Iran-Krieg im Liveticker+++ 19:00 Schifffahrts-Monitor: Vier Tanker mit iranischem Öl passieren Straße von Hormus +++
Vier unter iranischer Flagge fahrende Öltanker haben am Montag nach Angaben eines Schifffahrts-Monitors trotz einer US-Blockade iranischer Häfen die Straße von Hormus passiert. Das erklärte am Donnerstag das Unternehmen Kpler, das sich auf die Überwachung des weltweiten Rohstoff- und Schiffsverkehrs spezialisiert hat und dafür Satellitenbilder auswertet. Zuletzt hatten drei weitere, mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker die Meerenge am 15. April durchquert.
Bei den vier Schiffen handelte es sich den Angaben zufolge um die "Hilda I", "Amber", "Silvia 1" und "Happiness I" mit insgesamt sieben Millionen Barrel Öl an Bord. Alle Schiffe hätten ihre Ladung auf der Insel Charg aufgenommen, die das wichtigste Ölterminal des Landes beherbergt. Über die Insel wird normalerweise 90 Prozent des iranischen Rohöls verladen. Danach seien die Tanker mit abgeschalteten Transpondern weitergefahren, erklärte Kpler.
In vielen Fällen schlagen die Schiffe eine Route in Gebiete vor den Küsten Malaysias und Singapurs ein, wo das Öl dann auf andere Tanker verladen wird, die es zu den Endkunden bringt. Mit Hilfe dieser Praxis kann Teheran die internationalen Sanktionen umgehen.
+++ 18:22 Libanon: Israel zieht sich aus Grenzort zurück +++
Als Teil der Umsetzung einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat sich die israelische Armee aus dem libanesischen Grenzort Dibbin zurückgezogen. Die libanesischen Streitkräfte bestätigten, dass sie in die Stadt eingerückt seien, nachdem das israelische Militär abgezogen sei. Die libanesischen Streitkräfte haben demnach vor Ort von den Israelis errichtete Barrieren beseitigt. Spezialisierte Teams führten weiterhin Erkundungen rund um den Ort aus und räumten im Gebiet zurückgelassene Blindgänger. Die Armee rief die Bevölkerung auf, das Gebiet nicht zu betreten und den Anweisungen des Militärs Folge zu leisten, bis der Einsatz abgeschlossen ist.
+++ 17:35 Trump offenbart krude "Waffenruhe"-Gedankenakrobatik +++
Die Waffenruhen im Nahen Osten zwischen dem Iran, den USA, Israel und dem Libanon bleiben brüchig. US-Präsident Trump aber nutzt nun einen neuen Weg, den Zustand schönzureden. Von einem Reporter angesprochen, wagt er eine sehr eigenwillige Wortakrobatik samt fragwürdigem Weltverständnis.
+++ 16:55 IAEA: Iran blockiert Atom-Inspektoren - Zugang "unabdingbar" +++
Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) fordert unverzüglich Zugang zu mehr als einem Dutzend Nuklearanlagen im Iran. Teheran habe in den vergangenen Monaten nur die Inspektion einer einzigen Nuklearanlage zugelassen, wie IAEA-Chef Rafael Grossi in einem Bericht festhält. Weitere Überprüfungen des Atomprogramms seien "unabdingbar", so Grossi. Die IAEA seit derzeit nicht in der Lage zu überprüfen, ob der Iran sein kontroverses Programm zur Uran-Anreicherung eingestellt habe, und wie viel angereichertes Uran derzeit in der Islamischen Republik vorhanden sei, heißt es in dem nicht öffentlichen Dokument der IAEA in Wien.
+++ 16:09 Kallas: Tod von UN-Soldat zeigt Brüchigkeit der Waffenruhe im Libanon +++
Der Tod eines UN-Blauhelmsoldaten im Libanon und anhaltende Gefechte verdeutlichen nach den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas die Brüchigkeit der vereinbarten Waffenruhe. Die Hisbollah-Miliz hat den Plan für eine Waffenruhe abgelehnt. Der beste Weg zur Verringerung der von der Hisbollah ausgehenden Bedrohung sei die Stärkung des libanesischen Staates und seiner Institutionen sowie die Wiederherstellung des staatlichen Gewaltmonopols, schreibt Kallas auf der Plattform X. Die EU stellt dem libanesischen Militär zudem weitere 100 Millionen Euro zur Verfügung.
