Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 11:57 Nervosität vor Militärparade? Videos zeigen Proben in Moskau - ohne Panzer +++
Für die Siegesparade in Moskau zum Ende des Zweiten Weltkriegs plant der Kreml eine einseitige Feuerpause gegen die Ukraine. Kiew hat zuvor eine eigene Waffenruhe vorgeschlagen - ohne Erfolg. Nun wird die Veranstaltung aus Sorge vor Attacken deutlich zurückgefahren.
+++ 11:19 Armee: In Lettland abgestürzte Drohnen in Russland gestartet +++
Doch keine ukrainischen Drohnen: Anders als zunächst vom lettischen Verteidigungsminister Andris Spruds vermutet, stammen die beiden in Lettland abgestürzten Drohnen nach Armeeangaben aus Russland. Eine von ihnen habe in der vergangenen Nacht einen Brand in einem Öllager in Rezekne im Osten des Landes ausgelöst, erklärte die lettische Armee. Die Feuerwehr habe die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht. Insgesamt seien in der Nacht "mehrere unbemannte Fluggeräte" in den Luftraum des EU- und Nato-Mitgliedslandes Lettland eingedrungen. "Solange die russische Aggression gegen die Ukraine anhält, ist es möglich, dass sich solche Vorfälle wiederholen werden", erklärte die lettische Armee mit Blick auf Drohnen, die sich dem Luftraum des Landes näherten oder in ihn eindrängen. Im Zuge des Ukraine-Krieges sind bereits mehrere Drohnen aus Russland und der Ukraine in den Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen abgestürzt. Die drei EU-Staaten gehören zu den stärksten Unterstützern der Ukraine.
+++ 10:48 ntv-Korrespondent Munz: Moskau setzt sich mit Warnung an Diplomaten selbst unter Druck +++
Moskau droht Kiew mit einem "Vergeltungsschlag", sollte Kiew die einseitig ausgerufene Waffenruhe am 8. und 9. Mai nicht einhalten, und warnt ausländische Diplomaten in der Ukraine vor möglichen Angriffen. Mit dieser Drohung setzt sich der Kreml selbst unter Druck, sagt ntv-Korrespondent Rainer Munz. Am 9. Mai wird in Russland mit einer Militärparade an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert.
+++ 10:23 Russland attackiert erneut Infrastruktur: Ukraine meldet Stromausfälle in fünf Frontregionen +++
Russische Angriffe in den Regionen Donezk, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Charkiw und Sumy haben nach ukrainischen Angaben zu Stromausfällen geführt. Das teilt der nationale Energieversorger Ukrenergo bei Facebook mit. "Der Feind greift weiterhin die Energieinfrastruktur der ukrainischen Frontregionen an. Infolge des Beschusses kommt es seit heute Morgen in den Regionen Donezk, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Charkiw und Sumy zu erneuten Stromausfällen. Notfallreparaturarbeiten haben bereits überall dort begonnen, wo die Sicherheitslage dies zulässt", heißt es in der Erklärung.
+++ 09:39 Bericht: An dieser Elite-Uni gibt es ein geheimes Programm für Putins Hacker-Nachwuchs +++
Der Kreml lässt einem Bericht zufolge an der staatlichen Moskauer Bauman-Universität in einem geheimen Programm Nachwuchshacker für Cyberoperationen ausbilden. Das geht aus mehr als 2000 internen Dokumenten der Hochschule hervor, die der "Spiegel" zusammen mit internationalen Medienpartnern auswerten konnte. Das von einer anonymen Quelle zugespielte Material umfasst Lehrpläne, Verträge, Präsentationen, Fotos und zahlreiche Namenslisten von Studierenden, Absolventen und Lehrenden aus den Jahren 2022 bis 2024. Daraus geht unter anderem hervor, dass die russische Hochschule offenbar auch Nachwuchs für berüchtigte Einheiten des russischen Militärgeheimdienstes GRU ausbildet. Darunter ist etwa auch die international unter dem Namen "Sandworm" bekannte Einheit 74455. Sie soll etwa für einen Hackerangriff auf Emmanuel Macron bei der französischen Präsidentschaftswahl 2017 sowie für Stromausfälle in der Ukraine verantwortlich sein. Auch die GRU-Einheit 29155 taucht in den Akten auf, die ebenfalls für internationale Cyberangriffe verantwortlich gemacht wird, aber auch für den Mordversuch an dem abtrünnigen russischen Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter in England.
