Panorama

AuslandsreportSchla(r)affenland in Südafrika

16.04.2010, 15:40 Uhr

Auf den Weinhängen Südafrikas tummeln sich wahre Feinschwecker - die Paviane. Sie fressen die prallen Früchte, mit Vorliebe die edlen Pinot-Noir-Trauben. Sehen Sie den Auslandsreport.

Ein kleiner Russe ist nicht mehr gewollt. Istanbul fürchtet ein großes Erdbeben. Zwei junge Deutsche leben mit den Müllmenschen von Kairo und die kalifornische Polizei testet den amtlichen Videobeweis in Form einer Kopf-Kamera. Spaß haben die Paviane: Sie laben sich an den prallen, reifen Trauben auf den südafrikanischen Weinhängen. Vor allem die edleren Früchte haben es ihnen angetan. Sehen Sie den neuesten Auslandsreport.

Der kleine Artjom ist eines von 1500 russischen Kindern, die im vergangenen Jahr von amerikanischen Eltern adoptiert wurden. Doch lange währt sein Glück nicht: Mit ein paar Keksen, Malstiften und einem Brief im Gepäck schickt ihn seine Adoptivmutter zurück nach Russland. Ihr Vorwurf an die Behören: Sie hätten den wahren Gesundheitszustand des Siebenjährigen verschwiegen. In Russland weist man sämtliche Vorwürfe zurück.

Sonnengereifte, pralle Trauben - wer würde da nicht gerne zugreifen. Während deutsche Winzer die Reblaus fürchten, sind es am Kap die Paviane. Die Affen stürzen sich auf die Weinberge und fressen alles weg. Wahre Feinschmecker sind da unterwegs, denen nur die süßesten Trauben recht sind. Unreife bleiben hängen - für später. Von Reue keine Spur.

Die Überwachungswut kennt in den USA keine Grenzen. Die kalifornische Polizei setzt jetzt auf Videobeweise. In der Großstadt San Jose hat man die ersten Beamten mit speziellen Kopf-Kameras ausgestattet. Jeder Schritt soll gefilmt werden. Doch der amtliche Videobeweis bringt nicht nur Vorteile.

Istanbul steht ein großes Erdbeben bevor. Die Metropole am Bosporus mit ihren 15 Millionen Einwohnern ist besonders bedroht. Forscher befürchten, dass bis zu 30.000 Häuser einstürzen und 30.000 Menschen sterben könnten. Vor allem in den Siedlungen, die auf ungeeignetem Grund gebaut wurden, ist die Angst groß. Hier sind die Menschen auf sich selbst gestellt und üben den Katastrophenschutz.

Leben mit den MüllmenschenMüll so weit das Auge reicht. Die Zabalin sortieren die Abfälle der Millionenmetropole Kairo. Die Müllmenschen, meist orthodoxe Christen, leben und arbeiten im Dreck. Unter ihnen zwei 19-Jährige Deutsche, die ein freiwilliges soziales Jahr im Slum verbringen, um Kindern zu helfen.

Quelle: nha/n-tv