Panorama

Brandt-Sohn attackiert Brandt-Witwe "Seebacher ist das Grauen"

Seine Mutter von der Beerdigung seines Vaters auszuladen "und sich mit Helmut Kohl hinter den Sarg von Willy Brandt zu stellen, dazu sind schlicht ungeheure Spezialtugenden erforderlich", sagt der Schauspieler Matthias Brandt über die dritte Frau seines Vaters, Brigitte Seebacher-Brandt.

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Brigitte Seebacher-Brandt auf einem Bild aus dem Jahr 1996.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Der Schauspieler Matthias Brandt hat schwere Vorwürfe gegen die dritte Frau seines Vaters Willy Brandt erhoben. Er empfinde Brigitte Seebacher-Brandt, die seit 2003 mit dem Bankmanager Hilmar Kopper verheiratet ist, als "das Grauen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".

Seebacher-Brandt hatte Rut Brandt, die zweite Frau des ehemaligen Bundeskanzlers, im Jahr 1992 vom Staatsakt und der Beisetzung des SPD-Politikers offiziell ausgeladen. Die gebürtige Norwegerin war von 1948 bis 1980 mit Willy Brandt verheiratet, mit ihr hatte er drei Söhne, darunter den Schauspieler Matthias Brandt. Nach seiner Scheidung von Rut Brand heiratete er die Publizistin Brigitte Seebacher.

Matthias Brandt sagte, seine Mutter habe bis zu ihrem Tod im Jahr 2006 diese "spezielle seelische Brutalität" nie verwunden: "Meine Mutter auszuladen und sich mit Helmut Kohl hinter den Sarg von Willy Brandt zu stellen, dazu sind schlicht ungeheure Spezialtugenden erforderlich", so Matthias Brandt. Er mache sich bis heute schwere Vorwürfe, gemeinsam mit seinen Brüdern Lars und Peter an der Beisetzung seines Vaters teilgenommen zu haben, statt bei der durch Seebacher ausgeladenen Mutter zu bleiben.

Der Bühnen- und Filmschauspieler Brandt spielt vom 21. August an den neuen Kommissar im Münchner Polizeiruf 110.

Quelle: ntv.de, hvo

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