+++ 09:03 Kiew: Fast 900 russische Soldaten und zwei Luftabwehrsysteme innerhalb eines Tages "eliminiert" +++
Kiew macht täglich Angaben zu den personellen Verlusten auf russischer Seite. Laut Ukraine sind es 890 russische Soldaten, die am vergangenen Tag verletzt oder getötet worden sind. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind seit Beginn des Krieges im Februar 2022 insgesamt 1.338.060 russische Soldaten "eliminiert" worden. Wie das Verteidigungsministerium in seinen täglichen Angaben zu den Verlusten Russlands verkündet, habe der Gegner zudem zwei Luftverteidigungssysteme innerhalb eines Tages verloren. Seit Kriegsbeginn zählen die Ukrainer fast 12.000 Panzer und rund 275.000 Drohnen, die sich nicht mehr im Besitz des russischen Militärs befinden oder zerstört wurden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Moskau selbst hält sich mit Informationen zu eigenen Verlusten in der Ukraine zurück.
+++ 08:34 Moskau meldet Abschuss von rund 350 ukrainischen Drohnen in der Nacht +++
Die russische Armee hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen abgefangen. 347 Drohnen seien seit gestern Abend "zerstört" worden, erklärte das Ministerium. Diese Zahl ist vergleichsweise hoch. In der westrussischen Grenzstadt Brjansk wurden nach Behördenangaben bei einem ukrainischen Angriff 13 Menschen verletzt. Unter den Verletzten befinde sich ein Kind, teilt der Regionalgouverneur Alexander Bogomas bei Telegram mit. Die Angriffe erfolgten kurz vor einer von Moskau einseitig ausgerufenen Waffenruhe mit der Ukraine am 8. und 9. Mai.
+++ 08:13 Drohnen in Lettland abgestürzt - Minister vermutet Start in Ukraine +++
In Lettland sind am Morgen nach Angaben der Armee zwei aus Russland kommende Drohnen abgestürzt. Bei ihnen handele es sich wahrscheinlich um ukrainische Drohnen, die gegen Ziele in Russland eingesetzt werden sollten, sagte der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds dem Sender LSM. Die Nato habe Kampfjets in das Gebiet um die Absturzstelle entsandt. Polizei und Feuerwehr teilten mit, in der rund 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernten Stadt Rezekne seien vier leere Öltanks auf einer Lagerfläche beschädigt worden. Dort seien mögliche Trümmer einer abgestürzten Drohne gefunden und ein Schwelbrand gelöscht worden.
+++ 07:24 Regionalgouverneur: 13 Verletzte bei Angriff auf Wohngebiet im russischen Brjansk +++
Bei einem ukrainischen Angriff auf Wohngebäude in der westrussischen Grenzstadt Brjansk sind nach russischen Angaben 13 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten befinde sich auch ein Kind, teilt der Regionalgouverneur Alexander Bogomas bei Telegram mit. Bei dem nächtlichen Angriff seien zwei Wohngebäude, mehr als 20 Wohnungen und rund 40 Fahrzeuge beschädigt worden. Der Angriff erfolgte kurz vor einer von Moskau einseitig ausgerufenen Waffenruhe mit der Ukraine am 8. und 9. Mai. Am 9. Mai wird in Russland feierlich an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert. Kiew hatte seinerseits eine Waffenruhe für den 6. Mai vorgeschlagen, die Moskau ignorierte. Derweil griff die russische Armee weiter die Ukraine an. Bei einem russischen Angriff auf Dnipro im Osten der Ukraine wurde nach Angaben der örtlichen Behörden ein Mensch verletzt.
+++ 06:55 Moskau warnt ausländische Botschaften vor möglichem "Vergeltungsschlag" auf Kiew +++
Russland hat ausländische Botschaften in Kiew aufgefordert, ihr Personal für den Fall eines russischen Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt in Sicherheit zu bringen. Die Botschaften sollten die "rechtzeitige Evakuierung von Personal aus diplomatischen und anderen Vertretungen sowie von Bürgern aus der Stadt Kiew sicherstellen", erklärte das Außenministerium in Moskau in einer Note an ausländische Botschaften. Es warnte vor einem russischen "Vergeltungsschlag", sollte die Ukraine die Gedenkfeiern am 9. Mai in Moskau stören. An dem Tag wird in Russland des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gedacht. Während der Feierlichkeiten hatte Moskau eine einseitige Waffenruhe mit der Ukraine angekündigt.