+++ 15:29 Trump bezeichnet Votum für Kriegsbefugnis-Resolution als "unpatriotisch" +++
US-Präsident Donald Trump hat die Abstimmung im Repräsentantenhaus für eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution als "unpatriotisch" bezeichnet und kritisiert, das Votum behindere die Verhandlungen mit Teheran. Die Abstimmung habe "mitten in meinen abschließenden Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit der Islamischen Republik Iran" stattgefunden, erklärt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Wer tut so etwas Unpatriotisches? Sie wissen doch, wie der Stand der Verhandlungen ist", fügt der US-Präsident hinzu.
Mit der sogenannten Kriegsbefugnis-Resolution (War Powers Resolution) wollen die oppositionellen Demokraten Trump Grenzen ziehen. Im US-Repräsentantenhaus stimmten am Mittwoch auch vier Abgeordnete aus Trumps republikanischer Partei mit den Demokraten. Die Resolution ist ein klarer Ausdruck für den Unmut im Kongress darüber, dass Trump den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung begonnen hatte. Laut US-Verfassung hat allein der Kongress "die Befugnis (...), Krieg zu erklären". Damit die Resolution in Kraft tritt, müsste allerdings auch noch der Senat zustimmen. Unabhängig von dessen Votum gilt die Entschließung als symbolisch, da Trump sie mit einem Veto stoppen könnte.
+++ 14:43 Hisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab +++
Die Hisbollah im Libanon lehnt die jüngst getroffenen Bedingungen für eine Waffenruhe mit Israel ab. "Das angekündigte Abkommen ist ein Fahrplan zur Zerstörung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des übrigen Teils", heißt es in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung von Hisbollah-Chef Naim Kassim.
+++ 14:33 Wieder schriftliche Botschaft von Chamenei: "Finsteren Plan" vereiteln +++
Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, wirft Israel und den USA vor, die iranische Nation spalten zu wollen. Nach seiner "schweren Niederlage" im Krieg gegen den Iran wolle der "bösartige Feind" Zweifel und Misstrauen unter den Iraner säen, heißt es in einer schriftlichen Erklärung Chameneis, die am Donnerstag von einem Gebetsführer vor dem Khomeini-Mausoleum in der Hauptstadt Teheran verlesen wurde. Alle Iraner müssten nun "Standhaftigkeit und Weitsicht" zeigen sowie "Einheit und Zusammenhalt" bewahren, um diesen "finsteren Plan" zu vereitelt, heißt es in der Botschaft weiter. Die Verlesung der Erklärung erfolgte am 37. Todestag von Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Khomeini, der 1979 im Iran an die Macht gekommen war.
+++ 13:56 Umfrage: Netanjahu verliert im Norden Israels massiv an Rückhalt +++
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verliert im Norden Israels vor den für Oktober geplanten Parlamentswahlen offenbar massiv an Rückhalt. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Agam Labs an der Hebräischen Universität hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Viele Menschen dort fordern ein härteres Vorgehen gegen die radikal-islamische Hisbollah, die vom Libanon aus immer wieder Raketen auf Nordisrael abfeuert. Laut der Umfrage würden in der Region derzeit nur 23 Prozent der Wähler für Netanjahus Likud-Partei stimmen. Bei der Wahl im Jahr 2022 waren es noch 35 Prozent.
+++ 12:58 UN meldet getöteten Blauhelmsoldaten im Süden des Libanon +++
Im Süden des Libanon ist ein Blauhelmsoldat bei einem nächtlichen Angriff auf einen UN-Stützpunkt getötet worden. Zwei weitere Blauhelmsoldaten wurden bei dem Angriff mit Mörsergranaten verletzt, wie die UN-Friedensmission im Libanon mitteilt. Der Soldat sei am Morgen "den schweren Verletzungen erlegen, die er erlitten hatte, als Mörsergranaten seine Stellung trafen", heißt es in der Mitteilung. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Belgrad handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Staatsbürger Serbiens.
