Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 21:49 Nachricht an Putin: Selenskyj nutzte Oligarch Abramowitsch als Boten +++

07.06.2026, 00:41 Uhr

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch gebeten, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Wiederaufnahme bilateraler Friedensgespräche zu sprechen. Das berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Selenskyj bestätigte später das Treffen mit Abramowitsch während eines Interviews mit Sky News. Selenskyj sagte, er habe Abramowitsch gebeten, Putin mitzuteilen, dass die Ukraine den Donbass niemals aufgeben werde. Er habe ihn außerdem gebeten, Putin zu sagen, dass er bereit sei, sich direkt mit ihm in einer Stadt außerhalb Russlands oder Weißrusslands zu treffen. "Ich sagte, Sie können einen beliebigen Zeitpunkt ab morgen wählen, Sie können einen beliebigen Tag und ein beliebiges Format wählen", sagte Selenskyj.

+++ 20:16 Europäer wollen Ukraine-Diplomatie wieder in Gang bringen +++

Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die stockenden Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder in Gang bringen. Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer kamen in der Londoner Regierungszentrale Downing Street Nr. 10 zusammen, um über weitere Unterstützung für die Ukraine und die Chancen für Verhandlungen mit Russland zu beraten. Später sollte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hinzukommen. Vor dem Vierer-Gipfel bekräftigte Selenskyj, dass die Europäer an möglichen Friedensgesprächen mit Russland teilnehmen sollen. "Europa muss Teil der Verhandlungen sein und sich stark zeigen", schrieb er auf X.

+++ 19:20 Stubb: Europa sollte Initiative bei Russland-Gesprächen ergreifen +++

Europa solle die Initiative ergreifen und Verhandlungen mit Moskau aufnehmen, um den von Russland gegen die Ukraine geführten umfassenden Krieg zu beenden, sagt der finnische Präsident Alexander Stubb der "Neue Zürcher Zeitung". Stubb sagt, Europa solle sich bei den Verhandlungen eng mit den Vereinigten Staaten abstimmen, aber auch prüfen, ob Washingtons Politik gegenüber Russland und der Ukraine mit den europäischen Interessen im Einklang steht.

+++ 18:20 Brautpaar posiert, dann fällt Shahed-Drohne vom Himmel +++

Ein Brautpaar macht in der ukrainischen Stadt Saporischschja Hochzeitsfotos, als über ihm eine russische Shahed-Drohne abgeschossen wird. Die Kamera hält den bedrohlichen Moment fest. Wenig später stürzt die Drohne auf ein Haus und explodiert.

+++ 17:44 Selenskyj zu Gesprächen mit Starmer, Merz und Macron in Großbritannien +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Gesprächen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer sowie mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Großbritannien eingetroffen. "Im Mittelpunkt stehen unsere Verteidigung im Krieg, eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Luftverteidigung zum Schutz ganz Europas sowie unsere gemeinsame Sichtweise auf die diplomatischen Perspektiven", schreibt er auf X. "Europa muss an den Verhandlungen beteiligt sein und sich stark zeigen."

+++ 16:32 Surren der Shahed-Drohnen lässt Ukrainer um Leben laufen +++

Russlands Streitkräfte greifen erneut Wohngebiete in der Ukraine an. In Saporischschja werden ein Kind und mindestens zwei weitere Personen verletzt. Videos zeigen die gespenstischen Momente, bevor eine Shahed-Drohne einschlägt.

+++ 16:09 Ukraine greift Treibstofflager auf der Krim an +++

Ukrainische Drohnen greifen auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim Treibstofflager an. Unter anderem sei das Öllager Semikolodesjanska getroffen worden, teilen die ukrainischen Spezialeinheiten auf Telegram mit. Das Lager werde von den russischen Streitkräften als Umschlagplatz für die Versorgung der Truppen mit Treibstoff genutzt. Über das Ausmaß möglicher Schäden wurden zunächst keine Angaben gemacht.

