Bereits über 30 ToteUnwetter toben auf Madeira

Nach starken Regenfällen und heftigem Stürmen kommt es vor allem im Süden der Insel zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Zahlreiche Brücken und Häuser werden zerstört.
Die Zahl der Toten durch die heftigen Unwetter auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira hat sich nach amtlichen Angaben auf mindestens 32 erhöht. Wie die Regierung von Madeira mitteilte, befanden sich außerdem 68 Verletzte im Krankenhaus. Nach starken Regenfällen und heftigem Stürmen war es vor allem im Süden der Insel zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Brücken und Häuser wurden zerstört, Bäume stürzten um, in zahlreichen Gegenden fielen Strom und Telefon aus.
Die Behörden der 500 Kilometer westlich vor der afrikanischen Küste gelegenen Insel riefen die Bewohner auf, zunächst in ihren Häusern zu bleiben. Der internationale Flughafen auf Madeira wurde vorübergehend geschlossen. Der portugiesische Ministerpräsident José Sócrates äußerte sich betroffen über das folgenschwere Unwetter und kündigte Unterstützung an.