Wandern als praktizierter UmweltschutzVereine gehen "neue Wege"
Imagewechsel: Die Wandervereine in Deutschland wollen das Wandern künftig als praktizierten Umweltschutz vermarkten. Zunächst ein Jahr lang soll es deutschlandweit entsprechende Aktionen und Themenwanderungen geben.
Die Wandervereine in Deutschland wollen das Wandern künftig als praktizierten Umweltschutz vermarkten. Zunächst ein Jahr lang werde es deutschlandweit entsprechende Aktionen und Themenwanderungen geben, teilte der Deutsche Wanderverband in Freiburg mit. Die Routen würden so gewählt, dass die Wanderer besondere Umweltprojekte erleben können. Als Beispiele nannte Verbandspräsident Hans-Ulrich Rauchfuß Solaranlagen, Umwelt- und Klimaschutzprojekte sowie Naturschutzgebiete. Ein zweiter Schwerpunkt seien Denkmäler und andere heimatkundliche Sehenswürdigkeiten.
Deutscher Wandertag beginnt
Am Donnerstag (5. August/20.00 Uhr) startet in Freiburg der diesjährige Deutsche Wandertag. Er findet vom 5. bis 9. August statt. Erwartet werden bis zum Montag 15.000 Wanderer aus ganz Deutschland.
"Wir gehen buchstäblich neue Wege", sagte Rauchfuß. "Wanderer erleben ihre Umwelt hautnah. Sie lernen dadurch, wie wichtig es ist, die Natur zu schützen." Aus diesem Grund habe sein Verband gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) das Projekt "10.000.000 Schritte - fit für Deutschland" auf die Beine gestellt. Gestartet werde es an diesem Sonntag (8. August) in Freiburg.
Beteiligt sind auch die deutschen Jugendherbergen. Sie stehen den Wanderern bei mehrtägigen Touren als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.