Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 19:10 Militärblog: Dorf in Dnipropetrowsk befreit, doch Russen rücken in Donezk vor +++

30.11.2025, 00:10 Uhr

Laut dem ukrainischen Militärblog Deep State haben ukrainische Truppen in der Region Dnipropetrowsk das Dorf Ivanivka befreit. Die russischen Truppen hingegen rückten in der Nähe von Myrnograd in der Region Donezk vor.

+++ 18:35 Kiew-Delegation lobt warme Atmosphäre +++

Die Gespräche zwischen den USA und der Ukraine über ein Ende des Krieges mit Russland sind nach Angaben aus Kiew gut angelaufen. Es sei ein guter Start in einer warmen Atmosphäre, schreibt der erste stellvertretende Außenminister der Ukraine, Serhij Kyslyzja, auf X. Die Gespräche seien bislang konstruktiv. Kyslyzja lobt zudem die "großartige Führung" von US-Außenminister Marco Rubio.

+++ 18:20 Russische Drohnen sollen Streumunition nahe Kiew abgeworfen haben +++

Bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Wyschhorod nahe Kiew soll das russische Militär Streumunition eingesetzt haben. Drei Drohnen hätten gestern Streumunition über der Stadt abgeworfen und danach Häuser angegriffen, teilen die ukrainischen Streitkräfte in sozialen Medien mit. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Kiew, Mykola Kalaschnyk, wurde bei dem Angriff auf Wyschhorod ein 47-jähriger Mann getötet. 19 Weitere Menschen seien verletzt worden, darunter vier Kinder.

+++ 17:37 Bericht: Indien will Putin Waffengeschäfte vorschlagen +++

Indien plant, während des Besuchs von Präsident Wladimir Putin in der kommenden Woche Gespräche über den Kauf russischer Kampfflugzeuge und eines Raketenabwehrschildes aufzunehmen, berichtet Bloomberg News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach geht es dabei um den Kauf von Su-57-Kampfflugzeugen und einer weiterentwickelten Version des Raketenabwehrschilds S-500.

+++ 17:00 Umjerow: "Wir haben klare Richtlinien" +++

Die Ukraine strebt laut ihrem Chefunterhändler Rustem Umjerow einen echten Frieden an. Sein Land wolle sich zudem verlässliche und langfristige Sicherheitsgarantien sichern, schreibt der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrats zu Beginn der Gespräche in Florida auf der Plattform X. "Wir haben klare Richtlinien und Prioritäten: die Wahrung ukrainischer Interessen, die Sicherstellung eines substanziellen Dialogs und das Vorankommen auf der Grundlage der in Genf erzielten Fortschritte."

+++ 16:46 Gespräche in Florida gestartet - Rubio erwartet Fortschritte +++

In Hallandale Beach im US-Bundesstaat Florida laufen die Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine und der USA. Nach offiziell unbestätigten Berichten von US-Medien wurde der Golfklub Shell Bay als Tagungsort gewählt. Beteiligt sind US-Außenminister Marco Rubio, der Sondergesandte Steve Witkoff, sowie Jared Kushner, Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump. Die ukranische Delegation wird vom Chef des Sicherheitsrats, Rustem Umerow, geleitet, der bis Juli Verteidigungsminister war. Rubio erklärt in Florida, er rechne mit Fortschritten bei den Gesprächen mit der Ukraine hin zu einem möglichen Ende des Krieges. "Es geht nicht nur um Friedensabkommen. Es geht darum, einen Weg zu ebnen, der für die Ukraine Souveränität, Unabhängigkeit und Wohlstand bedeutet und deshalb erwarten wir, heute weitere Fortschritte zu erzielen."

