Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 14:27 Frankreich, Polen und Litauen wollen Militärübung nahe Belarus und Kaliningrad abhalten +++
Litauen, Polen und Frankreich wollen einem Medienbericht zufolge ab Dienstag nahe der Suwalki-Lücke eine Militärübung unter dem Namen "Tapferes Schwein" abhalten. Sie soll zehn Tage andauern, berichtet Delfi. Im Rahmen des Manövers werden die Streitkräfte gemeinsame Operationen üben, die die Aktionen der Verbündeten synchronisieren und die Fähigkeiten verbessern, die für den Schutz der Suwalki-Lücke notwendig sind, heißt es. Gemeint ist das etwa 100 Kilometer lange, schmale Landstück, das Kaliningrad von Belarus trennt und die EU-Staaten Polen und Litauen verbindet.
+++ 13:53 Russen mit Putin zunehmend unzufriedener +++
Die Russen sollen Geheimdienstinformationen zufolge immer unzufriedener mit ihrem Staatsoberhaupt Wladimir Putin sein. Zum Zeitpunkt der Wahlen würden wohl nur noch 55 Prozent der Bevölkerung Putins Kurs gutheißen, sagt die Prognose des ukrainischen Geheimdiensts voraus. 33 Prozent würden ihn ablehnen. "Die sogenannten Prognoseindikatoren für die Unzufriedenheit der Russen mit Putin werden stetig weiter steigen", erklärt Wolodymyr Selenskyj die Daten. "Er wird bereits darauf konditioniert, die Idee zu akzeptieren, dass diese wachsende Unzufriedenheit nicht aufzuhalten ist und dass dieser Indikator bis September, wenn in Russland Parlamentswahlen anstehen, sich nicht stabilisieren wird."
+++ 13:13 Russische Soldaten tarnen Militärfahrzeuge wohl als Milchlaster +++
Die ukrainische Marine hat Hinweise darauf, dass das russische Militär seine Fahrzeuge verzweifelt zu tarnen versucht. Auf die Frage, wie systematisch die ukrainischen Soldaten die russische Logistik auf dem Weg zur Krim-Halbinsel zerstören, antwortet Dmytro Pletenchuk, Sprecher der ukrainischen Marine, in einem Fernsehinterview: "Sehr systematisch. So systematisch, dass der Feind zu Tarnmaßnahmen greift", so Pletenchuk. Er führt aus: "Es geht sogar so weit, dass sie bereits Aufbauten auf Tankwagen errichten, um diese als Zivilfahrzeuge zu tarnen. Es gibt Informationen, dass sie begonnen haben, dafür Fahrzeuge zu verwenden, die normalerweise für den Transport von Lebensmitteln, beispielsweise Milch, eingesetzt werden."
+++ 12:26 Selenskyj bestätigt: Wichtige russische Ölanlage 700 Kilometer hinter der Grenze angegriffen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigt einen ukrainischen Angriff auf die russische Ölanlage in der russischen Stadt Rybinsk in der Region Jaroslawl, nördlich von Moskau (siehe Eintrag von 10:22 Uhr). "Unsere Soldaten haben gute Ergebnisse erzielt", sagt er auf Facebook. "Mehr als 700 Kilometer von unserer Staatsgrenze entfernt – in der russischen Region Jaroslawl - griffen SBU-Soldaten eine Ölanlage an, die für die Reserven des Aggressorstaates von Bedeutung war." Nach der Attacke brach ein Großbrand aus. Laut Geheimdienst SBU werden in der Anlage Diesel, Benzin und andere Schmierstoffe gelagert. "Von hier aus versorgt die Russische Föderation ihre nordöstlichen Regionen mit Ölprodukten und stellt strategische Treibstoffreserven für den Bedarf des Militärs bereit", heißt es.
+++ 11:51 Ukrainische Lehrerin steuert russische Drohnen - Haft +++
Ein Gericht in der Ukraine hat eine Lehrerin wegen Hochverrats zur Höchststrafe verurteilt. Die Frau hat nach Überzeugung der Richter Drohnen über die ukrainischen Verteidiger in der Region Cherson gesteuert, meldet der Geheimdienst SBU. Sie sammelte offenbar Standortdaten und meldete die Positionen der ukrainischen Soldaten an das russische Militär. Auch auf Autofahrten notierte sie sich, wo sie die ukrainischen Streitkräfte sah, und meldete die Positionen mithilfe von Google Maps an die Russen. Aufgefallen war die Lehrerin dem russischen Geheimdienst, da sie sich auf Telegram häufiger kremlfreundlich äußerte. Die Geheimdienstler warben die Frau daraufhin für diese Aktivitäten an. Jetzt muss sie lebenslang ins Gefängnis und ihr Vermögen wird eingezogen.
