Drogenkrieg in MexikoRegierung schickt 5000 Soldaten
Der Drogenkrieg im Norden Mexikos droht den gesamten Staat zu erschüttern. Um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen, schickt die Regierung nun bis zu 5000 Soldaten in die Region.
Die mexikanische Regierung wird nach eigenen Angaben in den nächsten Tagen bis zu 5000 Soldaten in die Stadt Ciudad Jurez an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas schicken.
Die ersten 2000 Mann bezogen bereits am Samstag Positionen mit gepanzerten Fahrzeugen in der Stadt, einem der bedeutendsten Übergänge an der über 3000 Kilometer langen Grenze zwischen Mexiko und den USA. Die Streitkräfte sollen den Drogenhandel bekämpfen und die Sicherheit in der Stadt wiederherstellen.
Im Krieg der Kartelle sind allein in Ciudad Jurez im vergangenen Jahr rund 1600 Personen getötet worden, seit Anfang dieses Jahres waren es bereits 350. Schon im Mai des vergangenen Jahres waren 2000 Soldaten in die Region entsandt worden. Seit Beginn seiner Präsidentschaft vor über zwei Jahren hat Präsident Felipe Caldern mehrere zehntausend Soldaten in den Krieg gegen die Drogenkartelle geschickt.