+++ 15:45 Festnahmen und Skandale überschatten Wahl in Armenien +++

Festnahmen, Bombendrohungen und gegenseitige Vorwürfe überschatten die von massiven Spannungen mit Russland begleitete Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Armenien. Laut dem Chef der prorussischen Oppositionspartei Starkes Armenien, Samwel Karapetjan, wurden in den vergangenen zwei Tagen mehr als 100 seiner Anhänger festgenommen. "In eben diesem Moment laufen weitere Arreste unserer Unterstützer", sagte der Milliardär bei der Stimmabgabe. Eine weitere prorussische Oppositionspartei klagte ebenfalls über Festnahmen.

+++ 15:18 Jäger: "Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen" +++

Russlands Machthaber Wladimir Putin rückt weiter keinen Millimeter von seinen Kriegszielen ab. Politiloge Thomas Jäger stellt klar: Militärisch könne Russland den Krieg nicht mehr gewinnen. Die einzige Hoffnung Russlands sei, das nach den Amerikanern auch die Europäer das Interesse an der Ukraine verlieren.

+++ 14:20 Gouverneur: Drei Tote bei russischem Angriff in Region Saporischschja +++

Bei einem russischen Angriff in der Nähe einer Bushaltestelle in der Region Saporischschja sind offenbar drei Menschen getötet worden. Das meldet das Portal Ukrainska Pravda unter Berufung auf den Gouverneur Iwan Fedorow. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Bei dem Angriff seien auch Häuser beschädigt worden.

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Drei Menschen, die sich an der Bushaltestelle aufhielten, wurden laut dem Gouverneur getötet. (Foto: REUTERS)

+++ 13:25 "Momentan Fenster, um Probleme in Russland zu schaffen" +++

Politikanalystin Oksana Huss beobachtet eine Veränderung der russischen Machtverhältnisse. Einerseits sei der Kreml mehr von China abhängig, andererseits setzt die Ukraine dem Land durch Angriffe im Hinterland weiter zu. Das eröffne ein Momentum, um Russland zu einem Waffenstillstand zu zwingen.

+++ 12:52 Atommülllager getroffen - IAEA-Chef Grossi: Vorfall äußerst besorgniserregend +++

Nach einem russischen Drohnentreffer auf ein Lager für abgebrannte Brennelemente nahe dem Atomkraftwerk Tschernobyl teilt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit, dass sie von ukrainischer Seite über die "erheblichen Schäden" an dem Gebäude informiert worden sei. Betroffen sind demnach die Fassade, die Fenster und Türen. Auch benachbarte Gebäude seien durch die Druckwelle in Mitleidenschaft gezogen. Ein IAEA-Team werde die Anlage in Kürze besuchen, um die Auswirkungen zu begutachten, teilt die Behörde mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erklärt auf X, der Vorfall sei äußerst besorgniserregend, da er sich in einer Liegenschaft ereignet habe, wo große Mengen an Kernmaterial gelagert seien - nur wenige Meter vom angegriffenen Gebäude entfernt. Angriffe auf kerntechnische Anlagen seien völlig inakzeptabel und verstießen direkt gegen zentrale Grundsätze der nuklearen Sicherheit während eines militärischen Konflikts, sagt Grossi.

+++ 12:17 Ukrainischer Generalstab meldet 223 Front-Gefechte +++

Im Laufe des vergangenen Tages hat es offenbar 223 Zusammenstöße zwischen ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Das schreibt die Nachrichtenagentur Ukrinform mit Verweis auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine. Besonders schwer umkämpft war demnach der Frontabschnitt bei Pokrowsk. Russland habe unter anderem 93 Luftangriffe durchgeführt und 9928 Kamikaze-Drohnen eingesetzt.

+++ 11:27 Selenskyj verurteilt russischen Angriff auf Atommülllager als "extrem niederträchtig" +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilt den russischen Drohnenangriff auf ein Lager für abgebrannte Brennelemente nahe dem Atomkraftwerk Tschernobyl als "extrem niederträchtig". Russland habe das Gebiet gezielt angegriffen, schreibt Selenskyj auf X. Eine Drohne vom Typ Schahed habe eines der Gebäude der Anlage getroffen. Es handele sich um eine äußerst kritische Infrastruktureinrichtung.

