Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 13:21 Libanons Geflüchtete harren in Zelten und Autos aus +++

21.03.2026, 00:01 Uhr

Seit fast drei Wochen beschießt Israel Hisbollah-Einrichtungen im Libanon. Hunderttausende müssen fliehen, leben nun auf Parkplätzen in Beirut und schlafen dort in Zelten und ihren Autos. "Solche Luftangriffe haben wir noch nicht gesehen", berichtet ein geflohener Vater.

+++ 12:56 Indiens Ministerpräsident Modi spricht mit iranischem Präsidenten +++

Der indische Ministerpräsident Narendra Modi hat mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gesprochen, wie er auf X schreibt. Er verurteile Angriffe auf kritische Infrastruktur im Nahen Osten. Zugleich sagt Modi, es sei wichtig, dass Schifffahrtswege offen und sicher blieben.

+++ 12:25 Schindler sieht Iran nicht besiegt: "Solange das Regime existiert, vertagt man das Problem" +++

Sicherheits- und Terrorexperte Hans-Jakob Schindler warnt vor den Folgen des Iran-Kriegs: Das Regime sei zwar militärisch geschwächt, bleibe aber gefährlich. Sollte es überleben, würden Unterdrückung und atomare Aufrüstung nur von vorn beginnen. 

+++ 12:10 IAEA fordert Zurückhaltung nach Angriff auf Atomanlage in Natans +++

Nach einem weiteren Angriff auf die iranische Atomanlage Natans hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) militärische Zurückhaltung von den Kriegsparteien gefordert. Es gelte, jedes Risiko eines Atomunfalls zu vermeiden, schreibt IAEA-Chef Rafael Grossi bei X. Der Iran habe der IAEA in Wien über den Angriff informiert, es seien jedoch keine erhöhten radioaktive Strahlungswerte gemeldet worden, heißt es (Eintrag 10:30 Uhr).

+++ 11:25 Berichte: Iranischer Raketenangriff trifft Kindergarten nahe Tel Aviv +++

In der Nacht und am Morgen gibt es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel. Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel Aviv, teilt die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine Berichte zu Verletzten. Nach Medienberichten wurde in Rischon Lezion südöstlich von Tel Aviv ein Kindergarten getroffen. Zu dem Zeitpunkt war demnach jedoch niemand dort. Der Iran habe bei dem Angriff erneut gefährliche Streumunition eingesetzt. 

+++ 10:56 Offizier soll bei Drohnenangriff nahe irakischer Geheimdienstzentrale getötet worden sein +++

Bei einem Drohnenangriff in der Nähe der irakischen Geheimdienstzentrale in Bagdad ist ein Offizier getötet worden, wie der Nationale Geheimdienst mitteilt. Die Drohne sei von "kriminellen Gruppen" abgefeuert worden, heißt es.

+++ 10:30 Iran meldet Angriffe auf Urananreicherungsanlage in Natans +++

Die USA und Israel haben iranischen Staatsmedien zufolge die wichtige Atomanlage Natans im Zentrum des Landes angegriffen. Die rund 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran gelegene Anlage sei am Morgen Ziel US-israelischer Luftangriffe geworden, teilt die iranische Atomenergiebehörde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim mit. In dem Gebiet sei jedoch "kein Austritt radioaktiven Materials gemeldet" worden. Die schwer gesicherte Atomfabrik Natans ist die bekannteste iranische Atomanlage, ihre Existenz wurde 2002 enthüllt. Sie besteht aus einer oberirdischen und einer unterirdischen Anlage zur Urananreicherung mit insgesamt fast 70 Kaskaden, in denen Zentrifugen hintereinander geschaltet sind. Insgesamt gibt es mehr als 10.000 Einzelzentrifugen.

+++ 10:22 Putin: Russland ist verlässlicher Partner des Iran +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der iranischen Führung zum Neujahrsfest Nourus gratuliert und dabei die Partnerschaft beider Länder bekräftigt. "Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans bleibt", teilt der Kreml mit.

+++ 09:55 Sicherheitskreise: Drohnenangriff auf Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad +++

Inmitten des Iran-Krieges ist irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Eine Drohne soll in einen bei der irakischen Oberschicht und ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub eingeschlagen sein, verlautbart es aus Sicherheitskreisen. Der Angriff einer weiteren Drohne richtete sich demnach gegen "ein "Kommunikationsgebäude". In dem Gebäude ist den Angaben zufolge eine irakische Sicherheitsbehörde untergebracht, die im Rahmen der von den USA angeführten internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat mit US-Beratern im Irak zusammenarbeitet.

