Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 14:38 Ukrainischer Geheimdienst meldet Angriff auf drei russische Kriegsschiffe auf der Krim +++
Das Spezialoperationszentrum Alpha des ukrainischen Geheimdienstes (SSU) hat drei russische Kriegsschiffe auf der besetzten Krim angegriffen: die "Jamal", die "Asow" und ein weiteres Kriegsschiff unbekannten Typs. Das teilt der SSU bei Facebook mit. Auch russische Radar- und Logistikeinrichtungen wurden demnach getroffen.
+++ 13:43 Russische Drohnen-Liste: Hanau schaltet Behörden ein +++
Nachdem Hanau auf einer Liste des russischen Verteidigungsministeriums über angebliche Standorte für die ukrainische Drohnenproduktion aufgetaucht ist, hat die Stadt nach eigenen Angaben Kontakt zum Bundesamt für Verfassungsschutz aufgenommen. Auch der Staatsschutz, die Polizei und das Regierungspräsidium Darmstadt habe der Bürgermeister kontaktiert. Länder, die Drohnen für die Ukraine produzieren, würden aus Sicht Russlands in den Ukraine-Krieg hineingezogen.
+++ 12:57 MG und Propellermaschine: Video zeigt Ukraines Luftkampf "per Hand" +++
In ihrem Abwehrkampf hat die Ukraine gegen russische Hightech-Drohnen mit einer "uralten" Methode Erfolg: Anlegen und mit dem Gewehr schießen - das aber hoch in der Luft. Dabei hilft eine Maschine, die eigentlich als Trainingsflugzeug für den Flugsport konzipiert ist.
+++ 12:18 Reservistenverband: Firmen müssen Mitarbeiter für Wehrübungen freistellen +++
Der neue Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst, will Arbeitgeber zwingen, ihre Mitarbeiter für die Bundeswehr freizustellen. "Ich bin für Pflichtwehrübungen, die durch die Arbeitgeber nicht blockiert werden können", sagt der CDU-Politiker in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Übungen von bis zu sechs Wochen im Jahr sollen demnach möglich sein - auch gegen den Willen der Arbeitgeber.
+++ 11:26 Iran-Krieg verschärft Raketen-Mangel in Ukraine +++
Die Ukraine leidet unter massiven Engpässen bei der Luftverteidigung, während Russland seine Produktion drastisch hochfährt. Nach Angaben von EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius produziert Russland nach wie vor deutlich mehr Waffen als die EU. Neben der zu langsamen Waffenproduktion im Westen steigt gleichzeitig die Nachfrage nach Rüstungsgütern durch den Iran-Krieg.
+++ 11:03 In Russland wird Kritik an Putins Internetsperre lauter +++
Trotz Repressionen wächst in Russland der Unmut über massive Internetsperren, was Kremlchef Wladimir Putin ungewöhnlich starke Kritik einbringt - selbst aus regierungstreuen Kreisen. Während der FSB die Kontrolle verschärft, sinken Putins Zustimmungswerte laut dem staatlichen Meinungsforschungsinstitut Wziom die sechste Woche in Folge. Das russische Staatsfernsehen versucht es mit Propaganda - und berichtet über Vorzüge eines Lebens ohne Internet.
+++ 10:12 Ukrainische Hightech-Drohnen greifen Ziele in Donezk an +++
Eine Drohne nach der anderen fliegt augenscheinlich unbehelligt über Donezk. Videos zeigen weite Teile der Stadt - die jedoch tief im von Russland besetzten Gebiet liegt. Nahezu ungestört attackieren sie russische Nachschublinien. Auch ein Stützpunkt des geheimen "Rubikon" wird Ziel einer Attacke.
+++ 09:43 Gouverneur beklagt ukrainische Angriffe im Raum Leningrad +++
Im Gebiet Leningrad, das an St. Petersburg grenzt, sollen 27 ukrainische Drohnen im Hafen von Wyssozk abgefangen worden sein, meldet der Gouverneur Alexander Drosdenko bei Telegram. Die Luftabwehr sei in der Nacht mehrfach aktiv gewesen. Laut dem Gouverneur kam es zu einem Brand.
+++ 09:04 Drohnenangriff löst Brand in Raffinerie in Industriegebiet Samara aus +++
Im russischen Industriegebiet Samara ist laut Medienberichten die Ölraffinerie in Nowokuibyschewsk von Drohnen getroffen worden. Es soll zu einem Brand gekommen sein. Zuletzt lag die Produktionsleistung der Raffinerie bei 8,8 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Anlage ist damit eine der größten Ölraffinerien Russlands.
+++ 08:07 Ukrainische Drohnenangriffe auf Krim-Stadt Sewastopol +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russisch besetzte Marinestadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach Behördenangaben in der Nacht ein Öldepot in Brand geraten. Das Feuer in einem Tank mit Kraftstoffresten sei durch abgeschossene Drohnen ausgelöst worden, schreibt der Verwaltungschef der Stadt, Michail Raswoschajew, bei Telegram. Der Brand habe keine Auswirkungen auf die Treibstoffversorgung von Sewastopol.
+++ 07:12 Bericht: Russland will in Saporischschja Mangan abbauen +++
Russland plant die Erschließung eines der weltweit größten Manganvorkommen in den besetzten Gebieten rund um Saporischschja, berichtet die Zeitung "Kommersant". Demnach habe Reale Engineering Invest im Februar eine Lizenz für den Mineralienabbau in der Lagerstätte Velyko-Tokmak erhalten. Die geologischen Erkundungsarbeiten sollen bereits laufen. Mangan ist ein wichtiger Rohstoff für die Rüstungsindustrie.
