Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 17:00 Ukraine greift 21 russische Schiffe in 72 Stunden an +++
Ukrainische Drohnen- und Wasserdrohnen nehmen seit Tagen die russische Schattenflotte im Asowschen Meer ins Visier. Die Bilanz heute, ukrainischen Angaben zufolge: Neun getroffene Schiffe. Die wären für die Versorgung der Krim wichtig gewesen.
+++ 16:45 Kiew: Russischer Kampfjet vom Typ Su-35 abgeschossen +++
Ukrainische Streitkräfte haben offenbar ein russisches Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ Su-35 im Osten des Landes abgeschossen. Das berichtet der "Kyiv Independent" unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe. Genaue Details zu dem Einsatz seien nicht bekannt. Die Su-35 wird von Russland unter anderem eingesetzt, um Gleitbomben auf ukrainisches Gebiet abzuwerfen. Derzeit fehlt der Ukraine ein wirksames Mittel, um ihnen entgegenzuwirken. Der Militärluftfahrtexperte Andrii Kharuk sieht laut Bericht in den künftig erwarteten schwedischen Gripen-Kampfjets mit Meteor-Raketen jedoch eine Möglichkeit, russische Kampfflugzeuge weiter von der Front fernzuhalten und so deren Angriffe mit Gleitbomben zu erschweren.
+++ 16:20 Ukraine greift Ölpumpstation in Russland an – weit von der Grenze entfernt +++
In der russischen Region Baschkortostan treffen ukrainische Drohnen eine Ölpumpstation. Das teilt der Sicherheitsdienst der Ukraine mit. Demnach sei ein Brand im Bereich des Tanklagers sowie in den Produktionsanlagen ausgebrochen. Lokalmedien meldeten mehrere Verletzte. Die Ölpumpstation ist mehr als 1500 Kilometer von der Grenze entfernt.
+++ 15:48 Trump spricht bei Nato plötzlich von "viel Liebe" +++
Genüsslich arbeitet sich Donald Trump immer wieder an den Nato-Partnern ab, droht ihnen und flucht über sie. Beim Gipfel in Ankara schlägt er nun plötzlich ganz andere Töne an, spricht bei einem Termin mit Wolodymyr Selenskyj gar von "viel Liebe im Raum". Auch die Beziehung zum ukrainischen Präsidenten selbst lobt er.
+++ 15:22 Trump: USA werden der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben +++
US-Präsident Donald Trump will der Ukraine eine Lizenz zum Bau von Patriot-Abwehrraketen erteilen. Darüber spricht er nach eigenen Angaben mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des Nato-Gipfels. Zudem kündigt Trump ein Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Putin wünsche sich ein Treffen in Moskau, sagt Trump. Er hoffe auf ein baldiges Treffen. Nach Trumps Einschätzung ändern sich Putins Bedingungen für ein Ende des Krieges. Beide Seiten wollen demnach eine Beilegung des Konflikts. Die USA arbeiten laut Trump an einer Sicherheitsgarantie für die Ukraine, um Leben zu retten.
+++ 14:45 Nato-Staaten versprechen Ukraine Milliardenbetrag +++
Die Ukraine erhält beim Nato-Gipfel in Ankara eine neue Zusage für milliardenschwere Militärhilfen. Für dieses Jahr sagen Verbündete 70 Milliarden Euro für Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung zu. 2027 soll die Militärhilfe mindestens auf diesem Niveau fortgesetzt werden, wie aus der Gipfelerklärung hervorgeht. Die Staats- und Regierungschefs einschließlich US-Präsident Donald Trump bekräftigen außerdem ihre "unerschütterliche Verpflichtung" zur kollektiven Verteidigung nach Artikel fünf des Bündnisvertrags.
+++ 14:30 Monaco-Anschlag entwickelt sich zu "Blamage für Ukraine" +++
Der Bombenanschlag von Monaco wird für die Ukraine zunehmend zum Problem: Die international gesuchte Verdächtige wird offiziellen Angaben zufolge mit einer Schussverletzung tot in der Nähe von Kiew aufgefunden. Zwei Männer werden festgenommen und die Ermittler stoßen auf einen mutmaßlichen Folterkeller.
+++ 13:56 Präsidenten Nawrocki und Selenskyj sprechen trotz Krise +++
Inmitten eines Geschichtsstreits zwischen Polen und der Ukraine sprechen die Präsidenten Karol Nawrocki und Wolodymyr Selenskyj am Rande des Nato-Gipfels miteinander. Es habe einen kurzen Austausch von Höflichkeiten gegeben, ohne das Geschichtsthema zu berühren, so Nawrocki. Demnach fand die Begegnung bereits am Dienstagabend bei einem Galadinner statt. Nawrocki schließt ein weiteres Gespräch mit Selenskyj noch am heutigen Mittwoch nicht aus. "Es scheint mir natürlich, dass Nachbarländer, die Russland als gemeinsamen Feind haben, im Dialog miteinander bleiben sollten - unabhängig von gewissen bilateralen Spannungen", sagt er. Selenskyj, der sonst in sozialen Netzwerken über jede Gipfel-Begegnung in Ankara berichtet, äußert sich bislang nicht dazu.