+++ 16:28 Kiew dankt Warschau für Absage an Orban +++

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha bedankt sich bei Polens Präsident Karol Nawrocki dafür, dass dieser ein Treffen mit dem ungarischen Premier Victor Orban abgesagt hat. "Das ist in der Tat eine gute Entscheidung", schreibt Sybiha in sozialen Medien. "Dies zeigt Polens prinzipienfeste Haltung und seinen starken Solidaritätssinn und bekräftigt sein Engagement für die europäische Einheit und Sicherheit in einem entscheidenden Moment." Warschau begründete die Absage damit, dass Orban sich am Freitag im Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatte. Ein Thema dabei waren russische Energielieferungen an Ungarn.

+++ 15:53 Drohnenwrack mit Sprengkörper im Wald gefunden +++

Gefährlicher Munitionsfund in einem Waldstück in Kiew: Die Polizei erklärt, es seien die Trümmer einer Drohne mit einem Sprengkörper gefunden worden. Der Sprengkörper solle vor Ort durch Experten gesprengt werden. Die Explosion werde für die Bevölkerung keine Gefahr darstellen. Die Polizei warnt davor, sich Gegenständen wie auf dem Foto zu nähern, da sie jederzeit detonieren könnten.

+++ 15:09 Nawrocki cancelt Treffen mit Orban +++

Der polnische Präsident Karol Nawrocki cancelt ein für kommende Woche geplantes Treffen mit Ungarns Premierminister Viktor Orban wegen dessen kürzlicher Moskau-Reise. Nawrocki werde das Programm seines Besuchs in Ungarn auf den Gipfel der Präsidenten der Visegrád-Gruppe in Esztergom beschränken, erklärt Marcin Przydacz, Leiter des Büros für internationale Politik im Präsidialamt, in sozialen Medien. Die Präsidenten der zur Visegrád-Gruppe gehörenden Staaten Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei würden über Sicherheit und Zusammenarbeit in der mitteleuropäischen Region sprechen. Laut Medienberichten sollte auf den Gipfel am Mittwoch ein Gespräch mit Orban am Donnerstag in Budapest folgen. Zur Begründung für die Änderung wird Orbans Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau am vergangenen Freitag genannt, bei dem es auch um russische Öl- und Gaslieferungen an Ungarn ging. Zudem verweist Warschau darauf, dass Europas Sicherheit auch von Solidarität im Energiebereich abhänge.

+++ 14:31 Frühere Botschafterin soll Selenskyj bei Wiederaufbau beraten +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die frühere Botschafterin in den USA, Oksana Markarowa, zu seiner Beraterin für den Wiederaufbau ernannt. "Ab heute wird Oksana Markarowa unseren Staat als meine Beraterin für Wiederaufbau und Investitionen unterstützen", schreibt Selenskyj auf X. Über das grundlegende Ziel der Verteidigung der Unabhängigkeit und die Sicherung des Überlebens hinaus habe die Ukraine das langfristige Ziel, das Land nach einem Ende des Krieges wiederaufzubauen und sich wirtschaftlich wieder normal zu entwickeln.

+++ 13:54 Russland: Angriffe auf Ölterminal sind Terror +++

Bei ukrainischen Angriffen auf Öltanker und die Infrastruktur des internationalen Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) im Schwarzen Meer handelt es sich Russland zufolge um Terror. Sie bedrohten die freie Schifffahrt in der Region, teilt das russische Außenministerium mit. Bei den angegriffenen Anlagen handele es sich um zivile Energieinfrastrukturen, die eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der globalen Energiesicherheit spielten und noch nie internationalen Beschränkungen oder Einschränkungen unterlegen hätten.

+++ 13:17 Ukrainischer Generalstab meldet 76 Pokrowsk-Offensiven an einem Tag +++

Der ukrainische Generalstab meldet neue russische Verluste an der Front: Binnen eines Tages sind demnach 1160 russische Soldaten getötet oder verwundet worden. Insgesamt beziffert Kiew die russischen Personalverluste seit Beginn des Angriffskriegs damit auf 1.172.860. Auch die Region Pokrowsk findet Erwähnung: Dort habe es binnen eines Tages 76 versuchte Angriffe der russischen Armee gegeben.