+++ 10:47 Kriewald: "Man düpiert Putin in seiner Heimatstadt" +++

Die Ukraine greift Ziele in den besetzten Gebieten sowie nahe St. Petersburg an. ntv-Reporterin Nadja Kriewald spricht von wichtigen Erfolgen und erklärt, warum der Druck auf Kremlchef Putin dennoch begrenzt bleibt.

+++ 10:33 Ukraine: Russische Drohne trifft Atommülllager nahe Tschernobyl +++

Eine russische Drohne trifft ukrainischen Angaben zufolge ein Lager für abgebrannte Brennelemente in der Nähe des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl. Die Strahlungswerte seien stabil geblieben und es gebe keine Berichte über Verletzte, teilen der Generalstab in Kiew und die staatliche Atombehörde mit.

+++ 10:20 Ukrainische Luftwaffe: Russland hat in der Nacht mit 236 Drohnen angegriffen +++

Russische Streitkräfte haben die Ukraine in der Nacht offenbar mit 236 Drohnen angegriffen. Das berichtet das Portal Ukrainska Pravda mit Verweis auf die ukrainische Luftwaffe. Demnach wurden 215 davon abgeschossen oder gestört. Der Angriff halte an, am Morgen seien noch einige russische Drohnen im ukrainischen Luftraum.

+++ 09:37 Berichte über Explosionen nahe russischen Öldepots auf der Krim +++

Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim haben Anwohner offenbar Explosionen gehört. Das schreibt die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den Telegram-Kanal "Crimean Wind". Demnach berichten Anwohner von einem Drohnenangriff. Die Explosionen seien in der Nähe der Öldepots in Feodossija und in Lenino gemeldet worden. 

+++ 08:53 Ukrainische Angriffswelle trifft erneut St. Petersburg +++

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage hat die Ukraine St. Petersburg während des dortigen Wirtschaftsforums ins Visier genommen. Die Einwohner werden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen - ein nie dagewesener Vorgang. Auch in anderen Regionen Russlands brennen Militär- und Ölanlagen.

+++ 08:29 Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja +++

Bei erneuten russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zum Sonntag mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein 59-jähriger Mann sei bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die zentralukrainische Region Dnipropetrowsk getötet worden, erklärte der örtliche Gouverneur Oleksandr Hanscha am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Nach Angaben des staatlichen Rettungsdiensts wurde zudem ein 56-jähriger Minibusfahrer bei einem Drohnenangriff in der südlichen Region Saporischschja getötet. Bei den Angriffen auf Dnipropetrowsk sei außerdem ein 35-jähriger Mann verletzt und Infrastruktur beschädigt worden, erklärte Hanscha weiter.

+++ 07:59 Nato baut Präsenz an Nordostflanke in Schweden und Finnland aus +++

Die Nato baut ihre Präsenz in Schweden und Finnland aus. Am Samstag begannen neu geschaffene Einheiten in den beiden nordischen Ländern ihren Einsatz, wie die Militärallianz mitteilt. Die sogenannten Forward Land Forces (FLF) umfassen eine Kampfgruppe im schwedischen Boden sowie ein multinationales Hauptquartier in Rovaniemi in Finnland. Die Region sei "eine der strategisch bedeutendsten, mit einem Umfeld, das zu den schwierigsten der Welt zählt", erklärt der Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich.  

+++ 07:21 Medien: Russland nimmt Straße zwischen Charkiw und Sumy ins Visier +++

Die russische Armee hat offenbar begonnen, eine Straße zwischen Charkiw und Sumy anzugreifen. Das schreiben ukrainische Medien mit Verweis auf einen Berater des Verteidigungsministers. Demnach hat sie einen Autobahnabschnitt in der Nähe von Bohoduchiw ausgewählt, der mit 20 Kilometern Entfernung am nächsten an der Grenze liegt. 

