Panorama

Zwei Menschen weiterhin vermisst Suche nach Vulkan-Opfern eingestellt

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Der Vulkan auf White Island war seit einiger Zeit wieder aktiv.

(Foto: picture alliance/dpa)

Anfang Dezember bricht auf der neuseeländischen Insel White Island ein Vulkan aus. Mehrere Menschen sterben. Wegen der geringen Erfolgschancen beendet die Polizei nun die Suche nach Vermissten.

Zwei Wochen nach dem Ausbruch eines Vulkans auf der neuseeländischen Insel White Island ist die Suche nach zwei Vermissten offiziell eingestellt worden. Die Entscheidung sei nach "ausführlichen Suchaktionen vor der Küste" sowie nach umfassenden Suchen per Helikopter gefallen, gab Polizeivertreter Andy McGregor bekannt.

Durch den Vulkanausbruch starben bisher 17 Menschen. Örtliche Behörden gehen aber davon aus, dass auch die beiden Vermissten - eine australische Jugendliche und ein einheimischer Reiseleiter - ums Leben gekommen und ihre Leichen ins Meer gespült worden sind. 

Dutzende Menschen befanden sich am 9. Dezember auf einer Sightseeingtour auf der Vulkaninsel White Island, als es zu dem Ausbruch kam. Noch immer werden 13 Verletzte wegen teils schlimmer Verbrennungen in Krankenhäusern in Neuseeland behandelt, wie das dortige Gesundheitsministerium mitteilte.

Der Inselstaat Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Vulkan auf White Island war seit einiger Zeit wieder verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/AFP