+++ 10:55 Partisanen: Kreml bereitet Evakuierung von Schwarzmeerflotten-Führung vor +++
Die ukrainische Partisanenbewegung "Atesh" berichtet von Plänen des Kremls, das Kommando der Schwarzmeerflotte zu evakuieren. Demnach soll die Verwaltung Sewastopol auf der Krim-Halbinsel verlassen und nach Noworossijsk umziehen. "Die bisherigen Standorte auf der Halbinsel, darunter das Hauptquartier der Luftstreitkräfte in der Gogolstraße, verlieren zunehmend ihre Funktionsfähigkeit, und das Kommando sucht nach einer Lösung", heißt es von den Partisanen auf Telegram. "Laut Militärinformanten kümmern sich einige Offiziere bereits um die praktischen Aspekte ihres Umzugs, ohne auf offizielle Befehle zu warten: Sie transportieren ihre Familien, trennen sich von Gegenständen, die sie nicht mitnehmen können, und lassen sich in Noworossijsk neu nieder. Die Stimmung in der Flottenführung ist gedrückt - diejenigen, die die Lage wirklich verstehen, ziehen nicht mit."
+++ 10:22 Russland meldet massiven Drohnenangriff in Region nördlich von Moskau +++
Der Gouverneur der nördlich von Moskau gelegenen russischen Region Jaroslawl meldet einen massiven ukrainischen Drohnenangriff. Ein Treibstofflager sei getroffen worden. Das habe einen Brand ausgelöst. Es gebe keine Opfer, teilt Gouverneur Michail Jewrajew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Einsatzkräfte seien vor Ort, um das Feuer zu löschen.
+++ 09:43 Russland lässt Bomben fallen - "Jetzt müssen die Kinder evakuiert werden" +++
Die Ukraine hat derzeit das Momentum des Kriegs. Russland gerät unter Druck und reagiert erneut mit Bombenangriffen in der Region Donezk. "Die ukrainische Regierung sagt: Jetzt müssen zumindest die Kinder aus dieser Region evakuiert werden", berichtet ntv-Reporterin Nadja Kriewald.
+++ 08:58 Briten fangen Öltanker der russischen Schattenflotte ab +++
Großbritannien hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten Schattenflotte beim Versuch abgefangen, den Ärmelkanal zu durchqueren. Der Streitkräfte-Einsatz sei auf seine Anweisung hin in den frühen Morgenstunden erfolgt, teilt Starmer auf der Plattform X mit. Die erfolgreiche Operation versetze Russland einen weiteren Schlag.
+++ 08:15 Forscher weisen nach: Russen stören GPS-Signal mit Satelliten +++
US-Forscher wollen die Ursache mehrerer GPS-Störungen über Europa ausgemacht haben. Professor Todd Humphreys und sein Student Zach Clements, beide von der University of Texas in Austin, analysierten die ungewöhnlichen Muster in GPS-Daten aus den Jahren 2019 bis 2021. Die Störungen traten demnach von Spitzbergen bis Spanien sowie von Kanada bis Ostpolen auf. Humphrys und Clements schlossen rasch eine irdische Quelle für die Probleme aus. Nach einiger Zeit entdeckten sie einen Satelliten, der verantwortlich sein soll: "Kosmos 2546". Er ist Teil eines russischen Raketenfrühwarnsystems, das die nördliche Hemisphäre komplett abdeckt. Seine Störsignale seien hundertfach stärker als normale GPS-Signale.
+++ 07:39 Selenskyj erfreut: Ukraine nimmt erste Hürde bei EU-Beitritt +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj freut sich über den ersten kleinen Erfolg auf dem Weg der Ukraine in die EU. "Die Europäische Union hat ihre Bereitschaft zur Eröffnung des ersten Clusters bestätigt (förmliche Erörterung der Grundlagen zum EU-Beitritt, Anm. d. Red.), was unseren Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union neuen Schwung verleiht", sagt er in seiner abendlichen Videoansprache. "Wir haben alles getan, um diesen Fortschritt zu erzielen, und ich bin allen, die dabei geholfen haben und sich für unser Land einsetzen, sehr dankbar." Er erwarte weitere Fortschritte im Laufe des Sommers. "Zumindest von unserer Seite wird es keine Verzögerungen geben."
