Iran-Krieg im Liveticker+++ 12:59 Politologin glaubt nicht an baldige Einigung - trotz Erfolg der US-Blockade +++
Die USA führen mit ihrer Blockade der Straße von Hormus eine "Strategie der ökonomischen Strangulation", sagt die Politologin Gerlinde Groitl. Der wirtschaftliche Hebel biete sich an, wenn man versuchen wolle, die iranischen Eliten unter Druck zu setzen und sie zu spalten. Eine baldige Öffnung der Straße von Hormus hält sie dennoch für unwahrscheinlich.
+++ 12:33 Iran will wieder Inlandsflüge starten +++
Nach mehr als 50 Tagen will der Iran den Luftverkehr im Inland wieder aufnehmen. Erstmals nach Kriegsbeginn sei am Mittwoch wieder ein Flug der staatlichen Fluggesellschaft Iran Air aus der Hauptstadt Teheran in die nordöstliche Millionenmetropole Maschhad geplant, hieß es in übereinstimmenden iranischen Medienberichten. Die Maschine soll danach Passagiere aus Maschhad zurück nach Teheran fliegen.
+++ 12:05 Branche: Mindestens 26 Schiffe umgingen bereits US-Blockade +++
Mehr als zwei Dutzend Schiffe mit Verbindungen zum Iran, die Öl und Gas transportieren, haben die US-Blockade der Straße von Hormus umgangen. Dies geht aus Angaben von Lloyd's List Intelligence und Maklern hervor, die solche Frachten organisieren. Seitdem die Blockade am 13. April in Kraft getreten ist, sind demnach mindestens 26 beladene Schiffe in iranische Häfen ein- und ausgelaufen. Von den Schiffen, welche die US-Blockade passierten, waren elf Öl- und Gastanker. Zwei weitere waren große Rohölfrachter, die jeweils rund 2 Millionen Barrel Öl transportieren können.
+++ 11:42 Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen auf +++
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert den Iran auf, jetzt dringend die Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortzusetzen. Der Krieg müsse schnell beendet werden, sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zudem müsse die sichere Schiffspassage durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sein, mahnt der Minister.
+++ 11:19 Politologe Jäger sieht Trump in der Obama-Zwickmühle gefangen +++
2018 kündigt US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran auf, nennt es einen schrecklichen Deal seines Vorgängers Barack Obama, der "niemals hätte abgeschlossen werden dürfen". Sechs Jahre später steht er nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Thomas Jäger vor ähnlichen Herausforderungen wie einst Obama: Trump habe ein "großes Marketingproblem".
+++ 10:59 Staatsfernsehen: Noch keine iranische Delegation unterwegs +++
Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Weder Experten für Vorgespräche noch eine Hauptdelegation seien in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist, hieß es in einem Bericht. Mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten berichtet, der Iran habe Vermittlern bereits signalisiert, ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden.
+++ 10:32 Iran droht USA mit "entscheidender Antwort" +++
Die iranischen Streitkräfte sind nach den Worten eines hochrangigen Militärkommandeurs zu einer "sofortigen und entscheidenden Antwort" auf jede erneute feindselige Handlung ihrer Gegner bereit. Teheran behalte auf militärischem Gebiet die Oberhand, einschließlich der Kontrolle über die Straße von Hormus, zitiert die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim den Kommandeur des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, Ali Abdollahi. Man werde dem US-Präsidenten nicht erlauben, "falsche Narrative über die Lage vor Ort zu schaffen".
+++ 09:55 Katz trotzt Waffenruhe: Hisbollah-Chef wird "mit seinem Kopf bezahlen" +++
Der israelische Verteidigungsminister hat erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs gedroht. Naim Kassim werde "mit seinem Kopf bezahlen", sagte Minister Israel Katz sagte Katz nach Angaben des Nachrichtenportals "ynet" bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel, so Katz.
