Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 04:49 Niederländischer Regierungschef Jetten und Merz beraten über Unterstützung der Ukraine +++
Der neue niederländische Ministerpräsident Rob Jetten kommt am heutigen Montag zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz wird ihn mit militärischen Ehren am Bundeskanzleramt empfangen. Anschließend wollen Merz und Jetten nach Angaben der Bundesregierung über außen- und europapolitische Fragen sprechen, unter anderem über die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland.
+++ 03:18 Bericht: Elf Jahre Haft wegen angeblicher Unterstützung der ukrainischen Armee +++
Russische Behörden im besetzten Teil von Saporischschja haben laut einem Medienbericht eine Frau wegen angeblicher Unterstützung der ukrainischen Armee zu elf Jahren Haft verurteilt. Das meldet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den Menschenrechtsbeauftragten der ukrainischen Regierung, Dmytro Lubinets. Demnach ist die Frau 68 Jahre alt. Sie soll Geld überwiesen haben, um die ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen.
+++ 01:48 Trump: Ausbleibende Hilfe in Straße von Hormus wäre "schlecht" für Zukunft der Nato +++
Eine ausbleibende Unterstützung der USA durch Nato-Verbündete in der Straße von Hormus wäre US-Präsident Donald Trump zufolge "sehr schlecht" für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses. "Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato", sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times". Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Er erwarte daher Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.
+++ 00:46 Ukraine spannt weitere Anti-Drohnen-Netze über wichtige Straßen +++
Die Ukraine plant offenbar, weitere Drohnenschutznetze zu errichten. Das schreibt die Onlinezeitung "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Vize-Ministerpräsidenten Oleksiy Kuleba. Demnach werden die Netze auf einer Strecke von rund 600 Kilometern über wichtige Straßen gespannt, die etwa zur Evakuierung verwundeter Soldaten genutzt werden.
+++ 23:12 Außenminister beraten über Ukraine-Hilfen +++
Die Außenminister der EU-Staaten kommen an diesem Montag zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs zu einem persönlichen Treffen in Brüssel zusammen. Ein Thema des Treffens ist auch die Lage im Ukraine-Krieg und dabei insbesondere die ungarische Blockade milliardenschwerer Finanzhilfen für das von Russland angegriffene Land. Auf das Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro hatten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten eigentlich bereits im Dezember des vergangenen Jahres geeinigt. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine bis Ende 2027 decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland ermöglichen. Ungarn hat nun aber ein Veto gegen einen notwendigen EU-Beschluss für das Darlehen eingelegt und will es erst zurücknehmen, wenn der Konflikt um unterbrochene russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline beigelegt ist.
+++ 22:00 Selenskyj: Putin gewinnt an Selbstvertrauen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert insbesondere von den USA, mehr Druck auf Russland auszuüben. "Die Situation rund um den Iran bringt ihm zusätzliches Geld ein", schreibt Selenskyj auf X. Dies sei sehr gefährlich. "Es gibt Putin mehr Selbstvertrauen, dass er den Krieg [gegen die Ukraine] weiterführen kann."
+++ 20:58 Moskauer Prozess gegen deutschen Bildhauer neigt sich Ende zu +++
Das umstrittene Strafverfahren der russischen Justiz gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly unter anderem wegen Beleidigung von Kremlchef Wladimir Putin geht an diesem Montag um 13.30 Uhr (Ortszeit, 11.30 Uhr MEZ) in Moskau weiter. Erwartet werden Plädoyers und eventuell auch ein Urteil. Vorgeworfen wird Tilly, gegen den in Abwesenheit verhandelt wird, vor allem Verunglimpfung der russischen Staatsorgane, zu denen neben Putin als Oberbefehlshaber der Streitkräfte auch Soldaten gehören. Tilly ist bekannt für bissig-satirische Mottowagen beim Rosenmontagszug in Düsseldorf und hat sich dabei mehrfach kritisch mit dem von Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine auseinandergesetzt. Besonders ein Wagen im Jahr 2024 hat Ärger in Moskau ausgelöst: Figuren von Putin in Uniform und dem vor ihm knienden Patriarchen Kirill beim homosexuellen Oralverkehr.
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