Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 13:25 Pussy Riot postierten in Manhattan gegen US-Tech-Unternehmen +++

28.03.2026, 00:04 Uhr

Mitglieder des Kollektivs "Pussy Riot" protestieren vor dem Hauptsitz des US-Technologiekonzerns Ubiquiti in Manhattan gegen die Verbindungen des Unternehmens zum russischen Militär. Auf X teilt die Gründerin der feministischen Punkband Nadeschda Tolokonnikowa ein Video der Protestaktion. Die russischen Aktivistinnen werfen dem Unternehmen vor, das russische Militär mit seiner Technologie aktiv zu unterstützen. Der von Tolokonnikova geteilte Videoclip zeigt Aufnahmen russischer Soldaten mit Ubiquiti-WLAN-Brücken. Erst Ende 2025 stuften die russischen Behörden die feministische Punkband Pussy Riot als "extremistisch" ein.

+++ 12:50 Selenskyj beteuert Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen +++

Die Ukraine steht täglich mit der amerikanischen Seite in Kontakt. Das schreibt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X: "Unser Verhandlungsteam führt Gespräche mit den Partnern. Dennoch bleibt diese Schwierigkeit bestehen." Selenskyj schreibt weiter, es fühle sich so an, als sei die Ukraine Vermittler und nicht Kriegspartei. Dabei stellt der ukrainische Präsident klar, dass sich das ukrainische Verhandlungsteam überall zu trilateralen Dialogen treffen würde - was sowohl den Russen als auch den Amerikanern derzeit nicht möglich sei.

+++ 12:29 Bericht: Russen bauen neue Bunker im Landesinneren +++

Als Zeichen dafür, wie weit der Krieg in Russland spürbar ist, werden in Tscheboksary, der Hauptstadt der russischen Föderationsrepublik Tschuwaschien, nun Bunker errichtet – mehr als 1000 Kilometer von der Ukraine entfernt. Das berichtet "Kyiv Independent". Demnach teilen lokale Behörden mit, dass sie nach wiederholten Angriffen aus der Ukraine mit dem Bau von elf Betonbunkern begonnen haben. Dazu veröffentlicht "Kyiv Independent" Bilder, die auf Telegram-Kanälen kursierten. Lokale Beamte bezeichneten den Schritt als Sicherheitsmaßnahme, doch die Anwohner zeigten sich weniger überzeugt, so "Kyiv Independent".

+++ 11:47 Ukraine und Emirate vereinbaren Zusammenarbeit bei Luftverteidigung +++

Die Ukraine hat nach Saudi-Arabien auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung beschlossen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, er habe bei einem Treffen mit dem Präsidenten der Emirate, Mohammed bin Sajed, eine Kooperation im Bereich "Sicherheit und Verteidigung" vereinbart. "Unsere Teams werden die Details ausarbeiten." Angesichts der heutigen "Bedrohungen" wollten Staaten das Leben ihrer Bevölkerungen schützen, sagt Selenskyj. "Die Ukraine hat auf diesem Gebiet bedeutende Expertise."

+++ 11:00 Britischer Geheimdienst analysiert Telegram-Ausfälle in Russland +++

Die jüngsten Ausfälle von Telegram in ganz Russland unterstreichen die zunehmende Bedeutung der digitalen Infrastruktur in der russischen Sicherheitspolitik. Das schreiben die Analysten des britischen Geheimdienstes. Demnach bestätigten russische Beamte, dass die Störungen der mobilen Internetdienste wie Telegram beabsichtigt waren.  Die vorübergehenden Abschaltungen und Drosselungen der Netzwerkgeschwindigkeit werde als Vorsichtsmaßnahmen dargestellt, um die ukrainische Kommunikation zu unterbinden und die zivile Infrastruktur zu schützen. Telegram habe sich zu einem wichtigen Kanal für Journalisten, Militärblogger und politische Kommentatoren entwickelt, um Informationen schnell und außerhalb traditioneller Medienstrukturen zu verbreiten. Die gezielte Einschränkung des Zugangs zur Plattform würde die Verbreitung inoffizieller Darstellungen und Kritik an der Regierungspolitik verlangsamen, so der britische Geheimdienst. Die Ausfälle hätten ebenso praktische wirtschaftliche Folgen: Unternehmen, die von digitalen Diensten abhängig sind, berichteten von finanziellen Verlusten während der Abschaltungen, was die weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen der Einschränkungen mobiler Netze verdeutlicht.

