Panorama

Unglück vor Familienmitgliedern Indischer Magier ertrinkt im Ganges

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Das Ende ist nicht magisch, sondern tragisch: Zauberer Mandrake kannte das Risiko.

(Foto: REUTERS)

Vor 21 Jahren meistert Zauberer Mandrake einen ähnlichen Stunt: Mit Stahlketten und an ein Seil gekettet, will er sich aus eigener Kraft unter Wasser befreien. Doch diesmal gelingt das Kunststück nicht. Der Magier wird tot aus dem Ganges gezogen.

Nach einem misslungenen Stunt eines indischen Zauberkünstlers im Ganges ist die Leiche des 40-Jährigen gefunden worden. Rettungskräfte hätten Chanchal Lahiri am Abend tot im Fluss entdeckt, sagte Syed Waquar Raza von der Wasserschutzpolizei. Lahiri, bekannt unter seinem Künstlernamen Jadugar Mandrake (Zauberer Mandrake), hatte sich am Sonntag in Kolkata in einem grell-gelb-roten Kostüm und fest verschnürt in den Ganges hinabsenken lassen.

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Im Ganges ertrunken: Chanchal Lahiri kurz vor dem verhängnisvollen Auftritt.

(Foto: REUTERS)

Nach Angaben der Polizei wollte der mit Stahlketten und einem Seil gefesselte Artist demonstrieren, wie schnell er sich aus eigener Kraft aus seiner Gefangenschaft befreien kann. Bei seiner Vorführung sahen ihm Familienmitglieder, Reporter und Polizisten vom Ufer aus zu. Als der 40-Jährige allerdings nicht mehr aus dem Fluss auftauchte, starteten Behörden eine Suchaktion.

Vor dem Unglück hatte Lahiri gesagt, dass er vor 21 Jahren einen ähnlichen Stunt am selben Ort erfolgreich gemeistert habe. Er räumte jedoch ein, dass eine Befreiung dieses Mal schwierig werden könnte: "Sollte ich es schaffen, mich zu befreien, wird es magisch sein. Wenn ich es nicht schaffe, ist es tragisch." Bei einer anderen Aktion 2013 war Lahiri von Zuschauern angegriffen worden. Sie hatten beobachtet, wie er sich durch eine Tür aus einem verschlossenen Käfig befreit hatte.

Quelle: n-tv.de, jki/AFP

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