Brand in KalifornienZündeln bleibt ohne Strafe
Die Staatsanwaltschaft teilt mit, dass sie keine Anklage erheben werde. Das Kind habe nicht beabsichtigt, einen Waldbrand zu starten.
Ein zehnjähriger Junge in Kalifornien muss wegen seines Zündelns vor einem Großbrand in dem US-Bundesstaat kein juristisches Nachspiel befürchten. Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles teilte mit, dass sie keine Anklage erheben wolle. Das Kind habe nicht beabsichtigt, einen Waldbrand zu starten.
Der Junge hatte mit Streichhölzern gespielt und einen Buschbrand ausgelöst, der Ende Oktober im Bezirk Los Angeles unter anderem 21 Häuser in Schutt und Asche gelegt hatte. Insgesamt hatten über ein Dutzend Feuer in Südkalifornien knapp 2000 Häuser zerstört und 1900 Quadratkilometer Land verbrannt. 17 Menschen kamen ums Leben.