+++ 06:22 Selenskyj trifft Merz, Macron und Starmer +++

Der neue Vorstoß des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für Gespräche mit Russland über ein Ende des Ukraine-Krieges ist zunächst ins Leere gelaufen. Der russische Staatschef Wladimir Putin hat ihn am Freitag abgeblockt. Trotzdem setzt man im Berliner Kanzleramt und anderen europäischen Regierungszentralen darauf, dass sich Putin langfristig Verhandlungen nicht entziehen kann. Um sich darauf vorzubereiten, kommen am heutigen Sonntag in London Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer mit Selenskyj zusammen.

+++ 05:42 Bericht: Ukrainische Kampfdrohnen greifen Eisenbahnnetz in Donezk und Luhansk an +++

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht Energie- und Transportinfrastruktur in den besetzten Gebieten Luhansk und Donezk angegriffen. Das berichtet der "Kyiv Independent" mit Verweis auf den unabhängigen Telegram-Nachrichtenkanal Exilenova Plus. Laut dem Bericht wurde am späten Abend in der Nähe des Dorfes Rodakove in der Oblast Luhansk die Eisenbahninfrastruktur von Kampfdrohnen angegriffen, wodurch ein Umspannwerk in Flammen aufging. In der Nähe von Chystiakove in der Oblast Donezk brach an einer weiteren Eisenbahninfrastrukturstelle ein Feuer aus. Laut Exilenova Plus trafen Kampfdrohnen am frühen Morgen des 7. Juni auch ein Wärmekraftwerk in der Stadt Zuhres in der Oblast Donezk.

+++ 04:45 Armenien steht vor richtungsweisender Parlamentswahl +++

In Armenien wird am heutigen Sonntag ein neues Parlament gewählt. Der seit 2018 amtierende Regierungschef Nikol Paschinjan, der das Land der EU annähern möchte, hofft dabei auf die Wiederwahl seiner Partei Zivilvertrag. Stärkster Herausforderer ist der pro-russische Milliardär Samwel Karapetjan mit seiner Oppositionspartei Starkes Armenien.

+++ 03:52 Pistorius begrüßt große Resonanz zum "Tag der Bundeswehr" +++

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat sich erfreut über die große Resonanz beim diesjährigen "Tag der Bundeswehr" geäußert. Bis zum Nachmittag seien bereits 307.000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden, sagt Pistorius in Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Dies seien 70.000 mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. "Daran sieht man: Das Interesse ist enorm", sagt der SPD-Politiker. Der "Tag der Bundeswehr" sei für viele Menschen in Deutschland "eine nicht so häufige Gelegenheit, die Bundeswehr von innen zu erleben", fügte der Minister hinzu. Und dies in einer Zeit, "in der wir sie wieder mehr brauchen als noch vor zehn Jahren".

+++ 02:47 Litauen: Sozialdemokraten wollen Populisten aus der Regierung werfen +++

Im baltischen EU- und Nato-Mitgliedsland Litauen ist das bislang regierende Viererbündnis zerbrochen. Die Sozialdemokraten beschlossen auf einer Parteitagung in Vilnius, die Zusammenarbeit mit der populistischen Partei Morgenröte von Nemunas zu beenden und aus ihrer Mitte-Links-Koalition auszuschließen. Parteichef Mindaugas Sinkevicius begründet den Schritt mit der Unberechenbarkeit der Protestpartei sowie der zunehmenden Radikalisierung von deren Gründer und Vorsitzenden Remigijus Zemaitaitis. In der Regierungskoalition war es zuletzt vermehrt zu Spannungen gekommen. So stimmte die Morgenröte von Nemunas im Mai gegen den auch von der Opposition unterstützten Bau eines neuen Militärübungsplatzes nahe der Grenze zu Belarus.