+++ 09:36 Bericht: Iran-Krieg treibt Strompreise für Neukunden in Deutschland nach oben +++

Der Iran-Krieg und seine Folgen wirken sich laut einer Analyse auf Haushalte in Deutschland aus, die einen neuen Stromvertrag abschließen wollen. Tarife für Neukunden seien seit Beginn des Konflikts um rund 15 Prozent teurer geworden, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox. Demnach beginnen die günstigsten Angebote im Bundesschnitt bei knapp 28 Cent je Kilowattstunde (kWh), im Februar waren es noch gut 24 Cent pro kWh. Damit seien die Preise aber noch immer weit von den Rekordständen des Krisenjahrs 2022 entfernt. Hintergrund des jüngsten Anstiegs ist, dass Erdgas im Großhandel zuletzt deutlich teurer geworden ist.

+++ 09:13 Bericht: EU-Kommission will wegen Iran-Krieg niedrigere Gasspeicherziele +++

Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten einem Bericht der "Financial Times" zufolge dringend aufgefordert, die Zielvorgaben für die Gasspeicher zu senken und die Reserven nur schrittweise aufzufüllen. EU-Energiekommissar Dan Jorgensen weise die Länder in einem Brief an, das Speicherziel auf 80 Prozent der Kapazität und damit um zehn Prozentpunkte unter die offizielle Vorgabe zu senken. Dies solle so früh wie möglich geschehen, um den Marktteilnehmern Sicherheit zu geben, nachdem der Iran-Krieg wichtige Lieferanten getroffen und einen Anstieg der Energiepreise ausgelöst hatte.

+++ 08:44 Kurswechsel im Iran-Krieg: Trump rudert zurück - und gibt Teheran Spielraum +++

US-Präsident Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Um den Ölpreis zu senken, hat Washington jetzt sogar Sanktionen auf iranisches Öl ausgesetzt. Um den Schutz der Straße von Hormus sollen sich laut Trump aber andere kümmern. Ein Überblick.

+++ 08:25 UN-Chef Guterres arbeitet mit Trumps Gaza-Friedensgremium zusammen +++

UN-Generalsekretär Antonio Guterres arbeitet nach eigenen Angaben mit dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensgremium für den Gazastreifen zusammen. Er begrüße das Ziel des sogenannten "Board of Peace", einen Wiederaufbauplan für palästinensische Häuser und Infrastruktur zu finanzieren und umzusetzen, sagt Guterres in einem Interview mit dem Nachrichtenportal "Politico".

+++ 08:03 Teheran warnt Emirate vor Genehmigung von Angriffen auf Inseln nahe Straße von Hormus +++

Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus "zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen", teilt das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam al-Anbija, mit. Die Stellungnahme wurde von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet. Das iranische Militär bezieht sich dabei auf das Emirat Ras al-Chaimah.

+++ 07:27 Whistleblower kritisiert mangelnde Rücksichtnahme der USA auf zivile Opfer im Iran +++

Ein Whistleblower des Pentagon hat wegen angeblicher Missachtung ziviler Opfer der USA im Iran Alarm geschlagen. Wes J. Bryant war leitender Berater eines Zentrums für Zivilschutz im Pentagon. Die Aufgabe seiner Einheit sei es gewesen, zivile Opfer zu vermeiden. Doch seine Einheit sei im vergangenen Jahr im Zuge von Kürzungen der US-Regierung stark reduziert worden. Nun bezeichnet er in einem Interview des US-Senders CNN mit der Journalistin Christiane Amanpour die US-Angriffe auf die iranische Bevölkerung als "beschämend". Im Gespräch mit Amanpour sagt Bryant, seine Kollegen hätten über 80 mögliche Fälle von Angriffen der USA und Israels auf zivile Ziele erfasst und schätzten die Zahl der Opfer auf rund 1800 Menschen. Als Beispiele für das Vorgehen der USA im Iran-Krieg nennt der frühere Pentagon-Berater die Zerstörung einer Mädchenschule durch einen US-Angriff und die Aussage des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth, feindlichen Kämpfern werde "keine Gnade" gewährt. Die militärische Führung der USA habe bis heute nicht einmal anerkennen wollen, dass sie die Schule angegriffen habe, kritisiert Bryant. 

+++ 07:05 USA verleihen 45 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve +++

Die US-Regierung hat zur Dämpfung der hohen Ölpreise 45,2 Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Reserve an Energiekonzerne verliehen. Zu den Unternehmen, die Öl bekommen, gehören unter anderem BP, Shell, Marathon Petroleum und Vitol, teilt das Energieministerium mit. Die Menge ist die erste Tranche und entspricht 52 Prozent der in der vergangenen Woche von der Regierung angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel. Insgesamt planen die USA, im laufenden und im kommenden Jahr 172 Millionen Barrel zur Verfügung zu stellen. Das Öl ist Teil einer mit der Internationalen Energieagentur (IEA) vereinbarten Freigabe. Die beteiligten Unternehmen müssen das Öl später mit einem Aufschlag von bis zu 22 Prozent in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben. Durch den Iran-Krieg sind die Ölpreise stark gestiegen.

