Panorama

Unglück in Baden-Württemberg Zug kollidiert mit Lkw - ein Toter

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Nach ersten Erkenntnissen ist der Lkw-Fahrer beim Rangieren mit seinem Fahrzeug auf die Schienen geraten.

(Foto: dpa)

Zwischen Aalen und Heidenheim in Baden-Württemberg kollidiert ein Zug mit einem Lkw. Nach ersten Erkenntnissen kommt bei dem Unglück mindestens ein Mensch ums Leben.

Beim Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Lastwagen in Baden-Württemberg ist der LKW-Fahrer ums Leben gekommen. Sechs Fahrgäste der Bahn wurden bei dem Unglück am Morgen leicht verletzt, wie die Polizei in Ulm mitteilte. Der Lke war beim Rangieren auf die Gleise geraten und von der Bahn erfasst worden. Bei einem weiteren Zugunfall in Sachsen gab es einen Schwerverletzten.

Der Lkw-Fahrer hatte bei Königsbronn an einer Baustelle neben der Bahnlinie Schotter angeliefert. Beim rangierten fuhr er rückwärts auf einen einseitig beschrankten Bahnübergang. Als sich ein Regionalexpress näherte, schloss sich die Schranke zwischen dem Führerhaus und dem Anhänger und blockierte den Wagen, der daraufhin von dem Zug erfasst wurde.

Das Führerhaus brannte komplett aus. Der Lkw-Fahrer hatte den Angaben zufolge noch versucht, aus der Kabine zu springen. Die insgesamt 21 Fahrgäste des Interregios, der Zugbegleiter und der Lokführer wurden in eine nahegelegene Gaststätte gebracht und dort betreut. Die Bahnstrecke blieb stundenlang gesperrt.

In Leipzig entgleiste am Donnerstagabend ein mit Gefahrengut beladener Güterzug beim Rangieren teilweise und prallte gegen ein Stellwerk. Bei dem Unfall im Güterbahnhof Engelsdorf im Osten der Stadt wurde ein Bahnmitarbeiter schwer verletzt. Der Triebfahrzeugführer blieb nach Angaben der Bundespolizei unverletzt.

Das Stellwerkgebäude wurde bei dem Aufprall völlig zerstört. Zu dem Güterzug gehörten unter anderem zwei Kesselwagen mit einem gefährlichen Kohlenwasserstoffgemisch. Diese Wagen blieben nach Polizeiangaben aber intakt. Die Feuerwehr konnte noch am Abend Entwarnung geben. 

Die Unfallursache war zunächst noch unklar. Am Freitagvormittag begannen Ermittler unter anderem des Eisenbahnbundesamtes vor Ort mit den Untersuchungen. Erst dann sollte mit der Bergung der entgleisten Wagen begonnen werden. Aufgrund des Unfalls war die Bahnstrecke auch für den Personenverkehr zeitweise gesperrt.

Quelle: ntv.de, bdk/AFP

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