Panorama

Manchmal ein ProblemSchlaf im Urlaub

24.06.2004, 14:19 Uhr

Steht zuhause beim Thema Schlaf vor allem die Frage nach dem optimalen Liegesystem (Druckverteilung, Stützfaktor und Lage der Wirbelsäule) an exponierter Stelle, so hat man im Urlaub darauf sehr wenig oder gar keinen Einfluss.

Steht zuhause beim Thema Schlaf vor allem die Frage nach dem optimalen Liegesystem (Druckverteilung, Stützfaktor und Lage der Wirbelsäule) an exponierter Stelle, so hat man im Urlaub darauf sehr wenig oder gar keinen Einfluss.

Im Urlaub ist allerdings auch weniger die hochwertige, orthopädisch richtige Liegestätte gefragt, als vielmehr eine eher weichere und den Körper „aufnehmende“ Matratze. Eine bis zwei Wochen benötigt der Körper, um sich an seine Matratze anzupassen. Das Wohlfühlen vom ersten Tag an spielt im Urlaub eine entscheidende Rolle.

Einige allgemeine Tipps lassen uns im Urlaub besser schlafen:

Tanken Sie tagsüber – vor allem gleich morgens – möglichst viel Tageslicht. Es gilt als Taktgeber für unsere innere Uhr, die bei Schlafstörungen auf diese Weise oft nur wieder richtig eingestellt werden muss.

Treiben Sie mindestens dreimal wöchentlich Sport. Körperliche Anstrengung verstärkt das Schlafbedürfnis des Körpers, führt zu tieferen und längeren Tiefschlafphasen. Es muss kein Leistungssport sein, regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft kräftigen ebenso den Körper und helfen richtig schlafen.

Vielleicht nutzen Sie die Zeit im Urlaub um eine Entspannungsmethode zu erlernen – zum Beispiel autogenes Training, Muskelentspannungstechniken oder Tai Chi.

Machen Sie eine ausgedehnte Ruhepause zwischen Discostress und Zubettgehen. Lesen Sie, machen Sie einen Spaziergang, hören Sie Musik, Fernsehen ist weniger geeignet.

Versuchen Sie’s auch einmal mit einem Saunabad am Abend. Aber nicht zu spät. Saunieren regt den Kreislauf zunächst an. Die Entspannung folgt dann ein bis zwei Stunden später.

Nehmen Sie spät abends keine fetten, schweren und/oder scharf gewürzten Speisen zu sich. Ist der Magen zu voll, muss der Körper seine Leistung erhöhen.

Oft ist Schlaflosigkeit im Urlaub eine Folge des übertriebenen oder ungewohnten Rauchens. Es ist bewiesen, dass Nikotin, die "innere Uhr" verstellt und damit den Schlafrhythmus negativ beeinflusst.

Ein Glas Bier oder Wein am Abend geht in Ordnung. Ein größeres Quantum allerdings überfordert den Stoffwechsel und führt zu unruhigem Schlaf und frühzeitigem Erwachen.