Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 06:09 Kiesewetter will durch mehr Militärhilfe Dänemark entlasten +++
Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter sieht einen entscheidenden Zusammenhang zwischen dem Streit um Grönland und dem Ukraine-Krieg. Deutschland müsse "endlich einen wesentlich höheren Beitrag für die militärische Unterstützung der Ukraine leisten, damit Dänemark als gemessen am BIP einer der stärksten Unterstützer der Ukraine entlastet" werde, sagte er dem "Münchner Merkur".
+++ 04:39 Luftangriff auf Wohngebiet: Vier Verletzte in Sumy +++
Bei Luftangriffen auf eine Wohngegend in der nordöstlichen Region Sumy haben die russischen Streitkräfte nach Angaben von Rettungskräften drei Frauen und ein siebenjähriges Kind verletzt. Eine vorläufige Prüfung ergab Schäden an 15 Wohngebäuden. In der südukrainischen Region Odessa gab es nach Angaben der Behörden im Bezirk Ismail erneut einen russischen Angriff auf kritische Infrastruktur. Verletzt wurde dabei nach ersten Erkenntnissen niemand.
+++ 03:05 20-Jährige bei Drohnenangriff in Charkiw getötet +++
Bei einem Drohnenangriff auf Charkiw haben die russischen Streitkräfte eine junge Frau getötet. Eine Drohne habe ein Wohnhaus getroffen und einen Brand ausgelöst, teilen die Behörden mit. Zwei weitere Personen seien verletzt worden. Eine 20-Jährige sei gestorben.
+++ 23:52 Abgestürzte russische Drohne in Moldau entdeckt +++
Auf dem Gebiet von Moldau ist eine mutmaßlich abgestürzte russische Gerbera-Drohne entdeckt worden. Das Außenministerium reagiert empört und verurteilte das Eindringen in den moldauischen Luftraum und den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Dieser gefährde "auch die Sicherheit unserer Bürger", hieß es in einer Stellungnahme. Am Nachmittag hatte ein Jäger die 2,5 Meter lange Drohne russischer Bauart am Ufer eines Sees in der zentral gelegenen Region Teleneşti gefunden. Es ist nicht die erste russische Luftraumverletzung in dem Nachbarland der Ukraine. Im November wurden gleich sechs Drohnen auf einmal gesichtet, eine stürzte auf das Dach eines Wirtschaftsgebäudes auf dem Land. Moldau verfügt über keine funktionierende Luftabwehr und kann die Flugkörper daher nicht abschießen.
+++ 22:13 Region Cherson nach Drohnenangriffen teils ohne Strom +++
Nach dem Drohnenangriff in der Region Saporischschja ist laut Angaben der russischen Besatzer auch ein nahe liegendes Gebiet rund um Cherson von den Stromausfällen betroffen. Hunderte Siedlungen seien ohne Elektrizität, teilt der vom Kreml eingesetzte Gouverneur Wladimir Saldo mit.
+++ 21:13 Stromausfall in Region Saporischschja nach Drohnenangriffen +++
In dem von russischen Truppen besetzten Teil der südostukrainischen Region Saporischschja ist es nach Angaben der Besatzer wegen ukrainischer Drohnenangriffe zu Stromausfällen gekommen. Das betreffe einen "bedeutenden Teil des Gebiets Saporischschja", scheibt der von Moskau eingesetzte Gouverneur, Jewgeni Balizki, bei Telegram. Generatoren würden wichtige Objekte wie Krankenhäuser versorgen und die Wasserversorgung gewährleisten. Balizki droht mit Strafen, sollten Aufnahmen vom Einsatz der Flugabwehr öffentlich werden.
+++ 20:23 Ausländische Botschaften bleiben trotz Schäden an Energieinfrastruktur in Kiew +++
Die ausländischen Botschaften in Kiew wollen trotz zunehmender Stromausfälle, Schäden an der Energieinfrastruktur und Vorhersagen extremer Kälte ihre Mitarbeiter nicht evakuieren, zeigt eine Umfrage von Kyiv Independent. Kiew beherbergt die größte Anzahl ausländischer diplomatischer Vertretungen in der Ukraine, etwa 80 Botschaften sind in der Hauptstadt ansässig. Nach Kriegsausbruch verließen 2022 fast alle ausländischen Botschaften Kiew aus Sicherheitsgründen. Später kehrten die meisten diplomatischen Vertretungen in die Hauptstadt zurück und nahmen ihre Arbeit wieder auf. Vier Jahre später sind viele Botschaften weiter in Kiew tätig. Einige würden laut dem Medienbericht sogar bei einer weiteren Verschlechterung der Lage vor Ort bleiben.
+++ 19:15 Ukrainischer Militärgeheimdienst fürchtet Angriffe auf AKW-Infrastruktur +++
Moskau plant offenbar Angriffe auf Umspannwerke, die mit den drei aktiven Atomkraftwerken in der West- und Südukraine verbunden sind, um das Land vollständig vom Wärme- und Stromnetz abzuschneiden, warnt der ukrainische Militärgeheimdienst. Russlands Strategie bestehe darin, "die Ukraine zu inakzeptablen Kapitulationsforderungen zu zwingen, um den Krieg zu beenden".
+++ 18:26 Ukraine sanktioniert russische Sportler vor Olympischen Winterspielen +++
Wolodymyr Selenskyj plant neue Sanktionen gegen Personen und Organisationen mit Verbindungen zum russischen Sport. Die Betroffenen würden "Sportstätten nutzen, um anti-ukrainische Narrative und russische Propaganda zu verbreiten", beklagt Selenskyj. Die Sanktionen kommen weniger als einen Monat vor den Olympischen Winterspielen 2026, die am 6. Februar in Mailand beginnen. Während die russische Nationalmannschaft von den Spielen ausgeschlossen ist, dürfen russische Athleten als sogenannte "neutrale Athleten" in Einzelwettbewerben antreten.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.