Iran-Krieg im Liveticker+++ 16:21 Gewinne von Ölkonzernen Exxon Mobil und Chevron klettern deutlich +++
Die US-Ölkonzerne Exxon Mobil und Chevron erwirtschaften im ersten Quartal dank hoher Ölpreise infolge des Iran-Kriegs mehr Gewinne als erwartet. Allerdings fallen die Überschüsse beider Unternehmen auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren, wie aus den veröffentlichten Bilanzen hervorgeht. Grund für die gegensätzliche Entwicklung waren die Folgen des am 28. Februar begonnenen US-israelischen Krieges gegen den Iran: Hohen Ölpreisen standen Lieferausfälle sowie Belastungen durch bilanzielle Verschiebungen bei Derivate-Geschäften gegenüber. Chevron etwa steigert im Fördergeschäft den Gewinn um vier Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Dem stehen jedoch bei beiden Konzernen hohe Belastungen gegenüber. So verbucht Chevron in seinem Verarbeitungs- und Vertriebsgeschäft (Downstream) einen Verlust von 817 Millionen Dollar, was vor allem auf die Bewertung von Finanzderivaten zurückgeführt wird.
+++ 15:21 Iran soll neuen Vermittlungsvorschlag an Pakistan übergeben haben +++
Nach stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran übergibt Teheran nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan. Die Agentur bezieht sich dabei auf eigene Berichte. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldet, Außenminister Abbas Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über "neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges" informiert. Unter den verständigten Amtskollegen seien Minister der Türkei, Ägyptens, Katars, Saudi-Arabiens, des Iraks und Aserbaidschans. Zuvor hatte Araghtschi nach iranischen Angaben am Morgen auch mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas telefoniert. Eine Bestätigung aus Pakistan zur Übergabe des neuen Vorschlags liegt noch nicht vor. Auch über Inhalte der neuen Initiative ist nichts bekannt.
+++ 14:35 Klingbeil fordert: Trump soll sich um seinen Scherbenhaufen kümmern +++
SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil verteidigt Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Kritik aus den USA. "Wir brauchen nun wirklich keine Tipps von Donald Trump. Der soll sehen, welche Scherbenhaufen er angerichtet hat. Der soll dafür sorgen, dass ernsthafte Friedensgespräche jetzt im Iran geführt werden", sagt Klingbeil bei einer Veranstaltung zum Tag der Arbeit in Bergkamen im Ruhrgebiet. "Und ich sage das gerade vor dem Hintergrund der letzten Tage, wo er sich dann über die deutsche Bundesregierung, über den Bundeskanzler äußert", betont Klingbeil. Merz hatte Trump am Montag bei einer Diskussion mit Schülern im Sauerland vorgeworfen, die USA seien "ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen". Mit Blick auf die Friedensverhandlungen mit dem Iran hatte Merz über die USA gesagt: "Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung." Trump schrieb daraufhin auf seiner Plattform Truth Social an die Adresse von Merz: "Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!" Am Donnerstag legte der US-Präsident mit seiner Kritik nach.
+++ 14:00 UN: Iran-Krieg löst weltweiten Domino-Effekt bei humanitärer Hilfe aus +++
Der Iran-Krieg bringt nach Angaben einer UN-Sprecherin zunehmend humanitäre Hilfseinsätze in anderen Regionen unter Druck. Die unsichere Lage rund um die Meerenge von Hormus habe Treibstoff- und Frachtkosten erhöht und führe zu Transportverzögerungen, erklärt Carlotta Wolf vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. "Jeder zusätzliche Dollar an Transportkosten bedeutet, dass wir einen Dollar weniger für Geflüchtete haben, oder dass wir weniger Menschen helfen können", sagt Wolf. Kriegsbedingt seien die Frachtraten für Hilfsgüter aus den wichtigsten asiatischen Herkunftsländern um fast 18 Prozent gestiegen. Lieferungen aus dem UNHCR-Versorgungslager in Dubai in das Bürgerkriegsland Sudan seien nun sogar doppelt so teuer. Zusätzlich verlangsamten die gestiegenen Spritpreise in Kenia den Lkw-Transport zwischen der UNHCR-Drehscheibe in Nairobi und hilfsbedürftigen Menschen in Äthiopien, der Demokratische Republik Kongo und dem Südsudan, berichtet die Sprecherin.