+++ 06:31 Anschläge koordiniert? Ukrainischer Geheimdienst meldet Festnahme von Agenten in Kiew +++
In Kiew hat der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU nach eigenen Angaben einen Agenten des russischen FSB festgenommen. Der Mann soll in der Hauptstadt Kiew Brandanschläge auf Fahrzeuge der Verteidigungskräfte organisiert haben, heißt es in einer Mitteilung. Demnach soll der Verdächtige nach potenziellen Saboteuren rekrutiert und Aktionen koordiniert haben. Bereits im März hatten SBU-Beamte zwei russische Agenten "auf frischer Tat" ertappt, schreibt der SBU. Diese standen laut der Ermittler unter der Führung des nun Festgenommenen und verübten auf dessen Anweisung hin Brandanschläge auf Autos im Kiewer Stadtbezirk Desnjanskyj. Der Koordinator der Brandstifter entpuppte sich als ein mobilisierter Soldat, der von seiner Einheit in der Region Charkiw desertiert und in die Hauptstadt geflohen war, wo er begann, für Russland zu arbeiten. Er soll ins Visier der russischen Geheimdienste geraten sein, als er in Telegram-Kanälen nach Möglichkeiten für schnelles Geld suchte.
+++ 05:47 Lettland: Russische Drohnen abgestürzt - Öllager in Grenzstadt getroffen +++
In Lettland sind nach Angaben der Armee des Landes zwei aus Russland kommende Drohnen abgestürzt. Eine der Drohnen sei in ein Öllager in einer Stadt nahe der russischen Grenze gestürzt, meldet der nationale Rundfunk LSM unter Berufung auf die Polizei und den Rettungsdienst. Einheiten der Streitkräfte, der Polizei sowie des Rettungsdienstes seien am Absturzort, teilt die Armee mit.
+++ 04:22 Ukraine will private Militärfirmen legalisieren +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj weist die Regierung an, noch in diesem Jahr einen gesetzlichen Rahmen für private Militärfirmen zu schaffen. In seiner Abendansprache begründet er den Schritt damit, dass Ukraine im globalen Sicherheitsmarkt eine eigene Rolle einnehmen solle. Innenminister Klymenko betont, ukrainische Soldaten verfügten über "beispiellose Kampferfahrung", die nach dem Krieg eine berufliche Perspektive für Veteranen bieten solle. Das Modell solle "transparent und kontrolliert" sein und verfassungskonform bleiben.
+++ 03:27 Witkoff und Umjerow treffen sich in Miami +++
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird sich US-Regierungsquellen zufolge noch in dieser Woche mit dem Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, treffen. Umjerow solle dafür nach Miami reisen, heißt es aus dem Weißen Haus. Über die geplanten Gesprächsinhalte ist nichts bekannt. Bei den Verhandlungen um den Ukraine-Krieg fehlt es derzeit an sichtbaren Fortschritten.
+++ 02:05 Ukraine rüstet Bahnhöfe mit modularen Schutzunterkünften aus +++
Der ukrainische Staatsbahn-Betreiber Ukrzaliznyzja stellt mehr als 800 modulare Schutzunterkünfte an Bahnhöfen und kritischen Bahnanlagen im ganzen Land auf – zum Schutz der Mitarbeiter vor den zunehmenden russischen Angriffen auf die Bahninfrastruktur. Seit Anfang 2026 hat die Bahn bereits 983 Angriffe auf ihr Streckennetz registriert. Dass die Unterkünfte Leben retten können, zeigte sich dem Unternehmen zufolge bereits: Am Dienstag überlebte ein Zugschaffner in der Oblast Charkiw einen Angriff, weil er rechtzeitig eine solche Unterkunft erreichte.
+++ 00:51 Ukraine: Vier Tote nach russischen Drohnenangriffen auf Sumy +++
Die Behörden der nordostukrainischen Region Sumy melden vier Tote bei russischen Drohnenangriffen. Unter den Opfern seien zwei Mitarbeiterinnen eines Kindergartens. Kinder hätten sich zum Zeitpunkt des Angriffs jedoch nicht in dem Gebäude befunden. Eine weitere Person sei ums Leben gekommen, als ein Wohnhaus von einer Drohne getroffen wurde. Ein Mann sei durch eine Mine getötet worden, die mutmaßlich von russischen Streitkräften abgeworfen wurde. Auch in Großstädten wie Charkiw, Krywyj Rih und Saporischschja seien bei Luftangriffen private Gebäude und Infrastruktur beschädigt worden. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schreibt auf X, dies zeige, dass Russland den Frieden ablehne. "Putin geht es nur um Militärparaden, nicht um Menschenleben."
