus dem Emirat Katar. Das Projekt war bei der Bevölkerung umstritten.

Zur Eröffnung ist das Haus das höchste Europas, allerdings wird der noch nicht fertige Mercury City Tower in Moskau bald mit 332 Metern noch höher werden. In "The Shard" sollen Büros, Wohnungen, Restaurant und ein Hotel untergebracht werden. 2013 soll eine Aussichtsetage öffnen.

Quelle: n-tv.de, dpa

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