+++ 13:31 Umfrage: Die meisten US-Amerikaner halten Kriegseinsatz für Fehler +++
Die meisten US-Amerikaner halten den Militäreinsatz ihrer Streitkräfte gegen den Iran für einen Fehler, wie aus einer vom Sender ABC und der "Washington Post" beauftragten Umfrage hervorgeht. 61 Prozent der Befragten seien dieser Meinung, während 36 Prozent die Entscheidung zum militärischen Vorgehen für richtig halten. Bei Republikanern bleibe die Unterstützung mit 79 Prozent hoch, schreibt die "Washington Post". Dem Medium zufolge zeigt die Umfrage insgesamt, dass der Iran-Krieg bei Amerikanern so unbeliebt sei wie der Irak-Krieg oder Vietnam-Krieg zu bestimmten Zeiten.
+++ 12:30 VAE: Dem Iran bei Straße von Hormus nicht trauen +++
Der Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Anwar Gargasch, hat erklärt, dass nach der "heimtückischen Aggression" des Iran gegen seine Nachbarn keine einseitige Regelung des Iran hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus vertrauenswürdig sei, wie aus einer Übersetzung des englischsprachigen Diensts von "Al Jazeera" hervorgeht. "Der gemeinsame internationale Wille und die Bestimmungen des Völkerrechts erweisen sich als primäre Garantie für die Freiheit der Schifffahrt durch diese wichtige Passage und dienen der Stabilität der Region und der Weltwirtschaft in der Nachkriegsphase", so Gargasch.
+++ 11:39 Irans Außenminister: Krieg kostet jedem US-Haushalt 500 US-Dollar im Monat +++
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat der US-Regierung vorgeworfen, die Kosten des Kriegs herunterzuspielen. "Das Pentagon lügt", schreibt er. "Netanjahus riskantes Spiel hat Amerika bisher direkt 100 Milliarden Dollar gekostet – das Vierfache der behaupteten Summe. Die indirekten Kosten für die US-Steuerzahler sind VIEL höher. Die monatliche Belastung pro US-Haushalt beträgt 500 Dollar und steigt rasant". Der Slogan "Israel zuerst" bedeute immer "Amerika hintan", so Araghtschi, der das am Krieg beteiligte Israel als maßgeblich kriegstreibendes Element darstellt und damit die Sichtweise des Teheraner Regimes wiedergibt. Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums hatte zuvor eingeschätzt, der Krieg habe bisher 25 Milliarden US-Dollar gekostet.
+++ 10:47 Frankreich: US-geführte Hormus-Mission nicht in Konkurrenz zu europäischer Initiative +++
Die von den USA angekündigte Initiative zur Sicherung der Straße von Hormus steht nach Angaben Frankreichs nicht in Konkurrenz zu den Bemühungen europäischer Staaten. Die US-Mission sei eine "Art Ergänzung", sagt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot in Abu Dhabi zum Abschluss einer Reise durch mehrere Golfstaaten. Die europäisch geführte Initiative Großbritanniens und Frankreichs sei derweil "weit fortgeschritten". Am Donnerstag hatte ein US-Regierungsvertreter bestätigt, dass Washington eine internationale Koalition namens "Maritime Freedom Construct" (zu Deutsch: Initiative für freie Seewege) ins Leben ruft, um die strategisch wichtige Meerenge wieder für die Schifffahrt zu öffnen. US-Präsident Donald Trump pocht dabei massiv auf eine Beteiligung verbündeter Staaten. Zur Frage, ob sich Frankreich der US-Initiative anschließen werde, wollte Barrot sich auf Nachfrage nicht äußern.