+++ 06:39 Analyse: Iran-Krieg trifft Asiens Wirtschaft ins Mark +++

Die Blockade der Straße von Hormus trifft weite Teile Asiens besonders schwer und dürfte auch Folgen für deutsche Unternehmen dort haben. Das geht aus einer Analyse von Germany Trade & Invest (GTAI) hervor, der Außenwirtschaftsagentur des Bundes .Demnach stammt ein großer Teil der Öl- und Gasimporte in Asien aus der Golfregion. Tanker meiden aufgrund iranischer Drohungen oder fehlender Versicherungen die Route. Auch die Luftfrachtkosten auf der Europa-Asien-Route sind dem Bericht zufolge zuletzt um bis zu 60 Prozent gestiegen .Stark betroffen sind energieabhängige Volkswirtschaften wie Japan, das nahezu sein gesamtes Rohöl aus der Golfregion bezieht. Vor allem in Süd- und Südostasien sind die Folgen laut dem Bericht bereits spürbar: Steigende Energiepreise und Versorgungsengpässe belasten Wirtschaft und Haushalte.

+++ 06:06 Israel meldet Angriffe gegen Hisbollah-Miliz in Beirut +++

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen die proiranische Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut gestartet. Israel greife "Ziele der Terrororganisation Hisbollah" an, teilt das israelische Militär in einer kurzen Erklärung mit. Ein Militärsprecher hatte die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut - einer Hisbollah-Hochburg - zur Evakuierung aufgerufen. Im Süden des Libanon wurde derweil libanesischen Staatsmedien zufolge ein Mensch bei einem israelischen Luftangriff getötet. Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten israelische Soldaten in sechs südlibanesischen Orten ins Visier genommen. Sie habe zudem Raketen über die Grenze abgefeuert, wo nach israelischen Angaben Luftalarm ausgelöst wurde.

+++ 05:20 Iran warnt Großbritannien nach Kurswechsel bei Militärstützpunkten +++

Die iranische Führung warnt den britischen Premierminister Keir Starmer, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Die große Mehrheit der Briten wolle mit dem israelisch-amerikanischen Krieg nichts zu tun haben, schreibt Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden". Der Iran werde "sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen". Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, "dass die Vereinbarung, wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden". 

+++ 04:17 Bericht: Iran will japanische Schiffe durch Straße von Hormus lassen +++

Der Iran ist offenbar bereit, Schiffe mit Bezug zu Japan durch die Straße von Hormus fahren zu lassen. Die Regierung in Teheran führe bereits Gespräche mit Tokio über eine mögliche Öffnung der Meerenge, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den iranischen Außenminister Abbas Aragtschi. Japan bezieht rund 95 Prozent seines Öls aus dem Nahen Osten. Etwa 90 Prozent der Lieferungen für das Land werden durch die Straße von Hormus transportiert, die seit fast drei Wochen blockiert ist.

+++ 03:55 Israel greift Ziele im Iran an +++

Israel startet neue Angriffe auf den Iran. Die israelische Armee "greift Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran an", erklärt das israelische Militär. Zuvor waren nach israelischen Militärangaben iranische Raketen auf Israel abgefeuert worden.

+++ 03:16 Teures Kerosin: United Airlines setzt Flüge aus +++

United Airlines streicht wegen der stark gestiegenen Kerosinkosten infolge des Iran-Krieges im zweiten und dritten Quartal fünf Prozent seiner Flüge. Das US-Unternehmen bereite sich auf einen Ölpreis von bis zu 175 Dollar pro Barrel vor, der bis Ende 2027 über der Marke von 100 Dollar bleiben könnte, teilt Konzernchef Scott Kirby in einem Schreiben an die Belegschaft mit. Sollten die Preise auf diesem Niveau verharren, würden die jährlichen Treibstoffkosten um etwa elf Milliarden Dollar steigen. Dies sei mehr als doppelt so viel wie der Gewinn im bisher besten Jahr der Fluggesellschaft. Gestrichen würden vor allem Flüge außerhalb der Stoßzeiten sowie Kapazitäten am Flughafen Chicago O'Hare, so Kirby. Zudem blieben die Verbindungen nach Tel Aviv und Dubai ausgesetzt. 

