Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 06:09 Zahl der Toten in Kiew und Dnipro steigt nach russischen Angriffen +++
Nach russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und die Großstadt Dnipro im Osten des Landes (siehe Einträge von 4:12 und 4:52 Uhr) ist die Zahl der Todesopfer gestiegen. Bei der Angriffswelle auf Kiew seien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind, schrieb Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko auf der Plattform Telegram. Zudem seien 18 Menschen verletzt worden. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko war das getötete Kind zwölf Jahre alt, eine getötete Frau 35 Jahre. Journalisten des Nachrichtenportals "The Kyiv Independent" berichteten von lauten Explosionen, als Raketen die Millionenstadt in mehreren Salven getroffen hätten. Einsatzkräfte hätten ein Kind aus den Trümmern eines beschädigten Mehrfamilienhauses gerettet. Sowohl das Kind als auch seine Mutter würden behandelt. Das Ausmaß der Schäden und die Opferzahl blieben unklar, da die Angriffe auch am frühen Morgen andauerten. Luftalarm wurde auch in anderen Regionen des Landes ausgelöst. In Dnipro, der viertgrößten Stadt der Ukraine, kamen bei einem russischen Raketenangriff mindestens zwei Menschen ums Leben, 27 weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram schrieb. Fünf der Verletzten seien in Lebensgefahr. Mehrere Häuser in Wohngebieten brannten demnach. Bereits vor wenigen Tagen waren bei einem Raketenangriff auf die Industriestadt mindestens fünf Menschen getötet worden.
+++ 05:31 Nächtliche Explosionen in Odessa +++
Aus der ukrainischen Hafenstadt Odessa werden in der Nacht Explosionen gemeldet. Bereits am Abend war beim Einschlag einer russischen Drohne in einen Wohnblock mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt, wie Gouverneur Oleh Kiper bei Telegram schreibt.
+++ 04:52 Luftalarm in Dnipro - ein Toter und Verletzte +++
In Dnipro, der viertgrößten Stadt der Ukraine, kam bei einem russischen Raketenangriff mindestens ein Mensch ums Leben, zehn weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram schreibt.
+++ 04:12 Ein totes Kind bei Raketenangriff auf Kiew +++
Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am frühen Morgen ein zwölfjähriges Kind getötet worden. Mehrere Menschen seien verletzt und Gebäude beschädigt worden, bestätigte Bürgermeister Klitschko auf Telegram die vorigen nächtlichen Berichte der Militärverwaltung.
+++ 02:14 Verletzte bei russischem Raketenangriff auf Kiew +++
Der Leiter der Militärverwaltung von Kiew, Tymur Tkatschenko, berichtet in der Nacht bei Telegram von einem erneuten russischen Raketenangriff auf die Hauptstadt. Es habe mindestens vier Verletzte gegeben. Die Luftabwehr sei im Einsatz.
+++ 00:33 Ukrainisches Militär meldet massive russische Luftangriffe +++
Nach ukrainischen Angaben haben russische Streitkräfte binnen 13 Stunden 361 Drohnen und 21 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Dies teilt die ukrainische Luftwaffe mit. 349 Drohnen und 20 Raketen seien abgeschossen oder abgefangen worden. Es seien zwölf Drohneneinschläge und ein Raketeneinschlag sowie zwölf Fälle von herabfallenden Trümmern registriert worden.
+++ 23:41 Ukrainische Armee meldet mehr als 100 Angriffe mit Kampfrobotern +++
Eine ukrainische Armee-Einheit hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 100 Angriffe mit Kampfrobotern gegen russische Ziele an der Front ausgeführt. "Insgesamt hat es mehr als 100 solche Einsätze gegeben", heißt es am Mittwoch aus der ukrainischen NC-13-Einheit, die Teil der dritten ukrainischen Angriffsbrigade ist. "Diese Einsätze umfassen das Ausschalten von feindlichen Soldaten sowie die Zerstörung von Schutzräumen, Kommandoposten und anderer feindlicher Infrastruktur."
+++ 22:34 Selenskyj erfreut über millionenschwere Zusagen für Drohnenproduktion für die Ukraine +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert sich zufrieden über das heutige Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin - ursprünglich auch Ramstein-Format genannt. "Unsere Partner in Ramstein haben die starke Stellung der Ukraine auf dem Schlachtfeld hervorgehoben - ich bin dankbar für diese Anerkennung unserer Kampfbrigaden", schreibt Selenskyj in einer Mitteilung in den sozialen Medien. "Auch unser Bedarf an Luftverteidigung und gemeinsamer Waffenproduktion ist uns klar. Entscheidend ist, dass jede eingegangene Verpflichtung vollständig und fristgerecht erfüllt wird. Ist unsere Verteidigung ausreichend, hat Russland keine realistische Chance, seine Besatzungsziele zu erreichen." Neben Deutschland und Norwegen haben unter anderem die Niederlande Finanzhilfen über mehrere hundert Millionen Euro für die Drohnenproduktion der Ukraine zugesagt. Zudem unterstützt Großbritannien das von Russland überfallene Land mit der Lieferung von rund 120.000 Drohnen bis zum Jahresende.
+++ 21:57 Drohnensystem kombiniert mit Infanterie: Kiew spricht von Novum in der Kriegsführung +++
Die Ukraine setzt zukünftig auf ein neues Modell für Kampfeinsätze: Das Verteidigungsministerium kündigt an, Luft- und Bodendrohnen mit Infanterie, also Bodentruppen, in einem System zu kombinieren. Es verweist auf Erfolge bei der Rückeroberung von Gebieten von russischen Streitkräften im Süden des Landes. "Es wird ein neues Kriegsführungsmodell eingeführt: Drohnenangriffseinheiten, die unbemannte Luft- und Bodensysteme mit Infanterie zu einem integrierten System verbinden", heißt es in einer Erklärung des Ministeriums bei Telegram.
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