Panorama

Verschleiß früh erkennenWandern trotz Hüftleiden

14.05.2004, 14:14 Uhr

Bei längeren Spaziergängen werden Hüftprobleme oft erstmals in Form von Leistenschmerzen für betroffene Patienten auffällig. Das Hüftgelenk ist im Laufe des Lebens häufig von Verschleißprozessen (Arthrose) betroffen.

Bei längeren Spaziergängen werden Hüftprobleme oft erstmals in Form von Leistenschmerzen für betroffene Patienten auffällig.

Das Hüftgelenk ist im Laufe des Lebens häufig von Verschleißprozessen (Arthrose) betroffen.

In diesem Zusammenhang ist die mangelhafte Hüftkopfüberdachung, die Hüftdysplasie, die häufigste angeborene Skeletterkrankung des Menschen, die oft langfristig zu Hüftschmerzen führt. Bis zu 5% aller Neugeborenen sind betroffen. Zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr treten häufig erste belastungsabhängige Hüftschmerzen auf.

Die Hüftdysplasie führt, trotz der heute üblichen Früherkennungsuntersuchung mittels Ultraschall im Säuglingsalter, immer noch vielfach zu verfrühtem Gelenkverschleiß (Arthrose) und somit schlussendlich zur Hüftprothesenversorgung.

Ziel der therapeutischen Bemühungen sollte es sein, den Verschleiß in einem Frühstadium zu erkennen und mittels zum Teil technisch anspruchsvollen Operationen (Dreifache Beckenosteotomie) im weiteren zu verhindern.

Durch derartige Operationsverfahren, durchgeführt von hierauf spezialisierten orthopädischen Hüftchirurgen, kann häufig verhindert werden, dass oft schon junge Patienten ein künstliches Hüftgelenk (Hüftprothese) erhalten müssen.

Gerade bei jüngeren Patienten stellt die Hüftprothese wegen deren begrenzter Haltbarkeit keine therapeutische Alternative dar.

Hier ist die „Dreifache Beckenosteotomie“ in der Technik wie sie von Cordier und Kalchschmidt in Dortmund seit mehr als 20 Jahren durchgeführt wird, ein ideales Operationsverfahren, um das krankhafte Überdachungsdefizit zu beheben und eine normale Gelenkstatik herzustellen.

So lässt sich oft auch lebenslang verhindern, das die Versorgung mit einem künstlichen Hüftgelenk durchgeführt werden muss.

Wo immer es geht ist also nach der Philosophie zu handeln :

„Lieber das eigene Gelenk zu erhalten mittels Dreifacher- Beckenosteotomie zur Hüftpfannenkorrektur, als schon in jungem Alter eine Hüftprothese einzusetzen deren Haltbarkeit begrenzt ist.“