Tote und Vermisste Schwere Unwetter in Italien
In der Nähe von Rom starb ein Kitesurf-Lehrer, als er von einer Windhose gegen ein Haus geschleudert wurde. Eine Rettungsaktion bei stürmischer See kostete zwei Frauen bei Venedig das Leben.
Mindestens fünf Menschen sind am Wochenende bei Unwettern in Italien ums Leben gekommen, nach mehreren Vermissten wurde noch gesucht. Im süditalienischen Lecce starb ein Autofahrer, der in einer Unterführung von Wassermassen überrascht worden war. In dem apulischen Ort Cavallino ertrank eine Frau in einem von Wasser überfluteten und dadurch blockierten Aufzug.
Eine Rettungsaktion bei stürmischer See und starkem Wind kostete zwei 35-jährige Frauen aus Moldawien bei Venedig das Leben. Sie hatten ihren drei Kindern an Land helfen wollen und waren dabei in eine Strömung geraten und ertrunken. Die Kinder erreichten den Strand aus eigener Kraft. In Campo di Mare nördlich von Rom starb am Samstag ein Kitesurf-Lehrer, als er von einer Windhose gegen ein Haus geschleudert wurde. Südlich der toskanischen Insel Elba wurden seit einem Sturm in der Nacht ein Skipper und ein Segler vermisst.
Nach starken Gewittern über Neapel musste ein Haus evakuiert werden, die Feuerwehr erhielt in kurzer Zeit mehr als 80 Notanrufe. Nahe der Hauptstadt Rom sorgte eine Windhose am Sonntag in der Stadt Cerveteri dafür, dass Dächer abgedeckt, ein Spielpark zerstört und Straßen durch entwurzelte Bäume unpassierbar wurden. In Rom selbst führte ein starker Wolkenbruch mit Gewitter am Sonntag zu einigen Überschwemmungen und Bahnverspätungen.