+++ 06:35 Russisches Chemiewerk und Öldepot in Flammen +++
Kiew hat in der Nacht ein Chemiewerk in der russischen Oblast Tula und ein Öldepot in der Oblast Jaroslawl angegriffen. Das Chemiewerk Azot in der russischen Stadt Nowomoskowsk - knapp 400 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt - geriet nach der Attacke in Brand, berichtet Exilenova Plus. Russische Behörden bestätigen den Angriff bereits, äußern sich jedoch nicht zu Details. Angeblich hätten lediglich Trümmer abgeschossener Drohnen den Brand ausgelöst, sagt Dmitri Milayev, Gouverneur der Region Tula. Ein Feuer brach auch nach dem Angriff auf ein Öldepot in Rybinsk in der Oblast Jaroslawl aus, meldet Exilenova Plus weiter.
+++ 05:42 Nordkorea schließt Verzicht auf Atomwaffen aus +++
Russlands Verbündeter Nordkorea hat einen Verzicht auf Atomwaffen erneut ausgeschlossen. Sein Status als Atommacht sei "unumkehrbar" und von zentraler Bedeutung für die regionale Stabilität, heißt es in einer Erklärung, die von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA verbreitet wurde. Am Freitag hatten Vertreter Südkoreas, Japans und der USA bei einem Treffen in Tokio nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums eine "vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel" gefordert. Pjöngjang unterstützt Moskau in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine.
+++ 04:45 ISW: Russland erhöht Raketenproduktion +++
Russland erhöht die Produktionsrate und Modernisierung seiner ballistischen Raketen und Drohnen. Zu diesem Schluss kommt der US-Thinktank ISW. Verfügbare Informationen deuten demnach darauf hin, dass die monatliche Raketenproduktion Russlands die monatliche Produktion von PAC-3-Patriot-Luftverteidigungsabschussraketen der USA übersteigt. Das wachsende russische Arsenal unterstreiche die entscheidende Bedeutung westlicher Unterstützung bei der Stärkung der Luftverteidigungsfähigkeiten der Ukraine, heißt es. Laut dem ISW steigert Moskau seine Militärausgaben, obwohl die russischen Einnahmen sinken.
+++ 03:05 Kiew wehrt sich gegen russische Biowaffen-Vorwürfe +++
Die Ukraine wehrt sich gegen Vorwürfe, sie sei an der Entwicklung, Produktion oder Lagerung von Biowaffen beteiligt. Das teilt das ukrainische Außenministerium laut Ukrinform mit. "Wir weisen diese haltlosen Anschuldigungen erneut zurück und betonen, dass die Ukraine ihren internationalen Verpflichtungen aus dem Übereinkommen über das Verbot biologischer Waffen und Toxinwaffen (BTWC) stets nachkommt." Das Außenministerium in Kiew bezieht sich dabei auf Vorwürfe im Zusammenhang mit konkreten Kooperationsprogrammen. "Die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den USA im Bereich der Biosicherheit zielt seit vielen Jahren ausschließlich darauf ab, die Kapazitäten des öffentlichen Gesundheitssystems, der epidemiologischen Überwachung, der Labordiagnostik, der Biosicherheit und der Biosecurity zu stärken", betonen die Diplomaten und fügen hinzu, dass Russland das Thema der Existenz von "Laboren für biologische Waffen" in der Ukraine seit vielen Jahren in seiner Propaganda verwendet. Alle russischen Behauptungen seien auf internationaler Ebene wiederholt widerlegt worden.
+++ 00:47 Orban bleibt Fidesz-Chef - will Partei grundlegend erneuern +++
Trotz seiner Niederlage bei der Parlamentswahl im April bleibt Ungarns früherer Ministerpräsident Viktor Orban Vorsitzender seiner rechtsnationalen Partei Fidesz. Bei einem Parteitag in Budapest stimmten 729 Delegierte für ihn, keine gegen ihn und acht enthielten sich der Stimme. Sein Mandat an der Parteispitze ist auf ein Jahr befristet. Es sei Zeit, dass die "jüngere Generation" die Führung übernehme, sagte der 63-Jährige in einer Rede auf dem Parteitag. Ferner räumte Orban ein, die Schuld an der Wahlniederlage zu tragen. Die Parlamentswahl vom 12. April hatte der politischen Senkrechtstarter Peter Magyar haushoch gewonnen. Orbans prorussische und Ukraine-feindliche Haltung hatte das Land zum Außenseiter in der EU gemacht.
+++ 23:58 Selenskyj: Ohne Ukraine könnte es für Europa schwer werden +++
Aus Sicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj braucht Europa die Ukraine für dessen Sicherheit. Der Kreml verfolge eine "langfristige, antieuropäische und antidemokratische Strategie", warnt Selenskyj. "Angesichts der langfristigen Absichten Russlands - der Tatsache, dass russische Stützpunkte nun in der Nähe Europas gebaut werden, selbst dort, wo es zu Sowjetzeiten keine Militärstützpunkte gab - zeigt dies deutlich, dass Europa es ohne die Ukraine, ohne unsere Fähigkeiten und unsere Erfahrung äußerst schwer haben könnte", sagt er in seiner abendlichen Videoansprache.