+++ 12:04 Libanesischer Präsident: Waffenruhe hängt von Zustimmung aller ab +++
Eine von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel kann nach den Worten des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun innerhalb von 24 Stunden in Kraft treten. Voraussetzung sei, dass alle Parteien dem zugestimmt haben. Vor lokalen Medien bezieht sich Aoun damit offenbar auf die Hisbollah-Miliz, die sich bislang nicht zu der in Washington angekündigten Feuerpause geäußert hat. Die Hisbollah lehnt direkte Gespräche ab und feuert weiterhin auf israelische Truppen im Libanon. Auch Israel setzt seine Angriffe fort.
+++ 11:29 SPD-Abgeordnete fordern härteren Kurs gegen Israels Regierung +++
Angesichts der jüngsten Eskalation im Nahen Osten fordern SPD-Bundestagsabgeordnete einen härteren Kurs gegen die israelische Regierung. "Israels Regierung ist verantwortlich für Zehntausende Tote im Gazastreifen, eine rücksichtslose Siedlungspolitik im Westjordanland und massives Leid der Zivilbevölkerung im Libanon", sagt der außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, dem "Spiegel". "Diese permanenten Völkerrechtsverletzungen müssen wir als SPD klar benennen, wenn wir uns nicht den Vorwurf doppelter Standards einhandeln wollen." Die SPD-Abgeordnete Isabel Cademartori appelliert an die beiden Parteichefs, sich beim Nahostkonflikt klarer als bisher zu positionieren. "Ich wünsche mir schon seit Langem, dass die Parteispitze klar benennt, dass das israelische Vorgehen im Gazastreifen völkerrechtswidrig ist, und daraus Konsequenzen zieht", sagte die SPD-Politikerin dem "Spiegel". Wenn die EU über Maßnahmen gegen die israelische Regierung verhandle, dürfe Deutschland nicht mehr blockieren.
+++ 10:44 Israel setzt Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort +++
Israel setzt seinen Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort. Vertriebene Libanesen können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren, teilt Verteidigungsminister Israel Katz mit. Die Truppen würden in der sogenannten Sicherheitszone bleiben, um die dortige terroristische Infrastruktur abzubauen. Israel behalte sich zudem das von den USA unterstützte Recht vor, als Reaktion auf Angriffe auch Ziele in Beirut anzugreifen. Erst am Vortag haben sich Israel und der Libanon auf eine Waffenruhe geeinigt, die an ein Ende der Angriffe durch die Hisbollah-Miliz geknüpft ist.
+++ 10:02 Feuerball am Flughafen: Video zeigt Einschlag in Kuwait +++
Während einer iranischen Angriffswelle krachen Geschosse in den Internationalen Flughafen in Kuwait. Ein Mensch wird getötet. Teheran behauptet, es seien US-Abwehrraketen gewesen. Aufnahmen der Angriffe lassen einen anderen Eindruck entstehen.
+++ 09:20 Israels Armee meldet Luftalarm im Norden des Landes +++
Die israelische Armee teilt mit, dass im Norden Israels Luftalarm ausgelöst worden sei, einer davon habe sich als Fehlalarm herausgestellt. Bei dem ersten Vorfall sei ein "feindliches Flugzeug in der Gegend von Kfar Juval" festgestellt worden. Der Vorfall sei "abgeschlossen" worden, es habe keine Verletzten gegeben. Ein zweiter Alarm in der Gegend von Al-Aramsche habe sich als Fehlalarm herausgestellt.
+++ 08:21 Libanon meldet Drohnenangriffe trotz Waffenruhe +++
Trotz eines neuen Anlaufs, die bisher kaum wirksame Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah umzusetzen, kommt es im Libanon weiter zu israelischen Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtet am Morgen von mindestens zwei Drohnenangriffen auf verschiedene Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äußert sich bislang nicht.