+++ 10:08 Bericht: Israel wappnet sich für weitere Kampfhandlungen +++
Laut dem Fernsehsender Channel 12 bereiteten sich israelische Beamte auf einen möglichen Abbruch der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereits Anfang kommender Woche vor. Laut der "Times of Israel" zitiert der Fernsehbericht Kabinettsmitglieder, die in den vergangenen Tagen unterrichtet wurden und die Einschätzung vertreten würden, die USA müssten den Druck ihrer Kampagne in der Straße von Hormus möglicherweise erhöhen durch Militärschläge gegen iranische Gas- und Energieanlagen sowie staatliche Infrastruktur. Zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärt, dass Israel zwar die diplomatischen Bemühungen der Vereinigten Staaten gegenüber dem Iran unterstütze, es aber möglicherweise "bald wieder zum Handeln gezwungen sein werde", um die "existenziellen Bedrohungen" durch die Islamische Republik zu beseitigen.
+++ 09:03 Erneut Hinrichtung nach Protesten im Iran +++
Im Iran ist ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt worden. Dem Mann wurde zur Last gelegt, bei den Aufständen in der Stadt Isfahan Sicherheitskräfte angegriffen zu haben, wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtet. Erst am Mittwoch hatte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, die zahlreichen Festnahmen und Hinrichtungen im Iran in den vergangenen Wochen verurteilt. Seit Beginn der Angriffe Israels und der USA auf den Iran vor zwei Monaten seien mindestens neun Menschen wegen Teilnahme an den regierungskritischen Protesten im Januar hingerichtet worden, zehn wegen Mitgliedschaft in Oppositionsgruppen und zwei wegen Spionagetätigkeit. Unter den Festgenommenen seien auch Minderjährige, denen die Todesstrafe drohe, so Türk.
+++ 08:04 Handelsengpässe: Singapurs Premier rechnet mit schwierigen Zeiten +++
Lawrence Wong, der Premierminister von Singapur, bereitet seine Bürger angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die internationalen Handelsketten auf wirtschaftlich schwierige Zeiten vor. Wie mehrere Medien berichten, sagt er in einer Rede zum 1. Mai, der Krieg werde voraussichtlich nicht so bald beendet sein, und die Lieferengpässe könnten sich in den kommenden Monaten noch verschärfen. "Hier in Asien sind wir besonders betroffen, da wir stark von Energie und anderen wichtigen Gütern aus dem Golf abhängig sind", so Wong. Weltweit werde die Inflation steigen und sich von Energie auf Lebensmittel und andere lebensnotwendige Güter ausbreiten. "Einige Volkswirtschaften könnten in eine Rezession abrutschen, und Singapur wird die Auswirkungen direkt spüren", sagt der Premier Singapurs. Er spricht von einem gesteigerten Druck, den es auf Firmen, Arbeiter wie private Haushalte geben werde.
+++ 07:22 Mehrere Tote nach israelischen Angriffen im Libanon +++
Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben neun Menschen getötet worden. Bei den Angriffen auf verschiedene Orte im Süden des Landes nahe der Stadt Nabatija seien zudem 23 Menschen verletzt worden, teilt das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Unter den Getöteten seien auch zwei Minderjährige und mindestens vier Frauen gewesen. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Angaben. In einer Erklärung der israelischen Armee hieß es am Donnerstagnachmittag, sie habe militärische Anlagen der Hisbollah im Südlibanon ins Visier genommen. Die vom Iran unterstützte Miliz habe diese Einrichtungen genutzt, um Angriffe auf den Staat Israel sowie israelische Soldaten zu verüben.
+++ 06:25 Gestörte Lieferketten, hohe Preise: CSU-Politiker will heimische Düngemittelproduktion stärken +++
Landwirtschaftsminister Alois Rainer hat Pläne zur Nachrüstung der staatlichen Lebensmittelversorgung für den Notfall offengelegt. "Neben den klassischen Reserven wollen wir künftig auch mehr sofort verfügbare Lebensmittel einbeziehen - also Konserven, die im Ernstfall direkt genutzt werden können", sagt der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Diese Vorräte sollen künftig nicht nur in staatlichen Lagern liegen, sondern stärker dort, wo sie ohnehin gebraucht werden: bei Herstellern und im Handel." Ein fester Teil solle dort jederzeit verfügbar sein - etwa in Lagerhallen auf dem Werksgelände.