+++ 12:11 "In halber Ukraine gab es in der Nacht Fliegeralarm" +++

Russische Streitkräfte greifen aktuell gezielt ukrainische Infrastruktur und zivile Gebäude an - wie auch in den vorherigen Kriegswintern. Wie ntv-Reporter Jürgen Weichert vor Ort in Kiew erfährt, wächst im Land die Sorge vor Gebietsabtretungen.

+++ 11:31 Ukraine und Norwegen wollen ab 2026 gemeinsam Drohnen produzieren +++

Die Ukraine und Norwegen haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Produktion von Drohnen getroffen. Eine erste Pilotfertigung soll 2026 starten, wie der ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal nach der Unterzeichnung mit seinem norwegischen Amtskollegen Tore O. Sandvik erklärt. Die Zusammenarbeit vertieft die sicherheitspolitischen Beziehungen beider Länder und unterstützt den Ausbau der ukrainischen Verteidigungsindustrie - ein wichtiges Ziel, angesichts des russischen Angriffskriegs und sinkender US-Militärhilfe. Parallel verhandelt Kiew mit Großbritannien über die Produktion tausender Abfang- und Langstreckendrohnen.

HANDOUT-Der-ukrainische-Praesident-Wolodymyr-Selenskyj-trifft-sich-mit-dem-ukrainischen-Premierminister-Denys-Schmyhal-Selenskyj-hat-die-stellvertretende-Ministerpraesidentin-Swyrydenko-mit-der-Leitung-der-Regierung-beauftragt
Shmyhal (r. im Bild) präzisierte zunächst nicht, welche Drohnen die Ukraine in Zusammenarbeit mit Norwegen produzieren würde. (Foto: picture alliance/dpa/APA Images via ZUMA Press Wire)

+++ 10:36 Treffen in Florida: Experte warnt vor "Worst-Case-Szenario" +++

Vor dem Treffen der US-Delegation und dem ukrainischen Verhandlungsteam in Florida warnt ein Experte gegenüber der Kyiv Post vor dem "Worst-Case-Szenario". "Sollte Washington Kiew heute unter Druck setzen, und etwa einen Militärabbau oder einen Verzicht auf eine Nato-Mitgliedschaft fordern, könnte die Ukraine die Friedensplan-Bedingungen ablehnen", sagt Yuriy Boyechko, Vorstand der humanitären Hilfsorganisation Hope For Ukraine. Dies hätte den Entzug lebenswichtiger US-Militärhilfe zur Folge, so Boyechko.

+++ 09:34 Russiche Truppen rücken bei Kupjansk vor +++

Östlich von Kupjansk in der Region Charkiw konnte die russische Armee weitere Geländegewinne erzielen. Laut dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) belegen geolokalisierte Videos, dass russische Truppen mit gepanzerten Fahrzeugen bis auf wenige Meter an den Vorort Petropawliwka herangerückt sind. Auch in Richtung Kostjantiniwka gab es laut Aufnahmen geringfügige Bewegungen. In der Innenstadt des Vororts Plestschtschijiwka machten russische Einheiten einen kleinen Vorstoß. Gleichzeitig gelang es ukrainischen Kräften, die Angreifer südlich von Nowopawliwka ein Stück weit zurückzudrängen.

+++ 08:36 Türkei: Auch Russland würde von Friedensabkommen profitieren +++

Der türkische Außenminister Hakan Fidan sieht bei den Regierungen Russlands und der Ukraine eine wachsende Bereitschaft für ein Friedensabkommen. "Nach vier Jahren Zermürbungskrieg sind die Parteien eher bereit als früher, Frieden zu schließen. Sie haben das Ausmaß des menschlichen Leids und der Zerstörung gesehen und ihre eigenen Grenzen erkannt", sagt Fidan der "Welt am Sonntag". "Nach unserem Verständnis ist auch Herr Putin bereit, einem Waffenstillstand und einem umfassenden Friedensabkommen unter bestimmten Bedingungen zuzustimmen", so der Außenminister. Das derzeit diskutierte Abkommen sei nicht nur wichtig, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, "sondern auch, um dauerhaft Stabilität für ganz Europa zu schaffen. In diesem Zusammenhang sollten wir einige Artikel des Abkommens, das die Sicherheit Europas gewährleisten soll, genauer betrachten. Ich sehe darin eine historische Chance, weitere Angriffe zu verhindern", fügt Fidan hinzu.

