Panorama

Auf griechischer Insel IkariaVermisste Wissenschaftlerin tot aufgefunden

07.08.2019, 20:29 Uhr
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Zwei Tage lang suchten Polizei und Hilfskräfte nach der 38-Jährigen. (Foto: AP)

Eine britische Wissenschaftlerin kehrt von ihrer Joggingrunde auf einer griechischen Insel nicht zurück und gilt seit Tagen als vermisst. Nun finden Suchkommandos ihre Leiche in einer Schlucht. Einen kriminellen Hintergrund schließt die Polizei nicht aus.

Eine als vermisst gemeldete britische Wissenschaftlerin ist nach zwei Tagen tot in einer Schlucht auf der griechischen Insel Ikaria gefunden worden. Suchkommandos entdeckten die Leiche, wie das Staatsradio ERT sowie mehrere Nachrichtenportale unter Berufung auf die Polizei berichteten.

Der Freund des Opfers - ein 38-jähriger Zyprer - hatte die 35-jährige Frau am Montag als vermisst gemeldet, nachdem sie nach dem Jogging nicht in ihre Pension zurückgekehrt war. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Die Leiche müsse noch von Gerichtsmedizinern untersucht werden, hieß es aus Polizeikreisen.

Die Polizei schließt einen kriminellen Hintergrund nicht aus. Aus diesem Grund waren am Mittwochmorgen Mitarbeiter einer Mordkommission aus Athen nach Ikaria geflogen.

Auf dem Kissen im Hotelzimmer der Wissenschaftlerin sollen laut der britischen "Sun" Blutspuren gefunden worden sein. Die Zeitung beruft sich auf die Aussagen von Behördensprecher Theodore Chronopoulos. Demzufolge werden nun die Proben mit einem DNA-Test analysiert. Nach Angaben des zypriotischen Lebenspartners der 38-Jährigen sollen die Flecken die Folge von Nasenbluten gewesen sein.

Erst kürzlich war auf der griechischen Insel Kreta die Forscherin Suzanne Eaton ermordet worden. Die gebürtige Amerikanerin hatte in Dresden geforscht.

Quelle: mba/dpa

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