+++ 02:28 Iran feuerte Raketen auf Militärbasis Diego Garcia +++

Der Iran hat laut einem Bericht des "Wall Street Journal" zwei Mittelstreckenraketen auf den US-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. Keine der Raketen habe jedoch die Basis getroffen, meldet die Zeitung unter Berufung auf mehrere US-Regierungsvertreter. Ein Flugkörper sei während des Fluges ausgefallen, während ein US-Kriegsschiff eine Abfangrakete auf den anderen abgefeuert habe. Wann genau der Angriff stattfand, schreibt das WSJ nicht.

+++ 01:42 Neue Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel +++

Der Iran greift Israel erneut mit Raketen an. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, "um die Bedrohung abzufangen", erklärt das israelische Militär auf Telegram. Das saudiarabische Verteidigungsministerium schreibt derweil auf X, es seien 22 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden.

+++ 00:31 USA heben Sanktionen für iranisches Öl auf Schiffen vorübergehend auf +++

Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend die Lieferung und den Verkauf von iranischem Öl, das bereits auf Schiffe verladen wurde. Die Erlaubnis gilt nach Angaben des US-Finanzministeriums bis zum 19. April für iranisches Öl, das vor dem 20. März auf Schiffe verladen wurde. In der vergangenen Woche hatten die USA bereits eine ähnliche Erlaubnis für den Verkauf von russischem Öl erteilt.

+++ 23:52 Irak stoppt Ölförderung ausländischer Konzerne +++

Wegen der Eskalation des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der Irak Insidern zufolge für alle von ausländischen Konzernen erschlossenen Ölfelder höhere Gewalt (Force Majeure) geltend gemacht. Militäreinsätze hätten die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gestört und die meisten Rohölexporte des Landes zum Erliegen gebracht, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen. In einem Schreiben des Ölministeriums vom 17. März, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag, hieß es, die beispiellosen Kampfhandlungen hätten die Durchfahrt durch die Meerenge stark beeinträchtigt. Da die meisten irakischen Ölexporte über diese Route abgewickelt würden, seien die Lagerkapazitäten nun erschöpft.

+++ 23:00 Trump: USA erwägen, Angriffe auf den Iran zurückzufahren +++

US-Präsident Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. Zu den Punkten, die für die USA wichtig seien, gehöre unter anderem die Schwächung der iranischen Raketenkapazitäten, die Ausschaltung von Luftwaffe und Marine und die Zerstörung der Rüstungsindustrie. Ferner dürfe der Iran keine nuklearen Fähigkeiten aufbauen. Die Verbündeten im Nahen Osten müssten geschützt werden. Zur Straße von Hormus schreibt Trump, diese müsse von den Staaten geschützt werden, die sie nutzten - die USA würden dies nicht tun.

+++ 22:23 Nachfrage für Passagen durch Panama-Kanal steigt rasant +++

Wegen der gestiegenen Zahl von Flüssigerdgas-Transporten (LNG) arbeitet der Panamakanal nach Angaben seines Leiters Ricaurte Vasquez mit 36 bis 38 Durchfahrten pro Tag an seiner Kapazitätsgrenze. Der Iran-Krieg treibe die Nachfrage nach Passagen für LNG-Tankern aus den USA in die Höhe, sagt Vasquez. Die USA dienten zunehmend als alternativer Energielieferant. Der Kanal werde künftig einen Transit pro Tag speziell für LNG-Schiffe reservieren, nachdem es nur vier pro Monat gewesen seien.

+++ 22:08 Mehr als 1000 Tote im Libanon seit Beginn israelischer Angriffe +++

Israelische Luftschläge haben die Stadt Bir al-Salasil im Süden des Libanons getroffen. Laut einem Bericht von Al Dschasira sind mittlerweile 1000 Menschen im Libanon seit Beginn der Angriffe Israels auf das Nachbarland getötet worden.

+++ 21:49 Minus an US-Börsen - S&P 500 seit Kriegsbeginn um 5,4 Prozent gefallen +++

Die wichtigsten US-Aktienindizes schließen den Handelstag mit einem deutlichen Minus von 1,5 Prozent ab. Seit Beginn des Krieges ist der US-Standardwerteindex S&P 500 um 5,4 Prozent gefallen, der technologielastige Nasdaq um 4,5 Prozent und der Leitindex Dow Jones um knapp sieben Prozent.

+++ 21:34 Briten lassen USA Basen für Angriffe nutzen +++

Die britische Regierung erlaubt den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen, welche die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen. Dies wird nach Beratungen des britischen Kabinetts über die Lage dort bekanntgegeben.

+++ 21:07 Trump lehnt Waffenruhe mit Iran ab +++

US-Präsident Trump will keinen Waffenstillstand mit dem Iran eingehen, wie er bei einer improvisierten Pressekonferenz vor dem Weißen Haus sagte. "Man macht keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite vernichtet", sagte er. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Israel den Krieg ebenfalls beenden werde, wenn die USA dies täten.

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