+++ 07:45 Kasachstan kritisiert Ukraine wegen Angriff auf Öl-Terminal +++

Das kasachische Außenministerium erhebt Kritik gegen die Ukraine. Es wirft ihr vor, zum wiederholten Male einen absichtlichen Angriff auf kritische Infrastruktur des internationalen Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) im Schwarzen Meer verübt zu haben. Der Vorfall stelle "den dritten Akt der Aggression gegen eine ausschließlich zivile Einrichtung" dar, deren Betrieb völkerrechtlich geschützt sei. Das CPC hatte am Samstag mitgeteilt, dass es seinen Betrieb an einem wichtigen Ölterminal eingestellt habe. Ein Ankerpunkt sei durch einen Angriff mit Marinedrohnen erheblich beschädigt worden. Das CPC wickelt mehr als ein Prozent des weltweiten Öls ab. Es exportiert hauptsächlich Öl aus Kasachstan über Russland und den Schwarzmeer-Terminal.

+++ 07:07 Ukrainische und US-Delegation erörtern Friedensplan +++

Die USA und die Ukraine diskutieren heute im US-Bundesstaat Florida Wege für ein Ende des russischen Angriffskriegs. Für die US-Seite sollen laut übereinstimmenden Medienberichten Außenminister Marco Rubio, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an dem Treffen teilnehmen. Das Team der Ukraine wird von Delegationsleiter Rustem Umjerow angeführt.

+++ 06:27 Drei Frauen bei Drohnenangriff auf Charkiw verletzt +++

Im Dorf Baschilwka in der Region Charkiw sind bei einem russischen Drohnenangriff drei Frauen verletzt und Wohngebäude beschädigt worden. Das berichtet Ukrinform mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft der Region Charkiw. Nach den Ermittlungen schlug am Samstag eine russische Drohne, die vorläufig als Heranium-2 identifiziert wurde, in ein Wohngebiet im Dorf Baschilwka im Bezirk Losivski ein. Der Leiter der regionalen Staatsverwaltung Charkiw, Oleh Synyiehubov, gibt an, dass es sich bei den Opfern um Frauen im Alter von 65, 67 und 73 Jahren handelt.

+++ 05:42 KNDS erhält bislang 350 Aufträge für neues Leopard-2-Modell +++

Beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS sind bislang 350 Bestellungen aus fünf Ländern für das neue Modell des Leopard-2-Panzers eingegangen. Das sagt ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage. Neben Deutschland haben auch die Niederlande, Norwegen, Litauen und Tschechien die Weiterentwicklung des 1979 eingeführten Panzers geordert. Die Bundeswehr hat bislang 123 Exemplare des Leopard 2 A8 bestellt. Bei der ersten öffentlichen Präsentation des Panzers kündigte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bereits eine Beschaffungsvorlage für weitere 75 Stück an. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:41 Parteitag: Grüne fordern Taurus für Ukraine +++

Die Grünen haben sich auf ihrem Bundesparteitag für eine stärkere militärische Unterstützung der Ukraine ausgesprochen - auch in Form von Taurus-Marschflugkörpern. "Die Durchhaltefähigkeit der Ukraine hängt nicht zuletzt von unserer Unterstützung ab", heißt es in einem in der Nacht in Hannover verabschiedeten Leitantrag.