+++ 10:15 Bericht: Flamingo-Rakete trifft Sprengstofffabrik im russischen Samara +++

Eine ukrainische FP-5 "Flamingo"-Rakete soll das Sprengstoffwerk der Firma Promsintez in der russischen Region Samara getroffen haben. Das berichtet "Kyiv Independent" unter Berufung auf Berichte, die auf russischen Telegram-Kanälen kursieren. Fotos und Videos, die von Anwohnerinnen und Anwohnern veröffentlicht wurden, zeigen offenbar einen großen Feuerball, der von dem Werk in der Stadt Tschapajewsk ausging, berichtet "Kyiv Independent". Das Sprengstoffwerk des Konzerns Promsintez liege etwa 750 Kilometer von der ukrainisch-russischen Grenze entfernt. Das ukrainische Militär nutzt die FP-5 "Flamingo"-Rakete des Rüstungsherstellers Fire Point erst seit wenigen Monaten. Mit einem 1.000 Kilogramm schweren Sprengkopf und einer angegebenen Reichweite von bis zu 3.000 Kilometern verspricht der Marschflugkörper eine deutliche Verbesserung der Langstreckenangriffsfähigkeit der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Waffe zuvor als die "erfolgreichste Rakete" der Ukraine.

+++ 09:44 Ukraine: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine +++

Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens drei Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. In der Hafenstadt Odessa sei bei einem nächtlichen Angriff zwei Menschen getötet worden, erklärt die örtliche Militärverwaltung. Elf weitere Menschen wurden demnach verletzt, unter ihnen ein Kind (siehe Eintrag 07:00). In der Stadt Krywyj Rih wurden nach Angaben der Regionalverwaltung bei einem morgendlichen Angriff auf ein Industrieunternehmen zwei Männer getötet. Zwei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Nach dem Angriff wurde Feuer ausgebrochen.

+++ 09:16 ISW: Kreml ist zunehmend in wirtschaftlichen Nöten +++

Der russische Präsident Wladimir Putin soll Russlands führende Geschäftsleute um finanzielle Unterstützung für die russische Regierung gebeten haben. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Dies deutet darauf hin, dass der Kreml möglicherweise dringend wirtschaftliche Hilfe benötigt, so die Analysten des ISW. Die russische Regierung suche möglicherweise verzweifelt nach wirtschaftlicher Entlastung und stelle deshalb Bedingungen für die Verstaatlichung seiner Vermögenswerte, um die Kriegsanstrengungen zu unterstützen.

+++ 08:30 Gouverneur meldet heftigen ukrainischen Drohnenangriff in Zentralrussland +++

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der zentralrussischen Region Jaroslawl ist den Behörden zufolge ein Kind getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region nordöstlich von Moskau, Michail Jewrajew, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Demnach wurden zudem mehrere Wohnhäuser und ein Einzelhandelsgeschäft beschädigt. Das getötete Kind habe sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem der Wohnhäuser befunden. Seine Eltern seien in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Bewohnerin eines Nachbarhauses sei ebenfalls verletzt worden. Die russische Flugabwehr habe bei dem Angriff mehr als 30 ukrainische Drohnen abgewehrt. Das russische Verteidigungsministerium erklärt, in der Nacht seien landesweit 155 ukrainische Drohnen über mehreren russischen Regionen zerstört worden, darunter auch über der Region Moskau.

+++ 07:48 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++

Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.294.470 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1300. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem vier Panzer, 73 Artilleriesysteme und 1501 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.812 Panzer, 38.963 Artilleriesysteme, 1337 Flugabwehrsysteme und 435 Flugzeuge, 350 Hubschrauber, 202.112 Drohnen, 33 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind.

+++ 07:00 Ukraine meldet massive russische Angriffe auf Odessa +++

Russische Streitkräfte greifen die ukrainische Hafenstadt Odessa mehrfach in der Nacht an. Das teilt der Leiter der Militärverwaltung der Stadt, Serhiy Lysak, in den sozialen Medien mit. Bei den Drohnenangriffen wurde laut Lysak zivile Infrastruktur zerstört, Gebäude sollen gebrannt haben. Ein Treffer auf ein Entbindungskrankenhaus wurde registriert, so Lysak weiter. Mindestens eine Person ist dabei ums Leben gekommen, mehrere Menschen wurden verletzt, schreibt Lysak.

