Panorama

"Augenscheinlich wohlauf" In Schacht gestürzter Junge ist gerettet

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt. Foto: Jens Büttner/Archiv

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk rückten zur Rettung an.

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

In einem kleinen Ort wenige Kilometer entfernt von der US-Air-Base in Ramstein fällt ein eineinhalb Jahre altes Kind in einen Drei-Meter-Schacht. Rettungskräfte rücken mit schwerem Gerät an. Am Ende können die Eltern aufatmen.

Ein Kleinkind hat in Rheinland-Pfalz einen Sturz in einen drei Meter tiefen Schacht nahezu unverletzt überstanden. Der 17 Monate alte Junge war in Erzenhausen im Landkreis Kaiserslautern in ein leeres Rohr gefallen. Drei Stunden musste der Junge ausharren, bis Rettungskräfte ihn befreiten. Das Kind sei "augenscheinlich wohlauf", sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern.

Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr, als die Mutter mit dem Jungen und seinem Bruder im Garten spielte, wie die Polizei berichtete: "In einem unbeaufsichtigten Moment entfernten die Kinder die Abdeckung des Rohres und der Junge stürzte in die Tiefe." Ein Großaufgebot von Rettungskräften rückte in den 800-Einwohner-Ort aus. Erst gegen 18 Uhr wurde der Junge befreit.

Die Feuerwehr legte mit einem Kleinbagger das Rohr bis zur maximalen Reichweite der Maschine frei. Die restlichen Zentimeter wurden dann per Hand ausgehoben. Nachdem das Rohr aufgetrennt war, konnte der 17 Monate alte Junge gerettet werden. Das Kind wurde vom Rettungsdienst vor Ort ausgiebig untersucht und zur Beobachtung in eine Klinik gebracht.

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren mit Rettungs- und Bergegerät zur Einsatzstelle ausgerückt. Polizei und US-Militärpolizei sicherten die Rettungsarbeiten ab. Der Ort liegt in der Nähe der US-Airbase Ramstein.

 

Quelle: ntv.de, hul/dpa