+++ 22:42 Bericht: Benzinausgabe in Tatarstan eingeschränkt +++
In der russischen Region Tatarstan soll die Ausgabe von Sprit teilweise eingeschränkt sein. An den Tatneft-Tankstellen in Tatarstan seien auf Behördenanweisung hin Kraftstoffbeschränkungen eingeführt worden, schreibt die "Moscow Times". Festgelegt wurden demnach maximal 20 Liter Benzin pro Tag und Kunde, und bei Diesel bis zu 40 Liter für Autos und 200 für Lkw. Auch in einigen anderen Regionen Russlands, auf der Krim und weiteren besetzten Gebieten in der Ukraine war es bereits zu ähnlichen Kraftstoffengpässen und damit verbundenen Sprit-Limits gekommen. Hintergrund sind die seit Monaten anhaltenden Attacken des ukrainischen Militärs auf Russlands Ölindustrie und auf Transportwege. Damit will die Ukraine den Treibstoffnachschub für die russische Armee stören und die für Moskaus Kriegskasse wichtigen Einnahmen aus dem Energiegeschäft schmälern.
+++ 22:01 Ukraine: Russland baut Produktion von Marschflugkörpern aus +++
Nach ukrainischen Angaben baut Russland die Produktion von Luftangriffswaffen weiter aus. Die Produktion des X-101-Marschflugkörpers laufe inzwischen rund um die Uhr, monatlich würden 40 bis 50 Stück hergestellt, erklärt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte und beruft sich dabei auf den Leiter des Staatlichen Forschungsinstituts für die Prüfung und Zertifizierung von Rüstungsgütern und militärischer Ausrüstung, Oleksandr Zaruba. Außerdem würden monatlich 60 bis 70 Iskander-Raketen produziert. Für seine Raketen und Drohnen müsse Russland nach wie vor auf elektronische Bauteile aus dem Westen oder Nordkorea zurückgreifen, heißt es weiter. Eine X-101-Rakte enthalte bis zu 160 ausländische Komponenten. Ukrainische Forscher wollen zum Beispiel Bauteile entdeckt haben, die ursprünglich für Haushaltsgeräte entwickelt und für die Rüstungsindustrie angepasst wurden.
+++ 21:21 Ukrainische Drohne soll Markt in besetztem Gebiet getroffen haben +++
Der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef im besetzten Gebiet Luhansk wirft der Ukraine einen "terroristischen Angriff" vor. Sieben Menschen seien verletzt worden, als am Morgen eine ukrainische Drohne den zentralen Markt in der Stadt Swatowe getroffen habe, sagt Leonid Pasechnik der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge auf dem staatlichen Messengerdienst Max. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Ein Statement von ukrainischer Seite liegt bisher nicht vor.
+++ 20:22 Bericht: USA warnen Ukraine vor möglichem Oreschnik-Angriff +++
Die USA haben die Ukraine einem Medienbericht zufolge kürzlich gewarnt, dass ein weiterer russischer Angriff mit einer Oreschnik-Rakete kurz bevorstehen könnte. Demnach könnte der Raketenangriff mit der ballistischen Mittelstreckenrakete bis zum 14. Juni erfolgen, meldet die Nachrichtenagentur RBC Ukraine bereits am Freitagabend unter Berufung auf ukrainische Regierungskreise. Es handele sich um vorläufige Informationen, erklärt die Quelle demnach. Die ukrainischen Luftstreitkräfte warnten am Freitagvormittag in sozialen Medien, es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Russland innerhalb der nächsten 24 Stunden vom Testgelände Kapustin Jar eine ballistische Mittelstreckenrakete starten könnte. Der Start einer solchen Rakete blieb bislang offenbar aus. Weitere oder erneuerte Warnungen der Luftstreitkräfte erfolgten nicht.
+++ 19:47 Ukraine will Chemiewerk auf der Krim lahmgelegt haben +++
Mit Drohnenangriffen will das ukrainische Militär ein Chemiewerk auf der von Russland besetzten Krim lahmgelegt haben. Nach nächtlichen Attacken auf das Werk "Krimskij Titan" in Armjansk sei ein Feuer ausgebrochen und der Betrieb eingestellt, schreibt der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, in sozialen Medien. Laut dem ukrainischen Medienportal Oboronka produziert das Werk unter anderem Titandioxid und Schwefelsäure. Die Russen würden die Substanzen unter anderem zur Herstellung von Beschichtungen militärischer Ausrüstung und, Raketentriebstoffe und Strengstoffe verwenden.
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