Iran-Krieg im Liveticker+++ 05:34 Europäische Staaten klagen über Rückgang der Touristenzahlen +++
Die Schweiz, Österreich und Großbritannien beklagen wegen des Iran-Kriegs und seinen Folgen weniger Touristen. Gäste aus Asien hätten im März storniert, unter anderem, weil Flüge über Drehkreuze im Nahen Osten wie Dubai ausfielen, berichtet der Sprecher von Schweiz Tourismus, André Aschwanden. Auch Neubuchungen nähmen ab. "Dies ist umso ungünstiger, als dass aktuell in den Golfstaaten, aber auch in Indien oder Südostasien eigentlich Hochsaison wäre für Reisen nach Europa und in die Schweiz", sagt er der dpa.
+++ 04:47 Iran: Weit entfernt von endgültiger Einigung mit den USA +++
Bei den Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA bestehen nach Angaben aus Teheran weiter große Differenzen. Man habe zwar Fortschritte erzielt, doch gebe es weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Staaten, erklärt Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Einige Streitpunkte seien zwar gelöst worden, andere Punkte blieben jedoch ungeklärt. Man sei noch "weit von einer endgültigen Einigung entfernt." Sein Land kontrolliere den gesamten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, sagt Ghalibaf in dem am Morgen im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview.
+++ 02:02 Hisbollah-Chef: bleiben trotz Waffenruhe einsatzbereit +++
Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz sieht die zwischen Israel und dem Libanon vereinbarte Waffenruhe als Erfolg seiner Schiiten-Organisation. Die Feuerpause wäre nicht ohne den Kampf seiner Miliz im Südlibanon erreicht worden, sagt Naim Kassim laut einer am Abend veröffentlichten Mitteilung. Kurz nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatten sich auch die vom Iran unterstützte Hisbollah und Israels Militär erneut Kämpfe geliefert. In der Nacht zum Freitag trat die Waffenruhe in Kraft. Die libanesische Regierung und ihre Armee sind dabei selbst nicht Konfliktpartei.
+++ 00:14 Bericht: Iran hat genügend Waffen, um Straße von Hormus noch lange lahmzulegen +++
Die "New York Times" schreibt unter Berufung auf US-Militär- und Geheimdienstvertreter, dass der Iran noch immer über etwa 40 Prozent seines Bestands an Angriffsdrohnen und mehr als 60 Prozent seiner Raketenwerfer verfügt. Das sei mehr als genug, um den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auch in Zukunft lahmzulegen.
+++ 22:12 Trump beruft Sitzung im Weißen Haus ein +++
US-Präsident Donald Trump beruft einem Medienbericht zufolge eine Sitzung im Lagezentrum des Weißen Hauses ein, um die erneute Blockade der Straße von Hormus und die Verhandlungen mit dem Iran zu besprechen. Axios berichtet, dass ein hochrangiger US-Beamter davor warnt, dass der Krieg offenbar innerhalb weniger Tage wieder ausbrechen könnte, sofern es nicht zu einem Durchbruch bei den Friedensgesprächen komme. Der Beamte teilte Axios auch mit, dass unter anderem der US-Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Finanzminister Scott Bessent sowie weitere hochrangige Regierungsvertreter an der heutigen Sitzung teilgenommen hätten.
+++ 21:35 Irans Revolutionsgarden drohen mit Angriff auf alle Schiffe an Straße von Hormus +++
Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf alle Schiffe, welche die für den Welthandel immens wichtige Straße von Hormus zu durchfahren versuchen. "Jeder Versuch, sich der Straße von Hormus zu nähern, wird als Kooperation mit dem Feind betrachtet werden", warnen die Revolutionsgarden in einer Erklärung auf ihrer Website "Sepah News". Jedes Schiff, das auf die Meerenge zufahre, werde "ins Visier genommen". Die Revolutionsgarden warnen alle Schiffe "von jeglicher Art" davor, ihre Ankerplätze im Persischen Golf und dem Golf vom Oman nicht zu verlassen.
+++ 21:06 Bericht: Niederlande aktivieren Energiekrisenplan +++
Die niederländische Regierung setzt einem Medienbericht zufolge die erste Stufe ihres Energiekrisenplans in Kraft. Der 2022 infolge des russischen Einmarsches in die Ukraine ausgearbeitete Plan wird damit zum ersten Mal aktiviert, meldet die Nachrichtenagentur ANP unter Berufung auf Regierungskreise. Dieser Schritt besagt, dass die Kraftstoffmärkte gestört sind, ohne dass unmittelbare Engpässe bestehen. Die Energiemärkte werden nun streng überwacht, während sich Regierung und Wirtschaft auf eine Verschlechterung der Lage vorbereiten.
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