+++ 09:11 Kleim: "Verliert Trump die Geduld, hat er zwei Möglichkeiten" +++
Obwohl sich beide Seiten bedeckt halten, der Iran noch nicht einmal seine Teilnahme an Gesprächen zugesagt hat, geht ntv-Experte Peter Kleim davon aus, dass die Waffenruhe verlängert wird - allein um Zeit zu gewinnen. Sollte das aber nicht gelingen und US-Präsident Donald Trump die Geduld verlieren, sieht Kleim zwei mögliche Szenarien: "Entweder es fliegen wieder Bomben oder Trump erklärt, er habe den Krieg gewonnen und marschiert davon."
+++ 08:42 Pakistan sieht Vermittlerrolle nicht durch Haltung zu Israel gefährdet +++
Der ehemalige pakistanische Informationsminister Mushahid Hussain Syed sieht laut der "Washington Post" kein Problem darin, dass Pakistan als Vermittler im Iran-Krieg Israel nicht anerkennt, immerhin eine der Kriegsparteien. "Israel ist ein Stellvertreter der USA, und wir verhandeln mit dem 'Mutterland'", wird er zitiert.
+++ 07:58 Xi stellt erstmals Forderung zur Straße von Hormus +++
Der chinesische Präsident Xi Jinping hat erstmals gefordert, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. In einem Telefonat mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zeigte sich Xi besorgt über die erneute Instabilität rund um die auch für China strategisch wichtige Wasserstraße.
+++ 07:19 Aragchi lässt sich bei Gespräch mit Lawrow über USA aus +++
Irans Außenminister Abbas Araghchi hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Telefon sein Leid geklagt. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die der Iran im Anschluss an das Gespräch veröffentlichte. Demnach erklärte der iranische Minister gegenüber Lawrow, es gebe wiederholte und anhaltende Verletzungen des Waffenstillstands durch die USA. Zudem warf er den USA unrechtmäßige und provokative Handlungen gegen iranische Häfen und Schiffe vor. Maßnahmen wie die Beschlagnahme des Containerschiffs Touska seien unvereinbar mit dem diplomatischen Prozess.
+++ 06:32 Iran soll doch an Verhandlungen teilnehmen wollen +++
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen hat der Iran Vermittlern signalisiert, doch ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden, um an einer zweiten Runde von Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. Teheran hat eine Teilnahme an den Friedensverhandlungen bislang nicht öffentlich bestätigt. Am Montag war eine Teilnahme noch abgelehnt worden.
+++ 06:01 Spanien will bei Außenministertreffen über Israel sprechen +++
Gegen 10 Uhr treffen heute die Außenministerinnen und Außenminister der EU in Luxemburg zusammen, um über den Iran-Krieg und die Lage in der Ukraine zu beraten. Spanien hat angekündigt, bei dem Treffen erneut die Aufkündigung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel zur Debatte zu stellen, dem es Verstöße gegen das Völkerrecht vorwirft.
+++ 04:28 Leavitt: USA waren einem guten Deal mit dem Iran nie näher +++
Trotz der Unklarheit über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde sieht sich die US-Regierung einem ihrer Meinung nach guten Abkommen mit dem Iran näher denn je. "Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen - ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat", sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News.
+++ 03:23 Medien: Vance reist zu Gesprächen nach Pakistan +++
US-Vizepräsident JD Vance wird einem Medienbericht zufolge heute zu den Iran-Verhandlungen nach Pakistan reisen. Das Nachrichtenportal Axios beruft sich auf US-Insider. Eine Stellungnahme der Regierung in Washington liegt zunächst nicht vor.
+++ 01:53 Merz: Es gibt Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges +++
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen Hoffnungsschimmmer im Iran-Krieg. "Die Lage bleibt angespannt, gerade auch im Mittleren und Nahen Osten", sagt Merz auf dem Jahresempfang des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) in Berlin. "Die Ereignisse der letzten Stunden lassen uns nicht ohne Hoffnung bleiben, dass es vielleicht doch zu einem baldigen Ende kommen könnte." Die Auswirkungen dieses Krieges auf Wachstum und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hingen maßgeblich von seiner Dauer und seiner Intensität ab.