+++ 06:15 ISW: Weder Russen noch Ukrainer können Geländegewinne verzeichnen +++

Die russischen Streitkräfte rücken an keiner Stelle an der Front in der Ukraine vor. Auch die ukrainischen Streitkräfte können keine Geländegewinne verzeichnen. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.

+++ 05:30 Zehn Verletzte bei russischen Angriffen auf Odessa +++

Russische Streitkräfte haben in der Nacht die Stadt Odessa mit Drohnen angegriffen und dabei nach Angaben von ukrainischen Behördenvertretern mindestens zehn Menschen verletzt, darunter ein Kind. Der Gouverneur des Gebiets Odessa, Serhiy Lysak, erklärte laut der Zeitung "Kyiv Independent", eine Drohne habe das Dach einer Entbindungsklinik sowie drei Bildungseinrichtungen getroffen. Auch ein Wohnhaus wurde getroffen, was zu einer "teilweisen Zerstörung" zwischen dem vierten und fünften Stockwerk führte, teilten Behördenvertreter demnach mit. Von den zehn Verletzten befänden sich mindestens zwei in kritischem Zustand, sagte Lysak, ohne weitere Einzelheiten über die Angriffe zu nennen. Aus der Entbindungsklinik wurden keine Opfer gemeldet, da das Personal und die Patientinnen während des Angriffs in einen unterirdischen Schutzraum geflohen waren. Das volle Ausmaß der verursachten Schäden war am frühen Morgen noch unklar.

+++ 03:05 Bericht: Ukraine greift wieder russische Ölanlagen an +++

Ukrainische Drohnen sollen in der Nacht eine Ölraffinerie in der zentralrussischen Stadt Jaroslawl angegriffen haben. Dies berichtet der Telegram-Nachrichtenkanal "Exilenova Plus". Demnach gehört die Raffinerie zu den fünf größten Russlands und kann jährlich über 15 Millionen Tonnen produzieren. Die Stadt liegt etwa 700 Kilometer von der ukrainisch-russischen Grenze entfernt und befindet sich rund 230 Kilometer nordöstlich von Moskau. Dem Bericht zufolge hatte der Gouverneur des Gebiets Jaroslawl, Michail Jewrajew, zuvor erklärt, dass für die zentralrussische Region eine Drohnenangriffswarnung ausgerufen worden sei.

+++ 01:25 Trump: Hass zwischen Putin und Selenskyj ist extrem +++

Einem Friedensschluss zwischen der Ukraine und Russland steht nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump auch der Hass zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weg. Über die Friedensverhandlungen sagte Trump vor Investoren in den USA: "Ich glaube, wir werden das schon regeln, aber es ist eine schreckliche Sache. Ich habe acht Kriege beigelegt, und dieser hätte eigentlich der einfachste sein sollen, aber der Hass zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj ist extrem." Trump lässt sich immer wieder als Meister internationaler Konfliktlösung feiern, obwohl er kaum zu nachhaltigen Waffenstillständen beigetragen hat.

+++ 00:35 Forscher: Schwarzes Meer hat Kipppunkt "vielleicht schon überschritten" +++

"Laut einer slowakischen Forschungsgruppe droht das Schwarze Meer infolge des Ukraine-Kriegs zu kippen. Das berichtet der britische "Guardian". Die Forscher warnen demnach, das Ökosystem sei durch Bomben, Ölverschmutzung, versenkte Schiffe, Minen und militärischen Sonar schwer geschädigt worden. Das Ausmaß der Schäden lasse sich bisher kaum genau erfassen, weil weite Teile des Meeres wegen des Krieges nicht sicher untersucht werden könnten. "Wir können nur sagen, dass sich das Schwarze Meer aufgrund dieses Krieges an einem Kipppunkt befindet - vielleicht hat es diesen sogar schon überschritten", wird ein Forscher zitiert.

+++ 23:55 Bericht: Russland steckt Millionen in Ausbau besetzter Gebiete +++

In den besetzten Gebieten im Süden und Osten der Ukraine wird gebaggert und gebaut. Das zeigt eine umfangreiche Recherche der Nachrichtenagentur Reuters. Sie wertete Tausende Satellitenbilder aus, durchforstete offizielle russische Dokumente und Handelsdaten. Das Ergebnis: Hunderte Millionen Dollar stecke Russland in den "aggressiven Ausbau von Infrastruktur für Handel und Transport" in Donezk, so Reuters. Russland wolle so die "Wiedervereinigung" mit den besetzten Gebieten vorantreiben, organisiere aber auch den militärischen Nachschub für die Front.

