Panorama

BVB und SVW muntern Fans auf Stellwerkspanne legt Bahnverkehr in Dortmund lahm

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Etliche ICE-Verbindungen sind von den Beeinträchtigungen betroffen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bahn kämpft derzeit mit ungeplanten Behinderungen in NRW. Nach einer Panne können derzeit keine Züge nach Dortmund fahren. Davon betroffen sind auch Tausende Fußball-Fans auf dem Weg ins Stadion. Auf der Strecke München-Nürnberg sorgte ein Personalausfall für erhebliche Verspätungen.

Bei der Bahn kommt es derzeit zu teils massiven Behinderungen in Dortmund. Wie das Unternehmen online bekannt gibt, fahren derzeit keine Züge zum Bahnhof Dortmund. Das Stellwerk dort sei ausgefallen, weil es einen Wassereinbruch infolge eines Unwetters gegeben habe, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Seit etwa 3.30 Uhr könnten keine Züge mehr in den Bahnhof fahren. Die Störung werde voraussichtlich noch bis in den späten Abend dauern. Züge würden umgeleitet oder entfielen ganz. Betroffen sind davon auch zahlreiche ICE- und EC-Verbindungen.

betroffen waren auch die Fußballfans, die das Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem SV Werder Bremen am Nachmittag im Dortmunder Stadion besuchen wollen. Der BVB ermunterte die Anhänger beider Clubs, sich weiterhin über die sozialen Medien zu helfen und sich zum Beispiel für Fahrgemeinschaften zu verabreden. "Schön zu sehen, wie sich hier alle gegenseitig unterstützen. Kommt gut und sicher an! Das gilt natürlich auch für die Fans von Werder Bremen", twitterte Borussia.

Der SVW versuchte, seinen Anhängern per Twitter zu helfen und empfahl beispielsweise alternative Anreiserouten. Für die Bremer Fans ist das bereits die zweite beschwerliche Anreise zu einem Auswärtsspiel. Schon vor der Partie beim VfL Wolfsburg vor zwei Wochen gab es Ärger wegen der harten Polizeikontrollen vor Ort, hunderte Ultras waren anschließend nicht im Stadion.

In Bayern war am Vormittag über Stunden die wichtige ICE-Strecke München-Nürnberg von unplanmäßigen Beeinträchtigungen betroffen. Wegen der kurzfristigen Erkrankung von Personal war der Abschnitt zwischen der Landeshauptstadt und Ingolstadt gesperrt. Betroffen waren alle ICE-Verbindungen auf der Strecke München-Ingolstadt-Nürnberg. Der Bahnhof Ingolstadt konnte vorübergehend nur mit Regionalzügen ab Nürnberg oder Regensburg erreicht werden.

Der Konzern empfiehlt Reisenden, sich online, über die App oder telefonisch unter 030/72970 über die individuellen Verbindungen zu informieren.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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