"Sehr schwere Kopfverletzung"Passant in Berlin durch herabfallenden Blumenkübel erschlagen

Vor einem Wohnhaus in Berlin wird eine Person von einem herabfallenden Blumenkübel getroffen. Für den Mann kommt jede Hilfe zu spät, er stirbt noch an der Unglücksstelle. Vermutet wird, dass starke Windböen das Gefäß aus seiner Verankerung gerissen haben.
In Berlin ist ein Mann nach ersten Ermittlungen der Polizei von einem herabfallenden Blumenkübel erschlagen worden. Stand jetzt müsse man von einem tragischen Unfallgeschehen ausgehen, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Polizei und Feuerwehr waren gegen 15.15 Uhr zum Vinetaplatz in der Nähe des Mauerparks alarmiert worden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Rettungskräfte versuchten vergeblich, dem Mann noch zu helfen.
"Die Person hatte eine sehr schwere Kopfverletzung", sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Der Mann starb noch vor Ort. Die Hintergründe des Unglücks sind noch unklar. Die "B.Z." berichtete, starker Wind könnte das Gefäß aus der Verankerung eines Balkons im zweiten Stock gerissen haben. Demnach wohnte das Opfer ebenfalls in dem Haus. Die Polizei machte dazu keine Angaben, sondern verwies auf die laufenden Ermittlungen. Auch nähere Angaben zum Unfallopfer machten die Ermittler nicht, die Angehörigen seien noch nicht informiert.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Berlin und Brandenburg Windböen vorhergesagt. In Schleswig-Holstein waren am Ostersonntag drei Menschen bei der Ostereiersuche gestorben, als ein 30 Meter hoher Baum nahe Flensburg bei starken Böen auf eine Gruppe fiel. Bei dem Unglück wurden nach Polizeiangaben vier Menschen unter dem umgestürzten Baum eingeklemmt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.
Eine 16-Jährige und eine 21 Jahre alte Frau starben noch am Unglücksort. Die zehn Monate alte Tochter der 21-Jährigen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kiel gebracht, wo sie später ihren Verletzungen erlag. Schwere Verletzungen zog sich eine 18-Jährige zu. Sie wurde in ein Krankenhaus nach Heide geflogen, wo sie nach Polizeiangaben operiert wurde.