+++ 00:01 Selenskyj: Russland ignoriert Feuerpause +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt zahlreiche Verstöße Russlands gegen die von Kiew ausgerufene Feuerpause. Bisher antworte Russland auf den Vorschlag einer Waffenruhe nur mit neuen Schlägen und Attacken, sagt er in seiner abendlichen Videobotschaft. "Abhängig von der Lage heute Abend und morgen werden auch wir unsere völlig angemessene Antwort festlegen", so Selenskyj. Russland habe ein klares Angebot bekommen und wisse, wie die Ukraine oder deren Partner für Detailfragen zu erreichen sei, sagt er und gibt damit der der Feuerpause noch eine zweite Chance.
+++ 23:12 Russland droht erneut und fordert Diplomaten zum Verlassen Kiews auf +++
Russland bekräftigt seine Drohung mit einem massiven Luftangriff auf Kiew, sollte die Ukraine versuchen, die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland am 9. Mai zu stören. Das Außenministerium in Moskau fordert Diplomaten auf, die ukrainische Hauptstadt rasch zu verlassen, sollte die Parade in Anwesenheit von Präsident Wladimir Putin angegriffen werden. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wirft Außenamtssprecherin Maria Sacharowa vor, "aggressive und drohende Erklärungen" abzugeben. Selenskyj hatte mit Blick auf die geplante Parade erklärt, Moskau fürchte sich offenbar vor Drohnen über dem Roten Platz.
+++ 21:57 Bericht: Halbes FSB-Gebäude auf der Krim nach Drohnenangriff zerstört +++
Drohnen haben Berichten zufolge ein Gebäude des russischen Geheimdienstes FSB im besetzten Armjansk auf der Krim getroffen. Auf Videos in sozialen Netzwerken sind Explosionen und die Schäden an dem Gebäude zu sehen. Der pro-ukrainische Telegram-Kanal "Crimean Wind" berichtet, "die Hälfte des FSB-Gebäudes ist vollständig zerstört". Der von Russland eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow bestätigt Drohnenangriffe auf die Halbinsel und ruft die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die Ukraine hat sich zu dem Angriff bislang nicht geäußert. Die Angaben können unabhängig nicht überprüft werden.
+++ 21:16 Litauen will von Deutschland abziehende US-Truppen in Europa halten +++
Litauen hofft nach den Worten von Präsident Gitanas Nauseda, dass aus Deutschland abgezogene US-Truppen in Europa bleiben. Das baltische Land beherberge derzeit mehr als 1000 US-Soldaten und sei bereit, künftig weitere aufzunehmen, erklärt er weiter. US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich angekündigt, 5000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Später legte er nach, dass es weit mehr sein werden.
+++ 20:29 Polens Geheimdienst meldet "beispiellosen Anstieg" hybrider Angriffe aus Russland +++
Polen hat in den vergangenen zwei Jahren Geheimdienstangaben zufolge einen "beispiellosen Anstieg" hybrider Angriffe zumeist aus dem benachbarten Russland erlebt. Laut einem Bericht des Inlandsgeheimdienstes ABW wurden seit 2024 allein 69 Verfahren wegen Spionage eröffnet - so viele wie in den 30 Jahren zuvor zusammengerechnet. Der Geheimdienst bezeichnet darin von "russischen Sonderdiensten inspirierte und organisierte" Sabotageakte als "die größte Herausforderung". Diese richteten sich insbesondere gegen militärische Anlagen, wichtige Infrastruktur-Einrichtungen und öffentliche Gebäude. Betroffen waren demnach auch Orte, die mit der Organisation von Hilfe für die Ukraine in Verbindung stehen. Aus dem benachbarten und mit Russland verbündeten Belarus gibt es dem Bericht zufolge Versuche der Infiltration insbesondere bei der Exil-Opposition.
+++ 19:38 Russland verdoppelt Rohstoffeinnahmen dank Iran-Krieg +++
Russland hat im April nach Angaben des Finanzministeriums auch dank des Iran-Kriegs 917 Milliarden Rubel (gut zehn Milliarden Euro) an Steuern für die Rohstoffförderung eingenommen. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch im März mit 443 Milliarden Rubel (4,9 Milliarden Euro), wie aus der vom Ministerium veröffentlichten Statistik hervorgeht. Der April war der erste Monat, in dem sich die Preissteigerungen an den Weltmärkten infolge des Iran-Kriegs voll bemerkbar machten. Allerdings kommt der Geldregen nicht uneingeschränkt im Haushalt an. So gab die Regierung die Hälfte der Öleinnahmen an die russische Petrolindustrie zurück. Die Konzerne sollten damit einerseits die Preissteigerungen im Land für Benzin und Diesel dämpfen und andererseits ihre Raffinerien modernisieren und reparieren.
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