+++ 13:19 Benzinkrise zwingt zum Handeln: Russen rüsten Autos um +++
Schlangen vor Tankstellen sind in Russland gerade keine Seltenheit. Die Benzin-Versorgung ist angespannt, denn ukrainische Drohnen haben mehrere Raffinerien stark beschädigt. Immer mehr Russen wollen sich daher vom Sprit unabhängig machen und rüsten ihre Fahrzeuge um.
+++ 12:46 Kreml: Türkei soll Ukraine von Angriffen auf Energieanlagen abbringen +++
Der Kreml fordert die Türkei und andere Staaten auf, ihren Einfluss zu nutzen, um die Ukraine von Angriffen auf Energieinfrastruktur abzubringen. Russland wirft der Ukraine vor, die Gazprom-Pumpstation Krasnodarskaja angegriffen zu haben. Über die Anlage wird Erdgas durch die Blue-Stream-Pipeline in die Türkei exportiert. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnet den Angriff vor Journalisten als "sehr gefährlich". Russland ergreife Maßnahmen, um die Gefahr derartiger Angriffe zu minimieren. Hilfe von der Türkei erhofft Russland sich wohl zu diesem Zeitpunkt, weil in Ankara derzeit ein Nato-Gipfel stattfindet.
+++ 12:09 Ukraine meldet mindestens sieben Tote bei neuen russischen Angriffen +++
Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind örtlichen Angaben zufolge in der Nacht zum Mittwoch mindestens sieben Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Bei einem Angriff mit Fliegerbomben auf die Stadt Mykolajiw seien eine Mutter und ihre Tochter gestorben, erklärt Regionalgouverneur Vitali Kim. Ihm zufolge wurden zwei weitere Menschen bei dem Angriff verletzt. Zudem wurden laut Behörden zwei Menschen in der nordöstlichen Region Charkiw getötet, sowie zwei in der südlichen Region Cherson. In der Region Dnipropetrowsk gab es nach Angaben der dortigen Behörden vier Verletzte durch russische Drohnen- und Artillerieangriffe. Zwei weitere Verletzte wurden aus Saporischschja gemeldet. Auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew starb eine Frau.
+++ 11:27 Ukrainische Armee schlägt in russischer Großstadt zu - Ölfabrik brennt +++
Der ukrainische Generalstab bestätigt, zwei wichtige Anlagen in der russischen Region Tatarstan getroffen zu haben. In der TAIF-NK-Raffinerie in der Stadt Nischnekamsk seien Brände ausgebrochen, teilt der Generalstab bei Telegram mit. Zudem hätten Drohnen den Ölkomplex Taneco in Nischnekamsk getroffen und ein Feuer ausgelöst, so die ukrainischen Spezialkräfte. Über dem Industriekomplex östlich von Moskau sind die Rauchwolken kilometerweit zu sehen.
+++ 10:51 Laschet: Müssen Trump wegen Ukraine bei Laune halten +++
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet, betont die Notwendigkeit, die USA bei der Beilegung internationaler Konflikte im Boot zu behalten. Das Ziel aller und insbesondere von Nato-Generalsekretär Mark Rutte sei es, US-Präsident Donald Trump "bei Laune zu halten und ihn bei den Themen, wo wir ihn noch brauchen, zu motivieren, mitzumachen", sagt Laschet im ZDF-"Morgenmagazin". Das betreffe hauptsächlich den Ukraine-Krieg. Sollten die USA den Druck auf Russland erhöhen, "dann sind sie hilfreich", so Laschet. Da "brauchen die Europäer ihn". Über die Nato zeigt sich Trump nun allerdings sichtlich verärgert.
+++ 10:01 Merz bei Nato-Gipfel: "Russland hat keine Chance" +++
Bundeskanzler Friedrich Merz sagt der Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara weitere Unterstützung zu und schließt einen für Russland erfolgreichen Verlauf des Kriegs aus. "Wir werden der Ukraine weiter helfen", sagt Merz vor Beginn von Beratungen der 32 Staats- und Regierungschefs der Allianz. "Russland hat keine Chance, diesen Krieg zu gewinnen", betont der Kanzler. "Sie werden die Kriegsziele nicht erreichen, und je schneller wir diesen Krieg beenden, umso besser ist es für Europa, umso besser ist es für Russland und umso besser ist es für den Frieden in der Welt."