+++ 00:14 Iran: Trump will Verhandlungstisch in "Kapitulationstisch" verwandeln +++
Der iranische Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf schreibt auf X, Teheran akzeptiere keine Verhandlungen mit den USA unter Drohungen. US-Präsident Donald Trump versuche, den Verhandlungstisch in einen "Kapitulationstisch" zu verwandeln, fügte er hinzu.
+++ 23:21 Iran nennt Hindernis für Gespräche - schließt sie aber nicht aus +++
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi macht den USA neue Vorwürfe - schließt eine neue Verhandlungsrunde aber nicht explizit aus. "Die Provokationen, die Drohrhetorik und die anhaltenden Verstöße der USA gegen die Waffenruhe, insbesondere die Angriffe auf iranische Handelsschiffe, sind ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses", sagt er einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Amtskollegen. "Der Iran wird die Umstände genauestens abwägen und dann über den weiteren Weg entscheiden."
+++ 22:08 Trump behauptet: Mein Abkommen wird "WEITAUS BESSER" als Obamas +++
Das Abkommen, das die USA mit dem Iran zu schließen versuchen wird laut US-Präsident Donald Trump "WEITAUS BESSER" ausfallen als das 2015 geschlossene Atomabkommen unter Präsident Barack Obama. Das Abkommen von 2015, bekannt als JCPOA, sei für den Iran ein garantierter Weg zu einer Atomwaffe gewesen - was, wie er auf Truth Social schrieb, "mit dem Deal, an dem wir arbeiten, nicht passieren wird und nicht passieren kann". Das JCPOA beschränkte die nuklearen Fähigkeiten des Iran im Austausch für eine Lockerung der internationalen Sanktionen. Trump zog die USA 2018, während seiner ersten Amtszeit, aus dem Abkommen zurück.
+++ 21:35 Merz: Wohl nur Rutte und ich können noch gut mit Trump reden +++
Bundeskanzler Friedrich Merz geht nach eigenen Worten davon aus, dass er zu den wenigen Personen in Europa gehört, die noch offen mit US-Präsident Donald Trump reden können. "Wahrscheinlich sind (Nato-Generalsekretär) Mark Rutte und ich zurzeit die einzigen, die relativ vertrauensvoll und gut mit ihm sprechen können", sagt Merz. "Andere haben, aus welchen Gründen auch immer, vielleicht mehr Probleme mit ihm." Er versuche, ein gutes persönliches Verhältnis zu erhalten. Trump sei nun einmal US-Präsident. "Und der deutsche Bundeskanzler muss mit jedem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, vernünftig auszukommen." Er habe Zugang zu Trump - "jedenfalls, wenn die Türen geschlossen sind und die Presse nicht mehr dabei ist, wird es besser. Aber es ist immer noch nicht gut. Es ist halt schwierig."
+++ 21:07 "Ex-General sagte: 'Hormus ist wie Atombombe für Iran'" +++
Werden die USA und der Iran in Pakistan tatsächlich für neue Verhandlungen zusammenkommen? Noch knüpft der Iran Forderungen an weitere Gespräche. US-Korrespondent Gordian Fritz sieht den Iran weiter in einer starken Lage - und zitiert einen Ex-US-General, der die Straße von Hormus mit einer Atombombe vergleicht.
+++ 20:26 Trump: Waffenruhe-Verlängerung ohne Deal unwahrscheinlich +++
US-Präsident Donald Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für "sehr unwahrscheinlich", sollte es vor deren Ablauf keine Vereinbarung mit Teheran geben. Die aktuell geltende Feuerpause laufe am Mittwochabend (Ortszeit Washington) aus, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Bloomberg nach einem Telefoninterview. Auf seiner Plattform Truth Social betont Trump nun, dass er unter keinerlei Druck stünde, einen Deal mit dem Iran zu erzielen. Gleichzeitig bekräftigt er, dass alles "relativ schnell" über die Bühne gehen werde. Der US-Präsident hatte bereits mehrfach betont, die USA und der Iran stünden kurz vor einem Deal. Am Freitag etwa hatte er dem Nachrichtenportal "Axios" in einem Telefongespräch gesagt, dass die USA "in den nächsten ein oder zwei Tagen eine Einigung erzielen" würden. Das hat sich nicht bewahrheitet.
