Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Polarluft mit Nachtfrost und Happy End

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Der Wochenbeginn: Nachts mit Frost und Bodenfrost.

(Foto: imago images/Westend61)

Schnee- und Schneeregen, Glätte und frostige Temperaturen: Zum Wochenbeginn dürften die eigenen vier Wände nicht nur wegen des Coronavirus der angenehmste Ort sein. Dafür naht zum kommenden Wochenende schon das erste Frühlingshoch.

Es ist zum Mäusemelken: Den gesamten Winter durch gibt es quasi keine richtige Winterwetterlage und wir dümpeln mit durchschnittlichen Temperaturen von 6 bis 8 Grad weitergehend eis- und schneefrei durch die Zeit. Und ausgerechnet jetzt, wo man auf den Frühling hofft, hat sich bereits die zweite winterliche Wetterlage in Folge aufgebaut.

Zwischen Hoch "Keywan" bei den Britischen Inseln und Tief "Nele" über dem Baltikum ist Kaltluft aus polaren Breiten bei uns angekommen und bringt anstelle von frühlingshaften Grüßen sowohl Nachtfrost als auch Schnee und eine mittlere Sturmflut an der Ostsee mit. Zumindest zum Wochenwechsel kann es mancherorts sogar nochmals ziemlich glatt werden.

Damit stecken wir weiterhin im Spätwinter fest, so dass der März wahrscheinlich sogar kälter ausfallen als der Februar. Der war allerdings auch der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Gleichzeitig war er auch der zweitnasseste Februar seit Aufzeichungsbeginn. Das war auch gut so. Denn nennenswerter Regen ist vorerst nicht in Sicht. Da hilft es definitiv weiter, dass es im Februar und zum Beginn der Märzes reichlich geregnet hat.

Und so gibt es die versöhnliche Wetternachricht zum Schluss: Zum nächsten Wochenende steht - nach jetzigem Stand - das erste richtige Frühlingshoch mit ansteigenden Temperaturen und abnehmender Nachfrost-Gefahr in den Startlöchern. Hier die Details:

Nacht zum Montag

Schnee fällt vor allem im Schwarzwald sowie südlich der Donau. Aber auch an den Nordrändern der Mittelgebirge sind immer noch ein paar Flocken möglich. Der Schneezuwachs beträgt dabei auf den Bergen rund zehn Zentimeter. Auch in München könnte es für eine dünne Schneedecke reichen. Zudem ziehen von der Nordsee in den frühen Morgenstunden neue Schauer auf, die hier teils als Regen auf gefrorenen Boden fallen und ebenfalls für akute Glätte sorgen können. Dazu gehen die Temperaturen auf 0 bis minus 8 Grad zurück.

Montag und Dienstag

Nach letzten Schnee- und Schneeregenschauern am Montag bleibt es mehrheitlich trocken und die Sonne setzt sich ganz gut durch. Hierbei bleibt es allerdings kalt. Nachts mit Frost und Bodenfrost. Tagsüber bekommen wir am Montag zwischen 0 und 9 und am Dienstag zwischen 2 und knapp 10 Grad. Dabei weht ein zum Teil kräftiger Wind, der insbesondere im Hochschwarzwald mit schweren Sturmböen und Schneeverwehungen einher gehen kann.

Mittwoch und Donnerstag

Der Norden zeigt sich unbeständig und wiederholt windig bis stürmisch mit einzelnen Schauern. Dafür nimmt die Frostgefahr hier deutlich ab. Ansonsten ist es schöner und unterm klaren Himmel gibt es nachts nach wie vor gerne mal Frost oder Bodenfrost. Die Temperaturen bringen es am Mittwoch auf 6 bis 12 und am Mittwoch auf 8 bis 14 Grad.

Freitag

Eine kleine Delle in der positiven Temperaturentwicklung deutet sich an. Ein Skandinavientief schickt nämlich nochmals polare Luft Richtung Deutschland, die aber vermutlich lediglich den Norden erreicht. Wechselhafter wird es aber überall bei 7 bis 13 Grad.

Am Wochenende

Der Samstag bringt im Norden noch letzte Tropfen, sonst aber schon wieder deutlich mehr Sonne. Der Sonntag wird dann überall freundlich bis sonnig und trocken bei ansteigenden Temperaturen: Samstag bei 10 bis 16, Sonntag bei 12 bis 18 Grad. Auch höhere Werte sind nicht auszuschließen.

Quelle: ntv.de