Panorama

Unfall auf HindenburgdammLkw geborgen

05.09.2009, 17:24 Uhr
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(Foto: dpa)

Zwei Tage nach dem dramatischen Unfall auf dem Hindenburgdamm nach Sylt haben Einsatzkräfte den Lastwagen des getöteten Fahrers geborgen.

Zwei Tage nach dem dramatischen Unfall auf dem Hindenburgdamm nach Sylt haben Einsatzkräfte den Lastwagen des getöteten Fahrers geborgen. "Der Lkw wurde in der Nacht ans Festland gebracht", berichtete Hanspeter Schwartz, Sprecher der Bundespolizei Flensburg.

Bei dem Unglück am Donnerstag war das Fahrzeug vom Autozug "Sylt-Shuttle" gestürzt. Der 32 Jahre alte Fahrer wurde ins Wasser geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. "Die Ursachen für das Unglück sind weiterhin unklar", sagte der Sprecher. Es gebe bislang keine neuen Erkenntnisse.

Neun Stunden lang dauerte die Bergung der Zugmaschine, des Anhängers und der Ladung. Der Bahnverkehr sei nicht beeinträchtigt gewesen, teilte der Sprecher der Bundespolizei mit. Zuständig für die Bergung war die Deutsche Bahn, die Bundespolizei begleitete die Maßnahmen nur. Zwischenzeitlich hatte die Bergung wegen des stürmischen Wetters unterbrochen werden müssen.

Zeugen hatten berichtetet, dass eine Windböe den Lastwagen samt Anhänger vom Autozug geweht habe. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurde auf Sylt am Donnerstag um 15 Uhr Windstärke 8 gemessen, um 16 Uhr Windstärke 9: "Ob auf dem Hindenburgdamm eine noch höher Windgeschwindigkeit war, ist spekulativ", sagte der Meteorologe Wolfgang Seifert.

Unterdessen wurde Kritik an der Deutschen Bahn laut. Feuerwehrleute beanstandeten, dass der schmale Rettungsweg auf dem Hindenburgdamm abschüssig und rutschig sei und nicht für Einsätze dieser Größenordnungen geeignet. Die Bahn wies die Kritik zurück.

Quelle: dpa