+++ 09:27 Ukraine meldet neue Angriffe auf russische Schattenflotte +++
Das ukrainische Militär greift nach eigenen Angaben neun Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte im Asowschen Meer mit Drohnen an. Die Zahl der erfolgreichen Angriffe auf diese Schiffe in den vergangenen 72 Stunden steige damit auf 19, teilt der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Ukraine versucht derzeit verstärkt, die von Russland annektierte Halbinsel Krim zu isolieren.
+++ 08:55 Frau stirbt bei russischem Raketenangriff auf Kiew +++
Nach einem russischen Angriff mit ballistischen Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew melden örtliche Behörden ein Todesopfer. "Leider liegen uns Informationen vor, dass bei dem Angriff in dieser Nacht eine Frau ums Leben gekommen ist", teilt Tymur Tkachenko, Leiter der Militärverwaltung von Kiew, bei Telegram mit. Zudem gebe es zwei Verletzte. Kurz nach Mitternacht Ortszeit hatten mehrere Explosionen die Dreimillionenstadt erschüttert. Den Angaben der Luftwaffe zufolge konnte die ukrainische Luftverteidigung keine der fünf ballistischen Raketen abfangen. Von den 169 eingesetzten Drohnen seien jedoch mehr als 80 Prozent abgeschossen worden.
+++ 08:23 Pistorius: Verhandeln mit USA über Kauf von Tomahawk-Raketen +++
Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht auf dem Nato-Gipfel Fortschritte in deutschen Bemühungen um einen Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern aus den USA. "Da gibt es Bewegung, aber noch keine Ergebnisse. Wir sind in guten Gesprächen und ich bin optimistisch, dass wir da was hinbekommen", sagt der SPD-Politiker dem Deutschlandfunk in einem Interview aus Ankara. Es gebe bei Mittelstreckenwaffen "eine wichtige strategische Lücke in der Abschreckung", so Pistorius. "Die wollen wir schließen." Einer 2024 vereinbarten Stationierung solcher Waffen des US-Militärs in Deutschland hatten die USA unter Präsident Donald Trump wieder eine Absage erteilt. Ein Kauf von Tomahawk ist eine mögliche Alternative dazu.
+++ 07:52 Russische Drohne trifft Auto in Cherson - zwei Verletzte +++
Eine russische Drohne trifft in den frühen Morgenstunden ein Auto im ukrainischen Cherson. Das teilt die städtische Militärverwaltung mit. Demnach werden zwei Männer im Alter von 60 und 57 Jahren verletzt. Sie hätten sich zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Fahrzeug befunden. Einer von ihnen müsse im Krankenhaus behandelt werden. Erst am Vorabend wurden bei russischen Angriffen in der Region zwei weitere Männer im Alter von 37 und 41 Jahren verletzt.
+++ 07:18 Bericht: Ukraine attackiert Industrieanlage im Landesinneren von Russland +++
Die ukrainische Armee greift erneut in der russischen Region Tatarstan an. Dem Kanal "Exilenova Plus" zufolge ist auf Videoaufnahmen von Anwohnern zu sehen, wie Rauch aus einer petrochemischen Anlage in der Stadt Nischnekamsk aufsteigt. Tatarstan liegt mehr als 1500 Kilometer von der Ukraine entfernt.
+++ 06:41 Ukraine: Russland verliert 1260 Soldaten innerhalb eines Tages +++
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs verliert die russische Armee innerhalb des vergangenen Tages 1260 Soldaten. Damit steigt die Gesamtzahl der Soldaten, die Russland demnach seit Beginn des Angriffskrieges verloren hat, auf 1.413.510. Zu eigenen Verlusten macht die ukrainische Armee keine Angaben. Verschiedene Denkfabriken gehen jedoch davon aus, dass die russischen Verluste die ukrainischen deutlich übersteigen.
+++ 06:08 Ukraine greift erneut Ölraffinerie im russischen Saratow an +++
Ukrainische Drohnen treffen in der Nacht zum Mittwoch offenbar eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Saratow. Wie das Medium "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Telegram-Nachrichtenkanal "Exilenova Plus" berichtet, bricht infolge des Angriffs ein Brand in der Anlage aus. Saratow liegt etwa 460 Kilometer östlich der ukrainisch-russischen Grenze. Bereits Ende Mai hatte die ukrainische Armee die Ölraffinerie angegriffen.
+++ 05:29 Nato-Staaten beraten über Ukraine-Hilfe - Trump-Selenskyj-Treffen erwartet +++
In Ankara setzen die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten heute ihr Gipfeltreffen fort. Auf der Tagesordnung stehen die weitere Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland sowie die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses. Am Rande des Nato-Gipfels werden Gespräche zwischen Selenskyj und Trump erwartet.