+++ 20:02 Neumann: Alle Iran-Optionen "sind für Trump eigentlich schlecht" +++
Kaum geöffnet, schon wieder dicht: Die Straße von Hormus sorgt erneut für Chaos. Der Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte Peter Neumann warnt vor massiven Folgen - von steigenden Ölpreisen bis hin zu einer möglichen Weltwirtschaftskrise - und sieht Trump in einer Sackgasse.
+++ 19:38 Libanon meldet israelischen Drohnenangriff trotz Waffenruhe +++
Trotz einer zehntägigen Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz hat Israel libanesischen Staatsmedien zufolge einen Drohnenangriff auf den Süden des Libanon ausgeführt. Eine "feindliche Drohne" habe einen Ort in der Nähe des Flusses Litani angegriffen, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur am Montag. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.
+++ 19:07 USA nehmen Frau wegen Waffenschmuggels für Iran fest +++
Am internationalen Flughafen von Los Angeles ist eine iranische Staatsbürgerin nach US-Behördenangaben wegen des Vorwurfs festgenommen worden, im Auftrag des Iran Waffen in den Sudan geschmuggelt zu haben. Die 44-jährige Schanim M. wird beschuldigt, "den Verkauf von Drohnen, Bomben, Zündern und Millionen Schuss Munition vermittelt zu haben, die im Iran hergestellt und in den Sudan verkauft wurden", erklärte US-Staatsanwalt Bill Essayli am Sonntag im Onlinedienst X.
+++ 18:14 Trump: Israel hat mich nicht zum Iran-Krieg überredet +++
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten nicht von Israel zum Angriff auf den Iran überredet worden. "Israel hat mich nicht zum Krieg mit dem Iran überredet, das haben die Ergebnisse vom 7. Oktober getan, zusammen mit meiner lebenslangen Überzeugung, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen darf", schreibt Trump auf seiner Plattform "Truth Social". Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps Entscheidung beeinflusst hat.
+++ 17:36 Insider: Vance doch noch nicht auf dem Weg nach Pakistan +++
US-Vizepräsident JD Vance ist nach Angaben eines Insiders noch nicht nach Pakistan aufgebrochen, da die Aussichten auf eine zweite Verhandlungsrunde mit dem Iran weiterhin unklar sind. Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, Vance werde in einigen Stunden in Pakistan sein. Es ist unklar, ob andere Mitglieder der US-Delegation auf dem Weg nach Islamabad sind oder sich bereits dort befinden. Die "New York Post" hatte berichtet, dass Vance, der Gesandte des Weißen Hauses Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner auf dem Weg zu den Gesprächen seien.
+++ 16:58 Trump: Vance auf dem Weg nach Pakistan +++
Entgegen früheren Äußerungen von US-Präsident Donald Trump wird Vizepräsident JD Vance nun doch in einigen Stunden in Islamabad landen, um die Verhandlungen mit dem Iran fortzusetzen. Das sagt Trump der "New York Post" und wideruft damit frühere Aussagen. Vance wird von einer Delegation begleitet, der auch Trumps Gesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner angehören. Trump sagt dem Blatt, er sei bereit zu einem Treffen mit den iranischen Anführern, falls es Fortschritte in den Verhandlungen gebe.
+++ 16:26 Iran erwägt doch Teilnahme an Friedensgesprächen mit USA +++
Der Iran erwägt jetzt doch eine neue Runde der Friedensgespräche mit den USA in Pakistan. Die Regierung in Teheran stehe einer Beteiligung "positiv" gegenüber, sagt ein hochrangiger iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Vorausgegangen waren Bemühungen der Regierung in Islamabad, die US-Blockade iranischer Häfen zu beenden, die bislang als Haupthindernis für eine Rückkehr des Iran an den Verhandlungstisch galt. Der Insider erklärt, Pakistan unternehme Anstrengungen, um die Blockade aufzuheben und die iranische Teilnahme sicherzustellen.