+++ 03:41 Regionalgouverneur: Ein Toter bei russischen Drohnenangriffen nahe Kiew +++

Bei russischen Drohnenangriffen nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach Angaben des örtlichen Regionalgouverneurs ein Mensch getötet worden. Bei den Angriffen auf die Stadt Wyschhorod seien zudem elf Menschen verletzt worden, darunter ein Kind, erklärt der Regionalgouverneur von Kiew, Mykola Kalaschnyk, am frühen Morgen im Onlinedienst Telegram. Die Anzahl der Verletzten könnte demnach noch steigen. Sechs der Verletzten wurden laut Kalaschnyk ins Krankenhaus gebracht. Rettungskräfte seien derzeit dabei, die Bewohner eines bei den Angriffen getroffenen Hochhauses zu evakuieren.

+++ 02:21 Zahl der Toten durch russische Luftangriffe auf sechs erhöht +++

Die Zahl der Toten durch russische Luftangriffe in der Nacht zum Samstag hat sich von drei auf sechs erhöht. Dutzende Menschen seien verletzt worden, teilen ukrainische Behörden mit. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland 26 Raketen und fast 600 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert.

+++ 01:07 Luftverteidigung in Polen reagiert auf russische Kampfjets - Bundeswehr beteiligt +++

Russische Kampfjets haben einem Medienbericht zufolge am Freitag einen Alarm der Luftverteidigung in Polen ausgelöst. Vier Kampfjets vom Typ MiG-31 seien in Richtung der russischen Westgrenze geflogen, berichtet die "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Informationen aus Nato-Kreisen. Polnische Streitkräfte sowie in Polen stationierte Bundeswehr-Einheiten hätten ihre Luftverteidigungssysteme daraufhin in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Zwei deutsche Patriot-Luftabwehrsysteme am Flughafen in Rzeszow, über den ein Großteil der westlichen Militärhilfe für die Ukraine läuft, wurden dem Bericht zufolge aktiviert, Soldaten der deutschen Luftwaffe waren demnach an der Reaktion beteiligt. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Nato-Angaben berichtet, kehrten die russischen Jets später wieder um. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 00:06 Budapest weist Kritik an Moskau-Besuch zurück: Brauchen keine Erlaubnis +++

Budapest weist Kritik an Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau zurück. "Wir Ungarn brauchen für Auslandsverhandlungen nicht die Erlaubnis oder ein Mandat aus Brüssel, Berlin oder sonst woher", schreibt Ungarns Außenminister Péter Szijjártó auf der Plattform X. Damit reagiert er auf Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich von der Reise des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban nach Moskau mit scharfen Worten distanziert hatte. Merz hatte erklärt, Orban "fährt ohne europäisches Mandat und er fährt ohne eine Abstimmung mit uns".

+++ 22:19 Kallas nennt Luftraumverletzung über Moldau inakzeptabel +++

"Die Verstöße russischer Drohnen gegen den moldauischen Luftraum sind inakzeptabel und gefährden den zivilen Flugverkehr", schreibt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Die EU investiere in diesem Jahr 20 Millionen Euro in die Luftabwehr Moldaus, um die Sicherheit des Landes zu stärken. Zuvor hatte Moldau mitgeteilt, zwei russische Drohnen seien in den Luftraum eingedrungen, bevor sie die Ukraine angegriffen hätten. Moldaus proeuropäische Präsidentin Maia Sandu und ihre europäischen Verbündeten haben Moskau bereits wiederholt vorgeworfen, Moldau destabilisieren zu wollen. Das an die Ukraine angrenzende Land verhandelt seit Juni 2024 über einen EU-Beitritt.

+++ 21:46 Neuer nächtlicher Angriff auf Ukraine hat begonnen +++

Die Ukraine wird am Abend erneut angegriffen. Aktuell herrscht im halben Land Luftalarm. Es seien mehrere Drohnengruppen unterwegs, schreiben die Luftstreitkräfte der Ukraine in sozialen Medien. Zudem hätten russische Flugzeuge Lenkbomben auf die Region Donezk abgeworfen.

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