Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 04:19 Trump: Iran verfügt noch über 21 bis 22 Prozent seiner Raketen +++

06.06.2026, 00:12 Uhr

Laut US-Präsident Donald Trump verfügt der Iran immer noch über "einige Raketen und Drohnen". In einem Interview mit dem US-Sender NBC News sagt Trump: "Sie haben wahrscheinlich noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen. Das sind eine Menge Raketen, aber es ist nicht mehr das, was es war, als wir zum ersten Mal angegriffen haben."

+++ 03:20 Kreise: Palästinensergruppen wollen bei Treffen in Ägypten über Gaza-Zukunft beraten +++

Mehrere Palästinensergruppen wollen am heutigen Samstag bei einem Treffen im Vermittlerland Ägypten über die Zukunft des weitgehend von der islamistischen Hamas kontrollierten Gazastreifens beraten. Dabei dürfte auch über die mögliche Rolle von Mohammed Dahlan gesprochen werden, einem Rivalen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Palästinenserkreisen erfährt. Demnach wird auch die Teilnahme von Nikolai Mladenov erwartet, dem für den Gazastreifen zuständigen hochrangigen Vertreter im Friedensrat von US-Präsident Donald Trump. Den Informationen zufolge will Dahlan die Hamas davon überzeugen, ihm die Zuständigkeiten im Gazastreifen zu übertragen. Demnach will er damit erreichen, dass die zweite Phase der Waffenruhe-Vereinbarung sowie die Entsendung eines zuvor benannten Technokraten-Gremiums erleichtert werden. Das Gremium soll im Gazastreifen laut dem US-Friedensplan die Übergangsverwaltung übernehmen.

+++ 02:16 USA greifen iranische Radarstellungen an +++

US-Streitkräfte haben nach dem Start von vier iranischen Angriffsdrohnen iranische Radarstellungen angegriffen. Das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando teilt mit, die iranischen Drohnen hätten den regionalen Seeverkehr bedroht. Die US-Angriffe auf die Anlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm dienten der Verteidigung gegen weitere iranische Attacken.

+++ 01:27 Medienbericht: USA schießen iranische Drohnen über Straße von Hormus ab +++

Nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN hat der Iran mehrere Drohnen in Richtung der Straße von Hormus abgeschossen. US-Kampfflugzeuge hätten mindestens vier der Drohnen abgefangen, berichtet der Sender unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter.

+++ 00:27 Bedingung für Frieden: Mullahs bestehen auf Freigabe eingefrorener Milliarden +++

Ein mögliches Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hängt davon ab, ob die Trump-Regierung der Freigabe von 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten zustimmt. Das sagt ein hochrangiger iranischer Beamter gegenüber CNN und warnt, dass die USA "in einen dunklen Korridor geraten" würden, sollten sie die Kämpfe wieder aufnehmen. "Die Verhandlungen stecken fest, und (US-Präsident Donald) Trump muss diese Blockade auflösen", erklärt Mohsen Rezaei, Militärberater des Obersten Führers Modschtaba Chamenei. Iran fordert Berichten zufolge die Freigabe von 12 Milliarden Dollar eingefrorener Gelder, sobald ein Interimsabkommen mit den USA unterzeichnet sei, und weitere 12 Milliarden Dollar zu einem späteren Zeitpunkt.

+++ 23:06 Libanons Präsident: Iran soll sich nicht in "unser Land" einmischen +++

Libanons Präsident Joseph Aoun hat den Iran aufgefordert, sich nicht in sein Land einzumischen. "Es ist nicht Euer Land, es ist unser Land", sagt er in einem Interview mit dem Sender CNN an die iranischen Revolutionsgarden gerichtet. "Es ist nicht Eure Aufgabe, Euch in unser Land einzumischen", fährt er fort. "Sie nutzen den Libanon als Druckmittel in ihren Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Das ist inakzeptabel", sagte Aoun weiter, wobei er sich auf die Führung im Iran bezog. Teheran beharrt darauf, dass die Kämpfe im Libanon und in der Golfregion miteinander verbunden seien. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz müsse verstehen, dass es "keinen anderen Weg gibt, als sich an einen Tisch zu setzen und zu reden, keinen anderen Weg, dieses Problem zu lösen und das zu retten, was noch übrig ist, als durch Verhandlungen und Diplomatie", sagt Aoun. "Es ist das libanesische Volk, nicht das Volk von (Hisbollah-Chef) Naim Kassem", fährt Libanons Präsident fort. "Die Mehrheit des libanesischen Volkes hat den Krieg satt."

+++ 21:45 Irland verhängt Einreiseverbot gegen zwei israelische Minister +++

Irland hat einem Bericht der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft RTE zufolge ein Einreiseverbot gegen die israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich verhängt. Der irische Regierungschef Micheál Martin erklärte demnach, sein Justizminister habe dies veranlasst. Martin sagte demnach, die Handlungen und Äußerungen der beiden israelischen Minister "laufen auf den Wunsch hinaus, die Palästinenser aus Palästina zu vertreiben". Dies sei etwas, das auch die internationale Gemeinschaft berücksichtigen müsse. Martin sprach sich auch für dahingehende EU-Sanktionen aus.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.