+++ 15:47 Israel und Libanon setzen diese Woche Gespräche in Washington fort +++
Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Israel und dem Libanon findet israelischen Medienberichten zufolge in dieser Woche in Washington statt. Es sind die ersten Gespräche der beiden Länder seit dem Inkrafttreten einer zehntägigen Feuerpause.
+++ 15:08 Israel wirft Iran versuchten Anschlag auf Pipeline in Aserbaidschan vor +++
Israelische Geheimdienste decken nach eigenen Angaben ein iranisches Netzwerk auf, das Anschläge auf eine Ölpipeline sowie auf israelische und jüdische Ziele in Aserbaidschan geplant hat. Wie Mossad und Schin Bet mitteilen, vereiteln aserbaidschanische Behörden die Pläne der iranischen Revolutionsgarden und nehmen die Mitglieder der Zelle fest. Dabei stellen sie unter anderem Sprengstoffdrohnen sicher. Eine Stellungnahme des iranischen Außenministeriums liegt zunächst nicht vor.
+++ 14:31 Blufarb: In Israel "herrscht Panik" wegen zäher Iran-Verhandlungen +++
Die neue Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran sorgt in Israel nicht etwa für Erleichterung. Wie ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb am eigenen Leib erfährt, wächst eher die Sorge vor neuen Angriffen und langen Aufenthalten in Bunkern.
+++ 13:58 Libanon wirft Israel Sprengungen in 39 Dörfern vor +++
Israelische Streitkräfte haben nach Angaben eines libanesischen Politikers seit der Waffenruhe in der vergangenen Woche in 39 Dörfern im Südlibanon Zerstörungen unterschiedlichen Ausmaßes angerichtet. Ali Hassan Chalil, ein hochrangiger Berater von Parlamentspräsident Nabih Berri, sagt, die israelischen Truppen hätten zivile Wohnhäuser gesprengt. Dies sei ein Kriegsverbrechen. Das israelische Militär erklärt, es gehe gegen die Infrastruktur der Hisbollah im Süden vor.
+++ 13:41 Deutsche Iran-Exporte schon vor Kriegsausbruch fast halbiert +++
Die deutschen Exporte in den Iran sind bereits vor dem jüngsten Kriegsausbruch massiv eingebrochen. Im Januar und Februar fielen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 48,5 Prozent auf 102,3 Millionen Euro. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Damit beschleunigt sich ein bereits länger anhaltender Abwärtstrend im Handel mit der Islamischen Republik. Im Gesamtjahr 2025 waren die deutschen Ausfuhren in den Iran bereits um ein Viertel gesunken. Die Importe aus dem Iran nach Deutschland legten vergangenes Jahr hingegen leicht zu.
+++ 13:19 Katar kündigt Wiederaufnahme des kompletten Flugbetriebs an +++
In Katar soll erstmals seit Beginn des Nahostkonflikts Ende Februar der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen in Doha für ausländische Airlines wieder anlaufen. Die Luftfahrtbehörde des Golfstaates erklärte, dass der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen werden soll. Katar hatte den Flugverkehr infolge der US-israelischen Angriffe gegen den Iran Ende Februar eingestellt. Am 7. März war der Flugverkehr bereits in begrenztem Umfang und nur für Flüge der nationalen Fluggesellschaft Qatar Airways wieder aufgenommen.
+++ 12:35 Bericht: Iran hat noch große Drohnen- und Raketenarsenale +++
Das iranische Militär hat offenbar trotz der wochenlangen Angriffe von USA und Israel weiterhin erhebliche Vorräte an Drohnen und Raketen. Teheran verfügt nach US-Militär- und Geheimdienstinformationen noch über rund 40 Prozent seines ursprünglichen Bestands an Drohnen, berichtet die "New York Times". Darüber hinaus seien noch über 60 Prozent der Raketenabschussrampen intakt. Diese Zahl könnte auf über 70 Prozent steigen, je nachdem, wie viele Systeme noch aus den von den USA attackierten Stellungen gerettet werden können, so die Annahme von Geheimdienst und Militär. Seit Beginn des Waffenstillstands sollen die Revolutionsgarden so alleine 100 Raketenwerfer wieder "ausgegraben" haben.
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