+++ 07:13 Zivilschutz: Acht Tote bei neuen israelischen Angriffen auf Gaza-Stadt +++
Bei neuen israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach Zivilschutz-Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. Die israelische Luftwaffe habe im Morgengrauen mehrmals Gaza-Stadt angegriffen, sagt Zivilschutzsprecher Mahmud Bassal. Es habe mindestens acht Todesopfer gegeben. Nach Krankenhausangaben wurden zudem mindestens 15 Menschen verletzt.
+++ 06:05 Trump stellt rasche Einigung mit dem Iran in Aussicht +++
US-Präsident Donald Trump stellt eine baldige Einigung in den Verhandlungen mit dem Iran in Aussicht. Die Gespräche liefen gut und die Unterzeichnung von Dokumenten stehe kurz bevor, sagt Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Ein Abschluss könne bereits am Wochenende erfolgen, auch wenn dies noch nicht sicher sei.
+++ 04:45 Trump will hochangereichertes Uran aus dem Iran übernehmen +++
Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen. "Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen", sagt Trump. Die Uran-Vorräte Teherans sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen.
+++ 04:00 Bericht: Trump würde Iran wieder angreifen, falls US-Soldaten getötet würden +++
Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" hat US-Präsident Donald Trump seinen Beratern privat gesagt, dass er erwägen werde, den Waffenstillstand mit dem Iran zu beenden, falls amerikanische Soldaten getötet würden. Dem Bericht zufolge, der sich auf anonyme Regierungsbeamte beruft, bleibt die wochenlange Pause größerer US-Militäreinsätze trotz einer anhaltenden Reihe gewaltsamer Gefechte mit iranischen Streitkräften bestehen. Die Zurückhaltung des Präsidenten, den Krieg neu zu entfachen, deutet demnach darauf hin, dass dieser bereit sein könnte, kleine Aufflackern über Wochen oder sogar Monate hinzunehmen, um einen breiteren Konflikt im Nahen Osten zu vermeiden.
+++ 02:46 Bericht: Sanitäter bei israelischem Angriff auf medizinisches Team im Süden des Libanon getötet +++
Nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA haben israelische Kampfflugzeuge ein medizinisches Team in der Ortschaft Zebdine im Bezirk Nabatäa "gezielt" angegriffen und dabei einen Sanitäter getötet. Ein weiteres Mitglied des Teams sei bei dem Angriff verletzt worden, berichtet die NNA.
+++ 01:23 Schaffung von "Testgebieten": Israel und Libanon vereinbaren "Umsetzung" von Waffenruhe +++
Israel und der Libanon haben sich nach US-Angaben auf die "Umsetzung einer Waffenruhe" geeinigt. Voraussetzung dafür sei, dass die Hisbollah-Miliz das Feuer vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, teilt das US-Außenministerium nach Verhandlungen in Washington mit. Zudem sollen rasch "Testgebiete" eingerichtet werden, in denen ausschließlich die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt und nicht-staatliche Akteure ausgeschlossen werden. In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen der gemeinsamen Erklärung zufolge zudem die iranischen Angriffe in der Region.
+++ 00:12 US-Repräsentantenhaus stimmt für Einschränkung von Trumps Macht im Iran-Krieg +++
Im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump eine innenpolitische Niederlage erlitten: Das US-Repräsentantenhaus in Washington beschloss am Mittwoch mehrheitlich eine sogenannte Kriegsbefugnis-Resolution, die Trumps Macht einschränken und den Krieg beenden soll. Damit sie in Kraft tritt, müsste auch der Senat zustimmen. Die Entschließung gilt als symbolisch, da Trump sie mit einem Veto stoppen könnte. Im Repräsentantenhaus stimmten vier republikanische Abgeordnete mit den Demokraten, die den Text eingebracht hatten. Im Kongress gibt es Unmut, weil Trump den Militäreinsatz gegen den Iran Ende Februar ohne parlamentarische Zustimmung begonnen hatte. Laut US-Verfassung hat aber der Kongress "die Befugnis (...), Krieg zu erklären".