Zugleich ruft Rainer angesichts durch den Iran-Krieg angespannter Lieferketten dazu auf, die heimische Düngemittelproduktion zu stärken. Ein entsprechender Aktionsplan der Europäischen Union werde im Mai vorgestellt. "Dazu gehört eine Entlastung bei den Zöllen, die für Düngemittel - mit Ausnahme von Russland und Weißrussland - auf Null gesenkt werden sollten", kündigt er an. Dagegen sei eine Düngemittel-Reserve - ähnlich der strategischen Öl-Reserve - derzeit nicht erforderlich. Preise für Düngemittel sind seit dem Ausbruch des Iran-Krieges stark gestiegen.
+++ 04:31 US-Regierung: Trump braucht keine Kongress-Genehmigung, weil der Krieg beendet ist +++
Laut einem hochrangigen US-Regierungsvertreter betrachtet die US-Regierung die am 28. Februar begonnenen Feindseligkeiten mit dem Iran im Sinne des "War Powers Resolution"-Gesetzes als beendet. "Beide Parteien haben sich am Dienstag, dem 7. April, auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt, der seither verlängert wurde", sagt der Regierungsvertreter. "Seit Dienstag, dem 7. April, hat es keinen Schusswechsel zwischen den US-Streitkräften und dem Iran gegeben." Für US-Präsident Trump läuft am heutigen Freitag eine Frist ab. Gemäß der "War Powers Resolution" aus dem Jahr 1973 muss er den Militäreinsatz innerhalb von 60 Tagen beenden oder die Genehmigung des Kongresses einholen. Verteidigungsminister Hegseth hat deutlich gemacht, dass die US-Regierung davon ausgeht, dass die Frist durch den Waffenstillstand unterbrochen wird oder neu beginnt.
+++ 02:59 Iran droht mit Angriffen auf US-Stützpunkte +++
Ein ranghoher Vertreter der iranischen Revolutionsgarden droht den USA bei erneuten, auch begrenzten US-Angriffen mit langen und schmerzhaften Schlägen gegen US-Militärstützpunkte und Kriegsschiffe in der Region. US-Präsident Trump sollte einem US-Beamten zufolge noch am Donnerstag (Ortszeit) über Pläne für neue Militärschläge gegen den Iran unterrichtet werden.
+++ 01:38 USA fordern direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon +++
Die USA dringen auf direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf höchster Ebene. "Der Libanon steht am Scheideweg. Seine Bevölkerung hat die historische Chance, ihr Land zurückzugewinnen und ihre Zukunft als wahrhaft souveräne, unabhängige Nation zu gestalten", teilt die US-Botschaft in Beirut mit. "Ein direktes Treffen zwischen Präsident Aoun und Ministerpräsident Netanjahu - vermittelt von Präsident Trump - würde dem Libanon die Möglichkeit bieten, konkrete Garantien für volle Souveränität, territoriale Integrität, sichere Grenzen, humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfe sowie die vollständige Wiederherstellung der libanesischen Staatsgewalt über jeden Zentimeter seines Hoheitsgebiets zu erlangen – garantiert durch die Vereinigten Staaten", heißt es in dem Schreiben weiter.
+++ 00:42 Emirate verhängen Reiseverbote für eigene Staatsbürger +++
Die Vereinigten Arabischen Emirate untersagen ihren Staatsangehörigen unter Berufung auf die Entwicklung der Lage in der Region Reisen in den Iran, den Libanon und den Irak. "Angesichts der aktuellen regionalen Entwicklungen" habe das Außenministerium des Landes ein Reiseverbot erlassen, berichtet die offizielle Nachrichtenagentur WAM. Alle emiratischen Staatsangehörigen, die sich derzeit in diesen Ländern aufhielten, würden aufgerufen, "ihre sofortige Rückkehr zu beschleunigen". Vor der Einigung auf eine Waffenruhe hatte der Iran Ziele in den Emiraten mit Drohnen und Raketen angegriffen. Teheran attackierte dabei insbesondere zivile Einrichtungen und die Energieinfrastruktur der Emirate.