+++ 04:34 Russische Raketen in Kiew - Feuer in mehreren Gebäuden +++
Durch russische Angriffe geraten in Kiew mehrere Lagerhallen sowie ein weiteres "Nicht-Wohngebäude" in Brand, meldet Bürgermeister Vitali Klitschko in der Nacht. Die "oberste Priorität" der Ukraine sei derzeit, "mehr Luftabwehrraketen zu bekommen", warnt zuvor der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf dem Nato-Rüstungsforum.
+++ 02:58 Bürgermeister Klitschko warnt in Kiew vor ballistischen Raketen +++
Kiew wird am frühen Mittwochmorgen von einer Serie von Explosionen erschüttert. Die erste heftige Explosion erfolgt noch vor Ertönen der Luftschutzsirenen. "Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen an. Bleiben Sie in den Schutzräumen", warnt Bürgermeister Vitali Klitschko die Einwohner.
+++ 02:03 Nächtliche Raketeneinschläge in Charkiw +++
In der Nacht wird die ostukrainische Großstadt Charkiw laut Behördenangaben angegriffen. In zwei Bezirken werden Raketeneinschläge registriert, wie Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mitteilt. Mehr als zehn Häuser seien beschädigt worden.
+++ 00:51 Kiew meldet in der Nacht russischen Angriff mit ballistischen Raketen +++
Während in der Türkei der Nato-Gipfel begonnen hat, ist die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut von Russland mit ballistischen Raketen angegriffen worden. In der Nacht erschüttern mehrere Explosionen die Dreimillionenstadt. Bürgermeister Vitali Klitschko meldet bei Telegram mehrere Brände in zwei Stadtteilen.
+++ 00:05 Ukraine gibt weitere Drohnen-Abkommen bekannt +++
Die Ukraine schließt nach eigenen Angaben am Rande des Nato-Gipfels in Ankara drei weitere Drohnen-Abkommen mit Dänemark, Estland und den Niederlanden ab. Damit steige die Zahl dieser Vereinbarungen auf neun, erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj. Sein Land gebe dabei die im Krieg gegen Russland gewonnene Expertise weiter. Zudem sei es das Hauptziel der Ukraine bei dem Treffen in der türkischen Hauptstadt, weitere Luftverteidigungssysteme zu erhalten.
+++ 23:29 "Bündnis der Zukunft": Selenskyj pocht auf Nato-Mitgliedschaft +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirbt anlässlich des Nato-Gipfels erneut für einen Bündnisbeitritt seines Landes. "Die Nato mit der Ukraine ist das Bündnis der Zukunft", sagt er. Das Thema ist unter den Alliierten höchst umstritten. Trump hatte einen Beitritt mehrmals ausgeschlossen. Angesichts der anhaltenden, massiven russischen Raketenangriffe fordert Selenskyj größere Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen.
+++ 22:00 Kämpfe an den Fronten der Ukraine dauern an +++
Die Kämpfe entlang der Fronten im Südosten der Ukraine dauern in unverminderter Heftigkeit an. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte spricht in seinem abendlichen Lagebericht von insgesamt 219 bewaffneten Zusammenstößen an verschiedenen Frontabschnitten. Schwerpunkt der Kämpfe lag bei Pokrowsk im Industrierevier Donbass, wo die russischen Streitkräfte nach Darstellung der Generalität in Kiew über 40 Angriffe gegen ukrainische Stellungen führten. Russland setzte unterdessen auch seine Angriffe gegen zivile Ziele in der Ukraine fort. Bei einem Raketenangriff auf die südukrainische Hafenstadt Odessa wurden nach Angaben des regionalen Militärverwalters Oleh Kiper sechs Menschen verletzt. Explosionen nach russischen Angriffen wurden auch aus der ostukrainischen Großstadt Charkiw ohne weitere Details gemeldet.
+++ 21:08 Peskow: Kiew wird von Europa zur Kriegsführung provoziert +++
Die Länder Europas drängen die Ukraine nach Ansicht von Kremlsprecher Dmitri Peskow zur Fortsetzung des Kriegs gegen Russland. "Die Europäer glauben immer noch, dass man Russland strategisch besiegen kann", sagt Peskow in einem Interview der Schweizer "Weltwoche". Dies sei "der größte Fehler überhaupt". Und mit diesem europäischen Rückhalt sei Kiew nicht flexibel. Die aktuelle Entwicklung in Europa, das aktuell massiv aufrüstet, bewertet der Sprecher von Kremlchef Wladimir Putin als Transformationsprozess. "Europa hat verstanden, dass es keine richtigen Sicherheitsgarantien der USA mehr gibt", sagt er und kritisiert die Verwendung von Steuergeldern für die europäische Aufrüstung. "Das ist Gehirnwäsche der europäischen Steuerzahler."
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.