+++ 23:35 Trump verbreitet Optimismus: Iran-Gespräche könnten am Wochenende erfolgreich enden +++
US-Präsident Donald Trump hat sich erneut optimistisch über eine bevorstehende Einigung mit dem Iran geäußert. Die Verhandlungen liefen "sehr gut" und womöglich gebe es eine Einigung am Wochenende, sagte er in Washington. Trump widerspricht damit Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi. Dieser hatte erklärt, es gebe "keine greifbaren Fortschritte". Zur Bedingung für weitere Gespräche machte der Iran erneut, dass Israel seine Angriffe auf die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon einstelle. Trump sagt dazu, er würde das Thema Libanon gerne "getrennt" behandeln. Zu einer möglichen Einigung mit dem Iran fügt Trump hinzu: "Es kann natürlich auch sein, dass es nicht dazu kommt, man weiß es ja nicht -, aber wenn es passiert, könnte es zum Beispiel am Wochenende passieren." Verhandelt wurde zuletzt über ein Rahmenabkommen für eine 60-tägige Verlängerung der Feuerpause. Währenddessen sollten Gespräche über das iranische Atomprogramm stattfinden.
+++ 22:50 Trump gibt Versprechen zur Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump verspricht, dass die Straße von Hormus "sofort nach Unterzeichnung" eines Abkommens mit Teheran wieder geöffnet werde. Trump sagt vor Reportern außerdem, er versuche, die Wiedereröffnung der für den Welthandel wichtigen Meerenge von den andauernden Kämpfen im Libanon zu trennen. Die israelische Invasion im Libanon und die Angriffe der proiranischen Hisbollah auf Israel erschweren eine Einigung aktuell erheblich.
+++ 22:10 Irans Außenminister: Kontakt zu Washington besteht, Fortschritte gibt es nicht +++
Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi sagt in einem Interview mit dem libanesischen Sender Al Mayadeen, dass die Kontakte zwischen Teheran und Washington zwar nicht abgerissen seien, es jedoch keine Fortschritte bei den Verhandlungen gebe. Beide Seiten prüften derzeit ausgetauschte Entwürfe. Zudem warnt der Minister: Sollte Israel die libanesische Hauptstadt Beirut angreifen, werde der Iran entschlossen reagieren.
+++ 21:27 Irans Revolutionsgarden schieben Verantwortung für Kuwait-Angriff auf US-Patriotsystem +++
Ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarden bestreitet, dass sie für den Angriff verantwortlich seien, der einen Teil des Passagierterminals des internationalen Flughafens von Kuwait beschädigt habe. Stattdessen behauptet er laut Al Dschasira, dieser sei durch eine Fehlfunktion eines in den USA hergestellten Patriot-Raketensystems verursacht worden. Belege dafür gibt es nicht.
+++ 20:37 Netanjahu: Trumps Friedensrat soll über Entwaffnung von Hamas entscheiden +++
Entscheidungen über das Vorgehen gegen die Hamas im Gazastreifen und eine mögliche Entwaffnung der Extremistengruppe werden dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zufolge gemeinsam mit dem Friedensrat getroffen. Beschlüsse über die Art und den Zeitpunkt von Maßnahmen würden mit dem Gremium ("Board of Peace") abgestimmt, sagt Netanjahu in einem Interview des US-Senders CNBC. US-Präsident Donald Trump hatte den Rat im vergangenen Jahr zur Überwachung eines schrittweisen Waffenstillstands eingerichtet.
+++ 19:48 Netanjahu spielt Streit mit Trump herunter +++
Der Konflikt mit dem Iran ist nach Einschätzung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch nicht ausgestanden. "Es ist im Iran noch nicht vorbei, sie sind jedoch geschwächt", sagt Netanjahu in einem Interview des US-Senders CNBC. Mit US-Präsident Donald Trump stimme er in den wesentlichen Punkten bezüglich des Irans überein. Gelegentliche taktische Meinungsverschiedenheiten würden ausgeräumt. Mit Blick auf die Hisbollah-Miliz erklärt Netanjahu zudem, viele derjenigen, die Israel angriffen, hielten sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut auf.
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