+++ 23:13 Iranische Medien: Luftabwehr in Teilen Teherans zu hören +++
In Teheran ist iranischen Medien zufolge am Abend die Luftabwehr aktiv. In einigen Teilen der iranischen Hauptstadt seien "Geräusche von aktivierten Luftabwehrsystemen" zu hören gewesen. Es sei aber "noch unklar, ob diese Geräusche mit einem Verteidigungstest zusammenhängen oder der Abwehr möglicher 'Aufklärungsdrohnen' am Himmel über Teheran dienen", berichtet die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars.
+++ 22:03 Trump: US-Truppenabzug auch aus Italien und Spanien vorstellbar +++
Einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs aus Deutschland legt Präsident Donald Trump nach. Auf die Frage, ob er sich einen solchen Schritt auch in Italien und Spanien vorstellen könne, sagt er: "Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich werde ich das." Italien habe sich nicht als Hilfe für die Vereinigten Staaten erwiesen, sagt Trump weiter ohne Nennung weiterer Details. Über Spanien, mit dem der Republikaner seit geraumer Zeit im Clinch liegt, sagt er: "Furchtbar, absolut furchtbar". Die USA waren sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von Militärstützpunkten für den Iran-Krieg gestoßen.
+++ 21:33 Katz: Israel geht womöglich "bald" wieder gegen den Iran vor +++
Israel wird nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz womöglich in Kürze wieder gegen den Iran vorgehen, damit die Islamische Republik "nicht erneut eine Gefahr für Israel" werde. US-Präsident Donald Trump führe in Abstimmung mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu "die Bemühungen zum Erreichen der Kampfziele" an, sagt Katz laut seinem Büro bei einer Militärzeremonie. Die israelische Regierung unterstütze diese Bemühungen, "aber es ist möglich, dass wir bald wieder handeln müssen, um sicherzustellen, dass diese Ziele erreicht werden", sagt Katz.
+++ 21:09 Libanon: Soldat bei israelischem Angriff getötet +++
Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach Armeeangaben ein Soldat und Angehörige von ihm getötet worden. Der Angriff habe das Wohnhaus der Familie in der Region Nabatija getroffen, teilen die libanesischen Streitkräfte mit. Israels Militär äußert sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldet am frühen Abend erneut zahlreiche Angriffe im Süden des Landes.
+++ 20:33 Minister zu Trumps Merz-Schelte: "Welt ist verrückt genug" +++
Die USA, betont Bundesaußenminister Johann Wadephul, sind und bleiben ein wichtiger Partner für Deutschland - trotz verbaler Tiefschläge aus Washington. Auch das Gepolter um Truppenabzüge etwa aus Ramstein beunruhigt den CDU-Politiker wenig. Im Iran sei derweil nun Teheran gefordert, einen Schritt zu machen.
+++ 20:08 Großbritannien hebt Terrorwarnstufe nach Angriff auf britische Juden auf "hoch" an +++
Nach dem Messerangriff auf zwei Juden in London gilt in Großbritannien eine erhöhte Terrorwarnstufe. Die Terrorwarnstufe sei am Donnerstag vom Gemeinsamen Terroranalysezentrum (JTAC) auf das zweithöchste Niveau von "erheblich" auf "hoch" angehoben worden, teilt das Innenministerium in London mit. Dies bedeute, "dass ein Anschlag in den nächsten sechs Monaten sehr wahrscheinlich ist". Das JTAC ist den britischen Sicherheitsdiensten angegliedert. Es bewertet die Terrorgefahr alle sechs Monate neu. Seit 2022 galt im Vereinigten Königreich die Terrorwarnstufe "erheblich".
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