+++ 01:42 Ukraine: 40 russische Angriffe binnen 24 Stunden auf Dnipropetrowsk +++

Die russische Armee hat fünf Bezirke in der Region Dnipropetrowsk angegriffen und dabei sechs Menschen verletzt, darunter einen Minderjährigen. Das berichtet Ukrinform mit Verweis auf Oleksandr Hanzha, den Leiter der regionalen Militärverwaltung von Dnipropetrowsk. "Sechs Menschen wurden verletzt. Unter ihnen ist ein Kind. Der Feind hat fünf Bezirke der Region mehr als 40 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen", heißt es in der Meldung.

+++ 00:44 Nato-Diplomaten: Ukraine-Hilfen über 70 Milliarden Euro in Planung +++

Die Nato-Staaten erwägen eine neue Militärhilfezusage in Höhe von 70 Milliarden Euro für die Ukraine. Laut der Plattform "Politico" soll das Hilfspaket während des Gipfeltreffens des Bündnisses im nächsten Monat in Ankara vorgestellt werden. Der Bericht beruft sich auf vier Nato-Diplomaten. Der von Deutschland im vergangenen Monat eingebrachte Vorschlag sieht demnach einen neuen Mechanismus zur Erhöhung der Transparenz bei der Finanzierung der Ukraine vor. Einige Länder beklagen, dass sie bislang unverhältnismäßig stark für die Unterstützung Kiews verantwortlich seien, während andere zu wenig beitragen.

+++ 23:19 IAEA: Längster Notstromeinsatz am Atomkraftwerk Saporischschja beendet +++

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) teilt mit, dass die externe Stromversorgung im Kernkraftwerk Saporischschja nach einem der längsten Stromausfälle wiederhergestellt sei. "Die externe Stromversorgung des Kernkraftwerks ZNPP wurde heute Morgen nach einem 15-stündigen Ausfall wiederhergestellt, in dem das Kraftwerk auf Notstromaggregate angewiesen war, um die sechs abgeschalteten Reaktoren zu kühlen", heißt es in einer Erklärung der IAEA auf der Plattform X. Die Agentur weist darauf hin, dass dies der 18. Ausfall der externen Stromversorgung während des Krieges war und zugleich einer der längsten.

+++ 22:07 Kiews Chef-Diplomat: Putin hat Chance verpasst, aus seinem "gescheiterten Krieg" auszusteigen +++

Nach Darstellung des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Chance vertan, "aus seinem gescheiterten Krieg auszusteigen", indem er das Angebot von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu direkten Friedensgesprächen ausschlug. Für Russland werde sich die Lage nur noch weiter verschlechtern, schreibt Sybiha auf X. "Die Misserfolge werden immer demütigender ausfallen." Es gebe in Russland "bereits keine sicheren Orte mehr, die vor den ukrainischen Angriffen mit weitreichenden Waffen sicher wären - und deren Intensität wird weiter zunehmen". Die russische Wirtschaft werde tiefer in die Rezession abrutschen (...) und "die Inflation wird vor allem die Schwächsten hart treffen", ist sich Sybiha sicher.

+++ 21:10 Selenskyj bedankt sich bei Journalisten für Berichterstattung über "Russlands Verbrechen" +++

Anlässlich des Journalistentags in der Ukraine bedankt sich Präsident Wolodymyr Selenskyj bei ukrainischen Reportern und Journalisten aus dem Ausland. "Alles, was ukrainische Journalisten dokumentieren, ist unsere Wahrheit über diesen Krieg und Beweis für russische Verbrechen", schreibt Selenskyj auf X. Es sei wichtig, "dass diese Arbeit von hoher Qualität ist und dazu beiträgt, dass Russland für all seine Verbrechen und Angriffe auf das Leben zur Rechenschaft gezogen" werde. "Heute danken wir auch all jenen engagierten ausländischen Medienschaffenden, die auf der richtigen Seite der Geschichte stehen und dafür sorgen, dass die Welt nicht vergisst oder schweigt angesichts dessen, was in der Ukraine geschieht", so der Präsident. "Genau diese aktive Unterstützung hilft uns dabei, Hilfe auf politischer Ebene zu sichern." Selenskyj erinnert auch an all jene Journalisten, die seit der russischen Invasion bei ihrer Arbeit ums Leben gekommen sind.

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