Panorama

Schneechaos nimmt kein EndeRügen nicht erreichbar

12.02.2010, 09:51 Uhr

Nun trifft es die Insel Rügen: Nach dem Unfall eines Lkws ist die Ostseeinsel für Autos nicht mehr erreichbar. Auch in anderen Teilen Deutschlands sorgt das Winterwetter für erhebliche Verkehrsprobleme.

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Auf der Autobahn nach Rügen geht nichts mehr (Archivbild). (Foto: picture alliance / dpa)

Das Schneechaos auf deutschen Straßen geht weiter. Autofahrer in weiten Teilen Deutschlands müssen weiter gegen Schnee und Eis kämpfen, zahlreiche Autos und Lastwagen blieben etwa auf Straßen in Mecklenburg-Vorpommern in bis zu 50 Zentimeter hohen Schneewehen stecken.

Die Insel Rügen ist für Autofahrer seit dem frühen Morgen nicht mehr erreichbar. Die Rügenbrücke der B 96 musste gesperrt werden. Ein Lastwagen hatte sich quergestellt und war in Schneeverwehungen steckengeblieben. Wie lange die Insel vom Straßenverkehr abgeschnitten sein wird, ist noch nicht abzusehen. Die Polizei bat Autofahrer, nach Möglichkeit nicht in die Region zu fahren.

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Das Winterwetter sorgt weiter für teilweise chaotische Verkehrsverhältnisse. (Foto: APN)

Die Schneefälle stürzten auch Hessen in ein Verkehrs-Chaos. Allein in Südhessen zählte die Darmstädter Polizei mehr als 40 Unfälle - davon 30 auf der Autobahn 5 zwischen Frankfurt und Mannheim. Nach ersten Einschätzungen entstand dabei ein Gesamtschaden von knapp einer Million Euro.

Verspätete Flüge

Auch in Niedersachsen kam es zu Verkehrsbehinderungen - wetterbedingte Unfälle gab es aber nur selten. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse fiel am Morgen in mehreren Landkreisen der Unterricht aus.

In Bayern entspannte sich die Lage auf den Straßen, Fluggäste am Münchner Flughafen mussten aber auch am Freitag wieder mit Verspätungen rechnen. Dort konnten die beiden Start- und Landebahnen am Morgen zwar planmäßig in Betrieb genommen werden. Weil am Donnerstag etliche Flüge wegen des schlechten Wetters gestrichen worden waren, kommt es aber im Laufe des Tages wieder zu Verspätungen, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Viele Flugzeuge und Besatzungen befänden sich nicht an ihren planmäßigen Ausgangsorten.

Quelle: dpa