+++ 06:10 Budanow: Russen in Sorge über ihre Truppen in Transnistrien +++
Die russischen Behörden sind besorgt über den Zustand ihres Militärkontingents in Transnistrien und wollen es verstärken. Das erklärt der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, laut Ukrinform in einem Exklusivinterview mit dem YouTube-Kanal Malenkaia Strana. "Es gibt Geheimdienstinformationen, die darauf hindeuten, dass das russische Militärkommando seine Pläne zur Intensivierung der Aktivitäten in Transnistrien nicht aufgegeben hat. Ich würde dies als einen Krieg der Angst bezeichnen. Die Russen fürchten um ihr Kontingent und wollen zumindest einige Maßnahmen ergreifen, um es zu stärken, damit es im Falle eines Angriffs reagieren kann", sagt er. Die russische Militärgruppe im nicht anerkannten Transnistrien sei insgsamt "zu schwach", erklärt Budanow weiter. "Sie können es nicht stärken, und sie sind es, die am meisten Angst haben", fügt er über die russische Seite hinzu.
+++ 04:49 Rutte glaubt nicht an Austritt der USA aus der Nato +++
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hält Spekulationen über einen möglichen Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis für abwegig. "Ich sehe nicht, dass die USA die Nato verlassen werden", sagt Rutte der "Welt am Sonntag". Auch der nukleare Schutz Europas durch die USA stehe nicht infrage. "Der Nuklearschirm der Amerikaner ist der ultimative Garant von Sicherheit hier in Europa. Und ich bin überzeugt davon, dass es so bleiben wird." Rutte zeigt zugleich Verständnis für die Verärgerung des US-Präsidenten. Donald Trump sei sichtlich enttäuscht über einige Nato-Mitglieder. "Und ich verstehe seine Frustration", sagt Rutte der "Welt am Sonntag". Mit Blick auf eine bessere Verteidigung Europas gegen die russische Aggression ruft er dazu auf, die Verteidigungsindustrie zu stärken. "Das ist entscheidend, um unsere Abschreckung und Verteidigung aufrechtzuerhalten."
+++ 03:51 Behörden: Ölterminal im südrussischen Krasnodar in Flammen +++
Behörden in der südrussischen Region Krasnodar melden einen Großbrand in einem Ölterminal. 224 Feuerwehrleute und 56 Fahrzeuge seien im Einsatz, um den Brand in dem Terminal in Tichorezk zu bekämpfen, teilt der regionale Krisenstab auf Telegram mit. Verletzte wurden nicht gemeldet. Zur Brandursache gibt es keine Angaben.
+++ 02:51 USA erlauben weiterhin Kauf von russischem Öl +++
Die USA haben die Ausnahmeregelung für den Kauf russischen Öls auf dem Seewege bis zum 16. Mai verlängert. Dies geht aus einem Dokument des US-Finanzministeriums hervor. Damit will die Regierung von US-Präsident Donald Trump die während des Iran-Krieges gestiegenen Energiepreise unter Kontrolle halten. Vor zwei Tagen hatte US-Finanzminister Scott Bessent erklärt, es werde keine Verlängerung der Ausnahmeregelung geben. Die Maßnahme könnte die Bemühungen des Westens erschweren, Russland Einnahmen für seinen Krieg in der Ukraine zu entziehen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte erklärt, es sei nicht die Zeit, die Sanktionen gegen Russland zu lockern.
+++ 00:49 USA billigen Verkauf von milliardenschweren Kampfsystemen an Deutschland +++
Das US-Außenministerium hat den Verkauf eines integrierten Kampfsystems sowie der dazugehörigen Ausrüstung an Deutschland gebilligt. Der Auftrag habe ein geschätztes Volumen von 11,9 Milliarden Dollar (10,1 Milliarden Euro), teilt die Behörde mit. Hauptauftragnehmer für das Projekt seien die Rüstungskonzerne Lockheed Martin und RTX, heißt es in der Erklärung weiter.
+++ 23:17 Deutsche Bank meldet Verstöße gegen Russland-Sanktionen +++
Die Deutsche Bank hat einem Medienbericht zufolge Verstöße gegen Russland-Sanktionen zugegeben. So sollen Privatkunden mit russischem oder belarussischem Pass mehr Guthaben auf Konten oder Depots bei der Bank unterhalten haben, als ihnen erlaubt war, berichtete der Branchendienst "Finanz-Szene". Der Dax-Konzern habe die Verstöße bei einer internen Prüfung entdeckt und selbst an die Deutsche Bundesbank als Aufsichtsbehörde gemeldet.
+++ 22:02 Ukrainische Streitkräfte wehren russische Angriffe bei Wowtschansk ab +++
Die ukrainischen Streitkräfte haben russische Vorstöße bei Wowtschansk in der Region Charkiw abwehren können. "Es wurden keine Stellungen verloren. Einheiten der ukrainischen Streitkräfte halten ihre zugewiesenen Stellungen", teilt das 16. Armeekorps mit. In der vergangenen Woche haben russische Truppen ihre Präsenz im Raum Wowtschansk verstärkt, um die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen und in benachbarte Ortschaften vorzudringen.
+++ 21:26 Ukraine setzt auf zeitnahen Trainingsstart bei Gripen-Kampfjets +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht davon aus, dass ukrainische Piloten noch in diesem Jahr mit der Ausbildung auf schwedischen Gripen-Kampfflugzeugen beginnen werden. "Wir sind auch dankbar für das neue Programm zur Stärkung unserer Luftraumverteidigung im Hinblick auf unsere künftige moderne Flugzeugflotte aus schwedischer Produktion, den Gripen. Wir hoffen sehr - wir werden dies heute mit Seiner Majestät besprechen -, dass unsere Piloten noch in diesem Jahr mit der Ausbildung beginnen können", sagt Selenskyj während des Besuchs des schwedischen Königs.
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