+++ 23:30 Großbritannien will weitere 115 Millionen in ukrainische Luftabwehr stecken +++

Die britische Regierung hat angekündigt, der Ukraine umgehend weitere 100 Millionen Pfund für die Luftabwehr zur Verfügung zu stellen. Das entspricht rund 115 Millionen Euro. Man wolle damit "dazu beitragen, das Land vor den unerbittlichen Angriffen Russlands zu schützen", hieß es in einer Mitteilung der Regierung. Damit steige die Summe, die Großbritannien in den vergangenen zwei Monaten für die ukrainische Luftabwehr bereitgestellt habe, auf fast 700 Millionen Euro.

+++ 22:40 Russlands Energieministerium: Spritreserven sind ausreichend +++

Die russischen Kraftstoffvorräte sind laut Energieministerium ausreichend. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass. "Die Unternehmen der Branche haben bestätigt, dass ausreichende Benzin- und Dieselvorräte vorhanden sind und die Raffinerien mit hoher Kapazitätsauslastung arbeiten, um den Inlandsbedarf zu decken", hieß es. Kurz zuvor hatte Energieminister Alexander Nowak ein Exportverbot für Benzin angekündigt. Seit mehreren Tagen setzt die Ukraine mithilfe von Drohnen die russische Energieinfrastruktur unter Druck. Angesichts dessen haben russische Ölproduzenten ihre Kunden Insidern zufolge vor Lieferausfällen gewarnt. Sie könnten für Ausfuhren aus wichtigen Häfen in der Ostsee höhere Gewalt geltend machen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Ölverladungen im Hafen von Ust-Luga seien seit Mittwoch wegen der Angriffe gestoppt. Eine der Personen sagte, diese könnten frühestens Mitte April wieder aufgenommen werden.

+++ 22:00 ISW: Russland wird ukrainischen Festungsgürtel 2026 nicht mehr knacken +++

Nach Einschätzung des US-amerikanischen Thinktanks "Institute for the Study of War" (ISW) wird Russlands Armee den ukrainischen Festungsgürtel in diesem Jahr wohl nicht mehr überwinden. Moskau habe seine aktuelle Offensive verstärkt, die vier stark befestigten Städte im Gebiet Donezk entlang der Nord-Süd-Achse seien aber schon seit Jahren schwer zu erobern. Russland scheiterte laut ISW dort bereits 2014 und 2022 und brauchte für die Eroberung des deutlich kleineren Pokrowsk fast zwei Jahre. Moskau bereite die russische Öffentlichkeit inzwischen selbst auf langsame Fortschritte und hohe Verluste vor. Gleichzeitig drängt der Kreml auf internationaler Bühne darauf, dass die Ukraine auch unbesetztes Gebiet abtritt. So könnte Moskau sich einen militärisch kostspieligen Vorstoß ersparen und seine Position für einen späteren neuen Angriff verbessern, mutmaßt das ISW.

+++ 21:29 Russland will Export von Benzin verbieten - ab Mittwoch +++

Der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak hat das Energieministerium angewiesen, ein Exportverbot von Benzin auszuarbeiten. Das Verbot soll ab dem 1. April gelten. Nowak begründete den Schritt in einer Erklärung mit starken Preisschwankungen auf dem Weltmarkt infolge der Krise im Nahen Osten. Der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge soll der Ausfuhrstopp bis zum 31. Juli gelten. Russland schränkte bereits im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kraftstoffen zeitweise ein, um Engpässe und Preissteigerungen im Inland zu bekämpfen. Die Ukraine hatte in den vergangenen Tagen die russische Erdölindustrie empfindlich getroffen.

+++ 21:11 Merz: Brauchen Alternative zu EU-Vollmitgliedschaft +++

Kanzler Friedrich Merz plädiert dafür, dass die EU Beitrittskandidaten eine neue, abgespeckte Form der Mitgliedschaft anbietet. Zudem müsse man innerhalb der EU in mehr Bereichen von der Einstimmigkeit unter den 27 EU-Mitgliedern zu Abstimmungen mit qualifizierter Mehrheit kommen, sagte der Kanzler am Abend bei einer Veranstaltung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Ich arbeite ein bisschen an einer solchen Konzeption und will auch mal ein paar Vorschläge noch machen", kündigte Merz an. Man müsse die Beitrittsprozesse mit den Westbalkanstaaten und der Ukraine beschleunigen - aber möglicherweise mit einem anderen Ziel.

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